Neuigkeiten
12.11.2008 Spanische Stierquäler in Bedrängnis                                        
Gestern beschloss das baskische Parlament, Minderjährigen ohne Begleitung von Erwachsenen den Besuch von Stierkämpfen zu verbieten. Die Stierquäler sind in heller Aufregung und befürchten, dass nach und nach ihre widerliche Leidenschaft an Boden verliert und eines Tages der Stierkampf ganz verboten wird.
Ihre Befürchtungen sind nicht unberechtigt. In Katalonien wurde das regionale Parlament von mehreren Antistierkampf-Organisationen mit der "Iniciativa Legislativa Popular" aufgefordert, den Artikel VI des Tierschutzgesetzes zu ändern, was automatisch das Verbot der Corrida nach sich ziehen würde. Damit die Initiative vom katalonischen Parlament auf die Tagesordnung gesetzt wird, müssen 50000 Einwohner Kataloniens in einer Petition die Gesetzesänderung beantragen.
Leider können Sie nur abstimmen, wenn Sie dort wohnen! Dafür können Sie jedoch an einer unterstützenden Umfrage teilnehmen.
 
Die Stierkampf-Lobby befürchtet Schlimmes. In erster Linie sieht sie schon ihre letzte Bastion in Barcelona, die Stierkampfarena "La Monumental", fallen. Obwohl der Stadtrat von Barcelona die Stadt als Antistierkampfstadt erklärt hat, ist diese Arena immer noch im Betrieb, da es nicht in der Kompetenz des Stadtrates liegt, Stierkämpfe zu verbieten. Ein Verbot kann nur vom katalonischen Parlament beschlossen werden!
 
Quellen:
http://www.latortura.es/index.php?c=n.php&id=704&paraula=corridas&paraula2=abolicion#noti
http://www.torofiesta.com/afficher-nouvelle.php?nouvelle=294 (Stierkampf-Webseite)
12.11.2008 Sind Sie dafür, Stierkämpfe zu verbieten?                                         
Auf Spanisch lautet die Frage ¿Es partidario de prohibir las corridas de toros? Sie wird von einer katalonischenTageszeitung gestellt und verlangt ein klares "Si"! Nachdem Sie abgetimmt haben, klicken Sie bitte auf "votar". Hier geht es zur Abstimmung: http://www.lavanguardia.es/lv24h/51260474815.html
Um die Initiative zur Abschaffung des Stierkampfs zu unterstützen, bitten die katalonischen Tierschutzorganisationen, an dieser Umfrage massiv teilzunehmen!
12.11.2008 Kongress von Pro-Stierkampf-Abgeordneten                           
Wie die Stierquäler nervös werden, zeigt diese Nachricht: Am kommenden Freitag wird in der Nähe von Madrid das erste internationale Treffen von Parlamentariern, die den Stierkampf unterstützen, stattfinden. Daran werden Abgeordnete aller politischen Parteien aus Spanien, Portugal und Frankreich teilnehmen. Mit dem Kongress wollen die Repräsentanten der Stierquälerei verhindern, dass die nationalen Parlamente und insbesondere das EU-Parlament den Argumenten der Tierschützer zur Abschaffung des Massakers in den Stierkampfarenen folgen.
Quellen (fr):
http://www.terrestaurines.com/forum/actus/edit.php
http://www.tdg.ch/actu/monde/rencontre-parlementaires-taurins-europeens-vendredi-madrid-2008-11-11
12.11.2008 Stierquäler vergleichen Stierkampfgegner mit Hitler
Mit welchen harten Bandagen die Stierquäler ihre abscheuliche Leidenschaft verteidigen, zeigt ein Artikel Stierkampfwebseite mundotoro.com . Die Intitiative der katalonischen Stierkampfgegner zur Änderung des Tierschutzgesetzes vergleichen sie darin mit den von Hitler inspirierten Tierschutzgesetzen des Dritten Reiches und stellen damit  Tierschützer den Nazis gleich. Sie vergessen nur, dass es ihr Freund und spanischer Diktator Franco war, der den Stierkampf in Katalonien nach seinem Putsch wieder eingeführt hat.
Auf der ersten Seite von mundotoro.com prangt ein Bild von Hitler mit einem seiner Hunde. Mit einem Klick darauf können sie das Lügenelaborat (in spanischer Sprache) lesen: http://www.mundotoro.com/mundotoro/2008/Home.asp
12.11.2008 Kicken Sie den Matador aus dem Monopoly-Spiel!
Dieses Video zeigt wie es gemacht wird: http://www.youtube.com/watch?v=tJnVWqXxJcU
Damit der Spielverlag Hasro ihn ganz aus dem Spiel nimmt, schreiben Sie ihm bitte eine Email, falls Sie noch nicht bei unserer Aktion im September mitgemacht haben: consumerservice@hasbro.de, priso@hasbro.com
Quelle: Irish Council Against Blood Sports

Abonnieren Sie unseren Newsletter.

Wichtiger Link: Tierschutz in Spanien

 

Darüber berichteten wir bereits in unseren vorherigen Newsletters:

10.11.2008 Jubel-Stier von Medinaceli: Bericht von der Demo und Umfrage
Die Webseite Heraldo de Soria berichtet von der Demonstration, die am gestrigen Sonntag gegen das gräuliche Volksfest Toro Jubilo in  Medinaceli stattfand, bei dem einem Stier brennende Feuerwerkskörper an die Hörner befestigt werden. 200 höchst motivierte Tierschützer aus Bilbao, Barcelona, Logroño und Madrid sind dem Aufruf von PACMA gefolgt, um der Bevölkerung ihr Missfallen auszudrücken. Die Einwohner des Ortes hielten sich von der Demo fern. Immerhin wurde die Aktion in den Cafés der Stadt diskutiert, wobei völliges Unverständnis gegenüber der Demo zum Ausdruck kam.
Am Ende des Artikels möchte Heraldo de Soria von ihren Besuchern wissen, ob "man die Art und Weise wie das Fest TORO JUBILO gefeiert wird, ändern muss". Nehmen Sie bitte an der Umfrage auf der Seite http://www.prensaescrita.com/diarios.php?codigo=S&pagina=http://www.heraldodesoria.es teil und beantworten Sie die Frage "¿Cree que se debería cambiar la forma de celebrar el Toro Jubilo?" mit "Si". Danach klicken Sie auf "votar". Stimmen sie bitte für alle Ihre Verwandten, Freunde und Bekannten ab, denn Sie können mehrfach abstimmen.
Artikel (sp): http://www.heraldodesoria.es/index.php/mod.noticias/mem.detalle/idnoticia.10611/relcategoria.301
08.11.2008 Spanische TV-Moderatorin flippt aus wegen Stierquälerei                             
Julia Otero, eine in Spanien sehr beliebte Fernseh- und Radiomoderatorin, hält mit ihrer ablehnenden Meinung zu den entsetzlichen Blutfiestas in ihrem Land nicht hinter den Berg: Der Gedanke, dass es Leute gibt, die am Abend ihre Kinder umarmen und Gefühle haben und später sich mit solchen Sachen vergnügen, widert mich an. Lesen Sie bei SOS Galgos weiter, was sie zu der "widerlichsten Seite" ihres Landes zu sagen hat.
07.11.2008 Französische Umfrage: Jetzt schon 40% für Stierkampfverbot!               
Bitte weiter abstimmen bis über 50 % erreicht sind!!!!!!  
Umfrage: http://www.vsd.fr/contenu-editorial/ca-fait-debat/le-duel/98-faut-il-interdire-les-corridas
Hier steht, wie es gemacht wird.
04.11.2008 Frankreich: Dame au chapeau gegen den Stierkampf                           Wichtige Petition!
In Frankreich ist sie bestens bekannt: Geneviève de Fontenay, la Dame au Chapeau . Als Präsidentin des Komitees Miss France steht sie mit ihrer eleganten Erscheinung ebenso wie die Schönen des Landes im Rampenlicht der Öffentlichkeit. Das Schmunzeln, das die Erwähnung ihres Namens überall erweckt, weicht bald großem Respekt, wenn an ihr politisches Engagement, vor allem für die französische Linke, erinnert wird. Ihre Äußerungen finden immer die Aufmerksamkeit der Medien, wie ihr kürzlich veröffentlichter Aufruf, den Stierkampf in Frankreich zu verbieten.

Mit einem offenen Brief an die Präsidenten der Nationalversammlung und des Senats forderte sie die Institutionen der französischen Republik auf, die Initiative der Abgeordneten Muriel Marland-Militello zur Änderung des Tierschutzgesetzes zu unterstützen. Dieses Gesetz gilt nämlich nicht für Stier- und Hahnenkämpfe. Geneviève de Fontenay erinnert bei dieser Gelegenheit, dass 73 % der französischen Bevölkerung für die Abschaffung des Stierkampfs ist, und fordert, dass die Gesetzesänderung unverzüglich auf die Tagesordnung der beiden Parlamente gesetzt wird, um so das Ansehen Frankreichs, das durch die Barbarei in Südfrankreich schwer gelitten hat, wieder herzustellen.

Wir bitten Sie, die Petition zur Unterstützung der Gesetzesinitiative von Alliance Anticorrida zu unterzeichnen: http://www.petition-anticorrida.com/signer.php Über 57 000 Personen haben sie bereits unterzeichnet!
Angaben für die Petition: Name,Vorname,Nationalität,Beruf,Strasse,PLZ,Ort,Land,Email. Dann auf "Etap..." klicken, danach auf "valid..." Fertig!
04.11.2008 Mutige Aktionen in der Stierkampfarena von Zaragoza
Beim letzten Stierkampf der Saison in Zaragoza, am 19. Oktober, erregte die spanische Tierschutzorganisation  Igualdad Animal mit zwei mutigen Aktionen, mit denen sie die Abschaffung der Corrida forderte, großes Aufsehen. Nachdem der erste Stier massakriert wurde, sprangen sieben Aktivisten "bewaffnet" mit Plakaten mit der Aufschrift “Abolicón” (Abschaffung) in die Arena. Einige Minuten darauf seilten sich zwei andere Mitstreiter an der Fassade des Gebäudes ab und entfalteten ein Transparent, mit dem ebenfalls die Abschaffung des Stierkampf gefordert wurde. Die anwesenden Reporter sorgten für eine entsprechende Verbreitung in den Medien.
Bildbericht: http://www.flickr.com/photos/igualdadanimal/sets/72157608207011209/show/
03.11.2008 Malerei: Corridada oder die Ästhetik der Aasgeier                            
Selten wird der Stierkampf in der Kunst von seiner grausamen Seite dargestellt. Solche Werke werden in Stierkampfregionen als entartet angesehen und Ausstellungen abgelehnt, wie es kürzlich im südfranzösischen Bayonne geschehen ist. Nun sind die Arbeiten der Malerin Juliet Vles, die im Stierkampf verpesteten Departement Gers beheimatet ist, weltweit im Web zu sehen.
Das erste Bild zeigt den Kadaver eines Stiers, dessen Rücken von Lanzen zerfetzt ist, umgeben von fünf Corrida geilen Aasgeiern mit menschlichen Köpfen, die Gemälden von Hieronymus Bosch und Leonardo da Vinci entlehnt sind. Jeder Geier stellt eine der typischen Eigenschaften eines aficionados dar: Feigheit, Geilheit, Dummheit, Verlogenheit und Grausamkeit (von links nach rechts).
Der Titel "Corridada" ist eine Anspielung auf die dadaistischen Argumente, mit denen die Stierkampffanatiker ihr sadistisches Vergnügen rechtfertigen.
Quelle:
http://www.flac-aquitania.org/artikel-22533862.html
03.11.2008 Umfrage zu TV-Übertragung von Stierkämpfen: Super-Ergebnis!                            
"Sollen Stierkämpfe im öffentlichen Fernsehen gesendet werden?" So lautete die Frage, die von einem spanischen Webportal gestellt wurde. 92,06 % der Stimmen wandten sich gegen die Übertragung des scheußlichen Spektakels im öffentlichen spanischen Fernsehen. Nur 7,09 % stimmten dafür. Allen, die unsere Aufforderung gefolgt sind und zu dem großartigen Erfolg beigetragen haben, danken wir vielmals!
Eine andere spanische Abstimmung, bei der es um die Meinung zu der Blutfiesta in Tordesillas ging, ist jetzt ebenfalls abgeschlossen. 88 % der Befragten - darunter auch 7 % Stierkampfanhänger! - lehnten das Massaker entschieden ab.
03.11.2008 Offene Umfragen: Bitte weiter abstimmen!                                                         
Der Erfolg der Abstimmung über die TV-Übertragungen sollte uns ermutigen, bei zwei anderen noch offenen Umfragen, am Ball zu bleiben.
 
Die Frage "Sind Sie für das Verbot von Traditionen, bei denen Tiere gequält werden?", die von einer anderen spanischen Webseite gestellt wurde, ergab bisher 93 %, die für das Verbot der grausamen Traditionen eintreten.  Das Ergebnis kann noch verbessert werden. Folgen Sie bitte unserer Anleitung. 
 
Schlecht sieht das Ergebnis einer französischen Umfrage aus, auf die wir schon wiederholt hingewiesen haben. Beim letzten Mal waren es nur 38,6 %, die sich für das Verbot von Stierkämpfen aussprachen. Heute sind es schon 39,7 %. Offensichtlich haben bisher die Stierkampfbefürworter sehr massiv abgestimmt, denn das Ergebnis ist durch mehrfaches Abstimmen (Cookies ausschalten!) nur sehr schwer zu beeinflussen. Bitte weitermachen!
01.11.2008 PETA: Stay Away From Bullfights!                                                            
Machen Sie bitte häufigen Gebrauch von einem sehr eindrucksvollen Flugblatt, das PETA konzipiert hat, um Touristen vom Besuch von Stierkämpfen fernzuhalten. In zwei Sprachen wird Touristen, die ahnungslos(?) Stierkämpfe besuchen wollen, eindringlich in kurzer Form erklärt,  was in den Arenen mit den Stieren geschieht. Bewahren Sie die Datei auf, um den Handzettel in der nächsten Stierkampfsaison zu verteilen.
http://www.petafrance.com/pdfs/bullfightleaflet.pdf
31.10.2008 Neue Antistierkampfstadt in Katalonien: Sant Cebrià von Vallalta                                               
Die Stadt Sant Cebrià de Vallata an der Costa Brava erklärte sich mit einem Gemeinderatsbeschluss gegen das grausame Gemetzel des Stierkampfs und ist damit die 49. Antistierkampfstadt in Spanien und die 56. in der ganzen Welt.
Alle Aktivitäten der Stadtverwaltung und der örtlichen Polizei müssen demnach im Einklang mit dem Gesetz von 2003 der Generalität von Katalonien zum Schutz von Tieren stehen, das besagt, dass niemand Tieren Leiden oder Misshandlungen zufügen  oder sie in Angst versetzen darf. Wir hoffen, dass das katalonische Parlament bald den Stierkampf ausdrücklich in seinem Gebiet verbieten wird.
Quelle: http://www.latortura.es/index.php?c=n.php&id=701&paraula=municipio&paraula2=antitaurino#noti
Bitte schreiben Sie der Stadt Sant Cebrià de Vallalta ein paar anerkennende Worte: vegastp@diba.cat
31.10.2008 "Jubelstier" von Medinaceli: Aufruf zur Demo                                                       
Die spanische PARTIDO ANTITAURINO CONTRA EL MALTRATO ANIMAL (Partei gegen Stierkampf und Tierquälerei) ruft zu zwei Demos am Sonntag, den 9. November, gegen das entsetzliche Spektakel  TORO DE JUBILO DE MEDINACELI auf , bei dem ein mit Feuerwerkskörpern bestückter Stier durch die Strassen der Stadt Medinaceli getrieben wird. Die Demo findet 6 Tage vor dem Folterfest statt.
MEDINACELI: von 10 bis 11 Uhr, am Hauptplatz
SORIA: 13h bis 14:30  Uhr Uhr,  vor der Regierung der Region Castilla y León
Nähere Einzelheiten: http://www.pacma.es/noticia.php?id=49060cbc8f368
Email: informacion@pacma.es
31.10.2008 Diskussion in Spanien: Keine Steuern für Stierquälerei                                          
Eine couragierte Fernsehjournalistin brachte in der in Spanien beliebten TV-Sendung CAIGA QUIEN CAIGA die spanischen Stierquäler um den Schlaf. Sie forderte das Verbot von Stierkämpfen und aller Feste, in dem Stiere gequält werden. Insbesondere der Vorschlag, in der Steuererklärung einen Absatz einzufügen, wo man ankreuzen kann, ob man mit seinen Steuern Stierkämpfe unterstützen möchte oder nicht, versetzte die Anhänger des Stiermords in Angst und Schrecken. Detaillierter Bericht bei http://www.sos-galgos.net/2008-10-30/der-anfang-vom-ende-der-tauromachie.html
28.10.2008 Abstimmung: Wiederübertragung von Stierkämpfen im spanischen Fernsehen    
Vor einiger Zeit wurde die Übertragung von Stierkämpfen im öffentlichen spanischen Fernsehen eingestellt. Jetzt wird in den Gremien des Fernsehens überlegt, die Übertragung wieder einzuführen, wie der Präsident des Senders TVE  Luis Fernández der Webseite AND.es mitteilte. Die Webseite  AND.es stellt dieses zur Abstimmung: http://www.adn.es/ciudadanos/20081027/NWS-1104-retransmision-corridas-toros-tve-pp.html
Stimmen Sie bitte gegen die Wiederübertragung von Stierkämpfen im spanischen Fernsehen. Klicken Sie rechts bei der Frage ¿Deben emitirse corridas de toros en la televisión pública? zuerst auf "no" und dann auf "votar".
27.10.2008 Spanien: Stiere sterben für Wohltätigkeit                           
Am 8. November werden in der Stierkampfarena von San Fernando (Cádiz) Stiere bei einer Benefizcorrida zugunsten einer Wohltätigkeitsorganisation zu Tode gequält. Die Asociación de Unión de Parálisis Cerebral (Vereinigung für Patienten mit Gehirnlähmung) von San Fernando akzeptiert das Geld, an dem das Blut von grausam umgebrachten Tieren klebt und begleitet sogar ihre Schutzbefohlenen zu diesem Massaker. Mehr als 1,5 Millionen € steckt die Regierung von Andalusien den Stierquälern als Subvention für deren widerliche Veranstaltungen und die Werbung dafür in die Taschen, während das Geld dringendst im sozialen Bereich benötigt wird.
Ausführliche Informationen über diesen Skandal und Adressen für Proteste finden bei http://www.sos-galgos.net/2008-10-27/einfach-widerlich.html .
26.10.2008 Erste Anticorridastadt in Venezuela                                  
Nach Spanien, Frankreich, Ecuador und Kolumbien gibt es jetzt auch in Venezuela eine Antistierkampfstadt. Sie heißt Carrizal, liegt nicht weit von Caracas und hat rund 41000 Einwohner. Damit hat sich die Anzahl der Orte, die sich gegen den Stierkampf erklärt haben, auf 55 erhöht. Der Beschluss des Stadtrats erfolgte auf Betreiben der venezolanischen Tierschutzorganisation FAMPROA und schließt auch Kämpfe mit Hähnen und anderen Tieren ein.
Die Liste der Städte, die Kämpfe mit Tieren offiziell ablehnen, wird immer länger. Damit wird den Regierungen und Politikern der Stierkampfländer ein eindeutiges Signal gegeben, Tierkämpfe gesetzlich zu verbieten.
Quelle (nl):
http://www.cas-international.org/index.php?id=76&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=160&tx_ttnews[backPid]=74&cHash=be8a9d22a5
26.10.2008 Torero im Monopoly-Spiel: Wachsam bleiben!                  
"Wir respektieren Ihre Meinung und schätzen Ihr Engagement in Sachen Tierschutz. Sie dürfen sicher sein, dass wir Ihre Anmerkungen sehr ernst nehmen und Ihre Überlegungen in die Entwicklung einer künftigen Neuauflage des Spiels mit einbezogen werden." Diese Antwort der Monopoly-Firma Hasbro lässt hoffen, dass der Torero als Spielfigur aus dem weit verbreiteten Spiel verbannt wird. Es fragt sich nur, wann Hasbro eine Neuauflage des Spiels herausgibt.
25.10.2008 Die spanische Provinz Asturien verbietet Stierkämpfe         
Im offiziellen Bulletin der autonomen Provinz Asturien im Nordwesten Spaniens wurde am 22. Oktober 2008 das Verbot von Stierkämpfen und anderen Kämpfen mit Hunden, Hähnen usw. bekannt gegeben. Die neue Vorschrift verbietet, lebende Tiere in Schauspielen, Kämpfen, Festen und anderen Veranstaltungen, bei denen Tiere leiden müssen, einzusetzen.
Quelle (sp): http://www.latortura.es/index.php?c=n.php&id=696&paraula=Asturias&paraula2=toros#noti
25.10.2008 Hohe Strafen für spanische Stierkampf-Störer                    
Eine Freiheitsstrafe von 6 bis 12 Monaten oder eine Geldstrafe bis zu 60000 € riskieren die Aktivisten von Equanimal, die im Juni dieses Jahres in Alicante in die Stierkampfarena stürmten und mit Banderolen die Abschaffung des Stierquälens forderten. Zur Unterstützung der mutigen "Störenfriede", die ihre Aktion in der voll besetzten Stierkampfarena durchführten und dabei keine Gewalt anwandten, können Sie eine Petition unterzeichnen, die in dem Bericht von SOS Galgos zu finden ist: http://www.sos-galgos.net/2008-10-23/unterstuetzung-fuer-die-aktivisten-von-equanimal.html
23.10.2008 Fußballtorero: Aufklärung tut Not!                                       
Unter der Überschrift Huggel als Torero: Nikes falsche Botschaft beklagt die Basler Zeitung, "daß die Verbindung von Benjamin Huggel als Torero zum Championsleague-Spiel des FC Basel gegen den FC Barcelona am Mittwoch funktioniert".  In diesem Artikel  lässt die Basler Zeitung BürgerInnen aus ihrer Stadt zu Wort kommen, die gar nichts dabei finden, dass der Fußballer mit Hilfe des Sportausrüsters Nike sich als Stiertöter auf einem Riesenposter präsentiert und damit das Fußballspiel mit dem blutigen Ernst des Stierkampfs vermischt.
Erschreckend sind auch die Kommentare zu dem Artikel, die zeigen, dass wir Stierkampfgegner noch viel Arbeit zu leisten haben, um den Stierkampf auch in den Ländern zu ächten, in denen er nicht stattfindet. Wir müssen versuchen, dass der Gegenwind, der derzeitig den Stierquälern in Spanien ins Gesicht bläst, auch in  unseren Länder zu spüren ist.
Wir danken der Basler Zeitung, die mit ihren Artikeln http://bazonline.ch/basel/stadt/story/10527826 und http://www.bazonline.ch/sport/Der-unglueckliche-ToreroGag-des-FCB/story/15769748 die unglückliche Vermischung von Sport und Stierquälerei anprangert. Wir sollten nicht die Gelegenheit verstreichen lassen, den Rückenwind, den die Zeitung gegen die Barbarei in den Arenen erzeugte, zu nutzen!
21.10.2008

Der unglückliche Torero-Gag eines Basler Fussballstars 

Für das Champion-League-Spiel des FC Basel gegen den FC Barcelona hat sich der Ausrüster Nike einen ganz besonderen Gag ausgedacht. Der Ausrüster beider Mannschaften hat zu diesem Anlass den Basler Nationalspieler Benjamin Huggel in rot-blauer Torero-Kluft mit Ball in der Hand inszeniert und in Form eines Riesen-Posters über die Fassade des neuen Nike-Stores in Basel gezogen. Nur eines hat Nike dabei nicht bedacht: Die Stadt Barcelona hat sich 2004 zur Anti-Stierkampf-Stadt erklärt. Rechtlich ist zwar der Stierkampf in der katalonischen Hauptstadt nicht verboten, aber äußerst unerwünscht.
Über diese Schnapsidee berichtet die Basler Zeitung mit zwei Artikel und lädt zu Kommentaren ein: http://www.bazonline.ch/basel/stadt/story/10527826
http://www.bazonline.ch/sport/Der-unglueckliche-ToreroGag-des-FCB/story/15769748
Schreiben Sie bitte auch direkt an Benjamin Huggel kontakt@benihuggel.ch und an seinen Stierkampf-Sponsor nikestore.europe@nike.comnikeid.europe@nike.com .
19.10.2008 Juan Carlos vergibt Goldmedaille für Kulturschande     
Der spanische König Juan Carlos zeichnete in La Coruña den “matador de toros” José Tomás, oft als bester Stierkämpfer aller Zeiten betitelt, mit der Goldmedaille der "schönen Künste" aus, obwohl er sicherlich weiß, dass sein Volk mehrheitlich die "Kunst" des Tötens als ekelhaftes Spektakel ablehnt.
Juan Carlos, als fanatischer Stierkampfanhänger bekannt, wohnte vor ein paar Wochen mit seiner Tochter Elena dem blutigen Spektakel in der Arena Las Ventas / Madrid bei, bei dem José Tomas eine besondere "Ehrung" durch einen Stier erfuhr, der ihn ordentlich auf die Hörner nahm. Nach einem Höhenflug mit anschließender Bauchlandung rächte sich der Stiertöter an dem tapferen Stier, indem er ihn mit letzter Kraft ins Jenseits beförderte, bevor er schwer verletzt ins Hospital eingeliefert wurde.
Mehr darüber schreibt http://www.sos-galgos.net/c/stierkampf und http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/06/18/star-torero/star-torereo.html
17.10.2008 Banderillas verschrecken Europa-Abgeordnete                              
Geschockt mussten am 9. Oktober die Abgeordneten des Europa-Parlaments in Brüssel vor ihrem Hohen Hause über blutende mit Banderillas gespickte Menschenleiber steigen, um ihrer Arbeit nachzugehen.  Comité Anti Stierenvechten International CAS und PETA bereiteten den EU-Parlamentariern diese "Unannehmlichkeit", um sie auf das Gemetzel, das in den südeuropäischen Arenen mit finanzieller Unterstützung Brüssels jährlich an Tausenden von Stieren verübt wird, drastischen aufmerksam zu machen.
Sehen Sie sich bitte den Bildbericht von CAS an:
http://www.stieren.net/index.php?id=394
16.10.2008 For a Bullfighting-Free Europe                                     
Eine neue Anti-Stierkampfseite in deutscher Sprache wurde von Comité Anti Stierenvechten (CAS) International ins Internet gestellt und fordert die Abschaffung des Stierkampfes in ganz Europa. Mit umfassenden Informationen werden die Lügen der Stierquäler zur Rechtfertigung des Stierkampfes entlarvt.
http://www.bullfightingfreeeurope.org/index_ger.html
16.10.2008 Französische Umfrage: Erinnerung!                          Bitte weiter abstimmen!       
"Soll der Stierkampf verboten werden?" Diese Frage kann immer noch beim französischen Magazin VSD beantwortet werden. Weiterhin überwiegen die Stimmen der Stierkampfbefürworter mit 61,4 % (am 14.9. : 62.3%). Machen Sie bitte weiter! Sie können auch mehrfach abstimmen, wenn Sie den Cookie dieser Webseite in Ihrem Internet-Browser abschalten oder einen Tag später noch einmal die Seite aufrufen.
Hier finden sie die Umfrage: http://www.vsd.fr/contenu-editorial/ca-fait-debat/le-duel/98-faut-il-interdire-les-corridas  Klicken Sie bitte auf "Oui" und danach auf "OK".
16.10.2008 Spanische Tierärzte gegen den Stierkampf                    
In Spanien haben sich 121 Tierärzte zu einem Verein gegen den Stierkampf zusammengeschlossen. Insbesondere wendet sich diese Organisation gegen unverantwortliche Kollegen, die den Stierkampf trotz ihres Auftrags, leidenden  Tieren zu helfen, aktiv unterstützen Viele Veterinäre profitieren vom Stierkampf und sind begeisterte Stierkampfanhänger. Der Verband spanischer Tierärzte und andere Berufsorganisationen erhalten erhebliche finanzielle Zuwendungen von den Stierquälern. Außerdem verurteilen die Tierärzte gegen den Stierkampf, dass in zweifelhaften wissenschaftlichen Studien behauptet wird, dass Stiere bei Stierkämpfen keine Schmerzen empfinden und nicht im Geringsten leiden.
Nähere Informationen erhalten Sie in spanischer Sprache auf der Webseite http://www.avat.org.es
Zu den Mitglieder der Organisation gehören auch nichtspanische Tierärzte. Falls Sie als Tierarzt an der Mitgliedschaft interessiert sind, schreiben sie bitte an avat@avat.org.es .
Unterstützen Sie bitte die Tierärzte gegen den Stierkampf mit Ihrer Unterschrift:
http://www.firmasonline.com/1firmas/camp1.asp?C=1513
So geht es:
Klicken Sie auf firmar esta campagna (Unterzeichnung der Kampagne), dann auf firmar sin certificado (Unterzeichnung ohne Zertifikat), dann füllen die folgenden Felder aus:
Nombre y apellidos: (Name, Vorname)
DNI/CIF: (Ausweis-Nummer, Fantasienummer genügt)
Email:
Dirección: (Strasse)
Provincia/Ciudad: (Ort)
Código Postal/Zip: (PLZ)
País: (Land)
Comentario: (Kommentar)
Danach klicken Sie auf  Continuar (Weiter) und zum Schluss noch einmal auf Continuar. Fertig!
Wir danken ihnen im Namen Tierärzte gegen den Stierkampf!
15.10.2008 Aufruf aus Spanien: Rettet den Toro de la Vega                                          
Aus Valladolid, nicht weit von dem Schreckensort Tordesillas entfernt, in dem der Toro de la Vega massakriert wird, ruft Vicente Hidalgo Gómez, Professor der Fakultät für Sozialarbeit und Bildung an der dortigen Universität, zum Protest gegen diese entsetzliche Barbarei auf:
Rettet den Toro de la Vega!
Der Toro de la Vega ist unser Freund!
Tötet ihn nicht
!
Lesen Sie bitte den eindringlichen Appell bei:
http://www.sos-galgos.net/2008-10-15/kampagne-gegen-den-toro-de-la-vega.html
Informieren Sie sich hier über das unglaubliche Gemetzel im Rahmen eines religiösen Festes:
http://www.agstg.ch/Albatros-19/Toro-de-la-Vega-Stiergemetzel-in-Spanien.html
11.10.2008 Toro de la Vega: Schlimmer als Stierkampf!
So wird auf der Petitionswebseite care2 die brutale Hetzjagd von Tordesillas bezeichnet. Zu "Ehren der Jungfrau" wird bei diesem schrecklichen Schauspiel ein Stier von einem gefühls- und gewissenslosen Mob bis zum Zusammenbruch gejagt. Dabei wird mit Lanzen brutal auf den Stier eingestochen, bis er schließlich ermattet und stark blutend den Gnadenstoss empfängt. Bitte unterzeichnen und verbreiten Sie die Petition von care2:
http://www.thepetitionsite.com/1/savage-and-violent-torture-of-bulls-speared-to-death
Bitte nehmen Sie sich auch die Zeit, einen Protestbrief an die folgenden Adressen, die im Petitionstext aufgeführt sind, zu schreiben:
ayto.tordesillas@dip-valladolid.es
soturmadrid@cict.jcyl.es
presidente_responde@cpat.jcyl.es
alfonso.fernandez@cpat.jcyl.es
turismo@tordesillas.net
iuvalladolid@iuvalladolid.org
conferenciaepiscopal@planalfa.es
09.10.2008 Gequälte Stiere rächen sich                                                                     
Wenn Stiere ihre Folterknechte auf die Hörner nehmen, ist man geneigt Schadenfreude zu empfinden. Es ist jedoch eine reine Freude zu sehen, wenn diese stolzen Tiere sich nicht durch Täuschungen ihrer Peiniger überrumpeln lassen, sondern sich ihrer Haut wehren und ihre feigen Gegner außer Gefecht setzen. So geschah es einem Torero in Valencia, wie die Bild-Zeitung berichtete: http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/10/09/rache-der-natur/gequaelter-stier-raecht-sich-an-torero.html
Ebenso erging es Männern, die bei einem Stiertreiben mit den spitzen Hörnern eines durch die Strassen gehetzten Stieres Bekanntschaft machen mussten: http://fr.youtube.com/watch?v=431uKHFNvUw&NR=1
08.10.2008 Spanien: Stier als lebendes Feuerwerk                                                       
Alljährlich erleidet in dem nordwestspanischen Ort Medinaceli im Rahmen eines religiösen Festes ein Stier unvorstellbare Leiden, indem  Teer getränkte Kugeln, die an seinen Hörnern auf einem Gestell befestigt sind, angezündet werden. Voller Panik wird das arme Tier zur Freude der Bewohner durch die Strassen der Stadt gejagt. Das Fest mit dem zynischen Namen El Toro Júbilo (Jubelstier) findet nicht weit von Tordesillas statt, wo erst vor wenigen Wochen der Toro de la Vega von einer bestialischen Menschenmenge zu Tode gehetzt wurde. Lesen Sie bitte den ausführlichen Bericht http://www.sos-galgos.net/2008-10-08/nach-dem-stier-von-tordesillas-der-von-medinaceli.html
04.10.2008 Bönnigheimer Zeitung: Spaniens grausame Bräuche                                 
Wieder stellt eine Webseite die Grausamkeiten, denen in Spanien bei Volksfesten unter dem Beifall einer sadistischen Bevölkerung und mit dem Segen der Kirche viele Tiere zum Opfer fallen, an den Pranger. Nur vereinzelt haben Proteste gegen diese Tierquälerei Wirkung gezeigt und dazu geführt, dass lebenden Tiere durch Tiere aus Stoff, Plastik usw. genommen wurden. Doch die Einstellung der Bevölkerung hat sich damit nicht geändert, wie der Umgang mit Tieren im täglichen Leben zeigt.
Der Bericht: http://www.boennigheimerzeitung.de/bz1/news/blick_artikel.php?artikel=3877411
03.10.2008 Monopoly-Spiel mit Stierquäler                                                                   
In der neuen Ausgabe von MONOPOLY WORLD des Spieleverlages HASBRO kommt als Repräsentant Spaniens ein Torero als Spielfigur zum Zuge. Es ist unglaublich, dass in dem beliebten Gesellschaftsspiel ein Symbol auftaucht, das eines der schlimmsten Beispiele für Tierquälerei ist und damit für Spieler in der ganzen Welt banalisiert wird.
Mit einem energischen Protest forderte die irische Tierschutzorganisation Irish Council Against Blood Sports die Firma HASBRO auf, die Spielfigur aus dem Verkehr zu ziehen und durch einen Flamencotänzer zu ersetzen. Die Firma antwortete beschwichtigend und erklärte, die Kritik bei einer Neuauflage des Spiels in Betracht zu ziehen. ICABS bittet, sich dem Protest anzuschließen und HASBRO aufzufordern, den Torero, Symbol der spanischen Barbarei,  zurückzuziehen:
Email: consumerservice@hasbro.de
          priso@hasbro.com
Quelle: http://www.banbloodsports.com/ln-0810a.htm
02.10.2008 Neue Umfrage gegen Tierquälerei in Spanien - Unbedingt mitmachen!
In einer neuen Umfrage der spanischen Webseite El Païs wird die Frage gestellt, ob in Spanien Traditionen, bei denen Tiere gequält werden, verboten werden sollen. Mit dieser Frage wird implizit anerkannt, dass in Spanien bei traditionellen  Fiestas Tiere gequält werden! Nehmen Sie bitte unbedingt an der Umfrage teil!
Hier finden Sie die Umfrage: http://www.elpais.com/encuestas/encuesta.html?id=10580
Die Frage lautet: Sind Sie für das Verbot von Traditionen, bei denen Tiere gequält werden?  - Habría que prohibir las tradiciones en las que se tortura animales?
Die richtige Antwort von Tierfreunden kann nur SI (=Ja) sein! Vergessen Sie nicht, nach "Si" auf "Votar" zu klicken. Sie können auch mehrfach abstimmen!
01.10.2008 Fiesta der Tierquäler
DER WESTEN, Internetportal der WAZ Mediengruppe, prangert in einem Artikel die Tierquälerei in Spanien an und beschreibt als eines der vielen schrecklichen Beispiele die grausame Stierhatz in Tordesillas. Obwohl sich immer mehr Spanier gegen die Misshandlung von Tieren wenden, zählen Veranstaltungen, bei denen zu Tode gequält werden, zu den  populärsten Volksbelustigungen.
http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/welt/2008/9/30/news-80428087/detail.html
29.09.2008 n-tv.de: Spanien quält Tiere
Über die schlimmen Volksfeste, bei denen in Spanien zahlreiche Tiere zum Vergnügen der Bevölkerung und Touristen ihr Leben lassen müssen, bevor sie fürchterlich gequält wurden, berichtet die Webseite  n-tv.de:
http://www.n-tv.de/1030151.html
28.09.2008 Die "Ästhetik" des Stierkampfs
Die Riten des Stierkampfs, der "elegante" Tanz des Toreros, die glitzernden Kostüme der beteiligten Figuren, die rassigen Damen in sevillianischen Trachten auf feurigen Pferden und nicht zuletzt der "würdige" Todeskampf des Stieres sind die Elemente, mit denen die Stierkampfanhänger die Corrida als ein höchst ästhetisches Ereignis in den "Himmel" heben. Wer dem nicht folgen kann, wird nebulös auf den  Esprit verwiesen, der dem Stierkampf innewohnt und den nur ein Stierkampfadept fühlen und erleben kann.
Wie abscheulich und grausam der Stierkampf wirklich ist, können Sie sich in einem Video ansehen, das die Täuschungen der Stierquäler entlarvt. Der französische Titel LA FACE CACHEE DES CORRIDAS... lautet übersetzt DIE VERSTECKTE SEITE DES STIERKAMPFS...: http://www.youtube.com/watch?v=0bOu6z90564 
24.09.2008 Keine course camarguaise in Marseille
Der Bürgermeister von Marseille Jean-Claude Gaudin hat klipp und klar die Veranstaltung einer course camarguaise, der französischen Variante des unblutigen Stierkampfs,  in seiner Stadt untersagt. Er begründete dieses damit, dass es in Marseille nie eine Stierkampftradition gegeben hat. Immer wieder versuchen die Stierkampfpromotoren, "harmlose" Veranstaltungen mit Stieren dort einzuschmuggeln, wo es bisher noch keine Stierkampftradition gab, um dann eines Tages ihre Veranstaltungen immer mehr auf den blutigen Stierkampf umzupolen.
Da Marseille die Partnerstadt Hamburgs ist, bitten wir alle Hamburger Tierfreunde, ihre Marseiller Freunde zu bestärken, die ständigen Versuche der Stierquäler, den Stierkampf in der provenzalischen Metropole  einführen, abzuwehren. Gelegenheit dazu geben zahlreiche Veranstaltungen, die dieses Jahr zum 50jährigen Jubiläum der Partnerschaft zwischen den beiden Städten stattfinden.
Quelle in französischer Sprache: http://www.laprovence.com/articles/2008/09/24/573545-A-la-une-Jean-Claude-Gaudin-s-oppose-a-la-Course-camarguaise.php
23.09.2008 Coca Cola: Keine Werbung in der Stierkampfarena von Barcelona
ICABS (Irish Council Against Blood Sports) erreichte, dass die Firma Coca Cola ihre permanente Werbung in der „Monumental“, der einzigen noch in Barcelona existierenden Stierkampfarena, zurückzieht. In einem Brief an ICABS betonte Coca Cola Company, dass sie sich ihrer langfristigen Politik einer ethischen und humanen Behandlung von Tieren verpflichtet fühlt und weder Stierkämpfe noch andere damit verbundene Veranstaltungen in Spanien sponsert. Wir gratulieren ICABS zu diesem Erfolg.
Quelle: ICABS Newsletter vom 23.08.2008
19.09.2008 Ingolstadt: Stierkampf auf dem Golfplatz
Ganz im Zeichen von Stierkampf und der spanischen Fiesta stand bei den Damen des Ingolstädter Golfklubs ihr jährlicher Ladies’ Day. War den Ladies nicht bewusst, dass sie ihr Fest mit dem Blut der in den  Stierkampfarenen gefolterten und getöteten Stieren besudelten? Das Leiden von Tieren in den Mittelpunkt festlicher Anlässe zu stellen, zeugt von naiver Ignoranz einer Schickeria, die nicht weiß, dass es sich bei den Opfern der Corrida um empfindsame Lebewesen handelt. Bedenklicher wäre es noch, wenn sich die Damen auf spanischen Golfplätzen von dem heimtückischen Charme prominenter Stiertöter becircen ließen, um für deren blutiges Handwerk in Deutschland Werbung zu betreiben. Über die geschmacklosen Einfall der Damen des Ingolstädter Golfclubs schrieb die Webseite
http://www.donaukurier.de/lokales/ingolstadt/art599,1942729 .
Wenn Sie darüber einen Kommentar abgeben wollen, können Sie einen Leserbrief schreiben oder sich direkt an den Ingolstädter Golfclub wenden: info@golf-ingolstadt.de .
18.09.2008 62,2% der Spanier interessiert sich nicht für die Fiesta
Seit den siebziger Jahren führt das Meinungsforschungsinstitut Verstiga (früher Gallup) regelmäßig Umfragen über die Corrida durch. Das Ergebnis der letzten Untersuchung ergab dass nur 9,7 % der Spanier großes Interesse daran haben, 21,4 % sind nur wenig interessiert und 67,2 % haben überhaupt kein Interesse am Stierkampf.
Trotz der hohen Quote des Desinteresses zeigt das Ergebnis eine Zunahme gegenüber 2006, als 72 % der Befragten sich uninteressiert zeigten. Die Analyse nach Geschlechtszugehörigkeit ergibt, dass Frauen mit 73,3 % im Vergleich zu Männern mit 61 % kein Interesse am Stierkampf zeigen. Nur 25,1 % der Frauen zeigen Interesse, während Männer sich mit 37,2 % dafür interessieren.
Das Ergebnis nach Altersklassen ergibt Folgendes: Zwischen 14 und 24 Jahren erklären 85,7 % kein Interesse, zwischen 25 und 34 noch 68,4 %, von 45 bis 54  Jahren 63 % und schließlich über 65 Jahre ergeben sich 56,8 % Uninteressierte.
Obwohl das Ergebnis das Interesse an der Corrida etwas zunimmt, was sicherlich auf die Auswahl der Befragten zurückzuführen ist, zeigt die Abnahme des Interesses mit jüngerem Alter eine positive Entwicklung. Doch bis der Stierkampf eines natürlichen Todes stirbt, sollten wir kräftig nachhelfen, damit das Leiden der gequälten Stiere früher aufhört.
Quelle: eine Stierkampfwebseite in spanischer Sprache
http://www.burladero.com/noticias/003685/67/2/sociedad/espanola/interes/fiesta/segun/gallup
18.09.2008 Tordesillas in aller Munde
Die Medien interessieren sich immer mehr für die widerwärtige Jagd auf den Stier in Tordesillas. Ein Beispiel dafür ist der "Stern", der ein Bild von der Hetzjagd als Bild des Tages ausgewählte: http://www.stern.de/bdt/614399.html?cp=24
Das verabscheuungswürdige Ereignis in der Stadt im Nordwesten Spanien wird zunehmend zu einem Symbol für das Leid, das den Stieren in Spanien und den angrenzenden Stierkampfländern zugefügt wird. Solange das schlimme Spektakel nicht beendet ist, sollte alles daran gesetzt werden, diese Blutorgie weiterhin in ganz Europa bekannt zu machen.
Lesen Sie bitte zwei Artikel, die dazu beitragen:
http://www.sos-galgos.net/2008-09-17/tordesillas-in-aller-munde.html
http://www.vgt.at/presse/news/2008/news20080917.php
16.09.2008 Toro de la Vega: Umfrage, unbedingt beteiligen!
Nehmen Sie bitte unbedingt an der Umfrage der spanischen Webseite über das ungeheuerliche Geschehen in der spanischen Stadt Tordesillas teil: http://www.20minutos.es/encuesta/3191
Die Umfrage lautet:
Was denken sie über den Toro de la Vega von Tordesillas?
*Es ist eine Folter, ein Gemetzel. Dafür habe ich keine Worte.
*Ich bin Stierkampfanhänger, aber das ist zu viel.
*Ich liebe das und ich sehe darin kein Problem.
*Ich bin nicht an der Debatte über den Stierkampf interessiert.

Bitte die Frage beantworten und auf "Votar" klicken.

Heute, am 16. September, wird der Stier Valentón (der Mutige) unter grausamen Umständen seinen letzten Tag erleben. Im nächsten Jahr wird sich dieses grausame Schauspiel wiederholen. Der Druck auf die Stierquäler und die spanische Öffentlichkeit und Politik muss sich verstärken, damit die Qual eines Stieres, der stellvertretend für alle anderen Gewaltopfer in Spanien leidet, bald ein Ende hat.
14.09.2008 Frankreich: Erfolgreiche Demo in Nîmes
Fünf Tage vor der "feria de Vendange" (Feria der Weinlese) sind hunderte von Tierfreunden und Tierschutzorganisationen, die aus allen Ecken Frankreichs und Europas kamen, dem Aufruf der Alliance Anticorrida zu einem friedlichen Protestmarsch in den Strassen der südfranzösischen Stadt Nîmes gegen das Massaker in den Stierkampfarenen gefolgt. Angeführt von einer Gruppe unüberhörbarer Trommler defilierten fast 1000 Demonstranten durch die Innenstadt von Nîmes, um schließlich vor der antiken Arena, in der jährlich ein paar hundert Stiere bestialisch umgebracht werden, zu einer eindrucksvollen Kundgebung zusammen zu kommen. Nach einer Schweigeminute für die zu Tode gefolterten Stiere ergriffen die Vertreter beteiligter französischer und ausländischer Organisationen das Wort, um die Zuhörer zu ermuntern, im Kampf gegen die Barbarei nicht locker zu lassen und um die Öffentlichkeit, vertreten durch die Medien, aufzufordern, die Kulturschande der Corrida nicht zu tolerieren. Als Schlusspunkt wurden die mitgeführten Luftballons mit einem lauten Knall gleichzeitig zum Platzen gebracht.
Sehen Sie hier eine Fotoreportage der Tierfreunde von Aix les Bains
http://www.kizoa.fr/i-Contact/sflex.swf?fmode=5&did=216457&kc=6806998
und unsere eigene Videoreportage: http://de.youtube.com/watch?v=FbkcNkfadzY
Artikel in französischer Sprache: http://bellaciao.org/fr/spip.php?article71154
14.09.2008 Stierkampf-Umfrage: Immer noch überwiegen die Stierquäler
"Soll der Stierkampf verboten werden?" Diese Frage stellt das französische Magazin VSD. Darauf wiesen wir schon vor einiger Zeit hin. Immer noch überwiegen die Stimmen der Stierkampfbefürworter mit 62.3%. Wir sollten das Ergebnis umkippen! Sie können auch mehrfach abstimmen, wenn Sie den Cookie dieser Webseite in Ihrem Internet-Browser abschalten.
Hier finden sie die Umfrage: http://www.vsd.fr/contenu-editorial/ca-fait-debat/le-duel/98-faut-il-interdire-les-corridas
13.09.2008 Provokation oder Tatsache?
Die folgende Nachricht wurde auf der französischen Stierkampf-Webseite http://www.terrestaurines.com/forum/actus/01-09-08/13-09-081.php veröffentlicht:
Savalli in Kalifornien
Mehdi Savalli ist nach Kalifornien abgeflogen wo er am Sonntag in der Region von San Francisco mit Manolo Mejia einen Stierkampf bestreitet.
Mehdi Savalli ist ein französischer Stiertöter, der in der ganzen Stierkampfwelt seine traurigen Triumphe feiert.
Wer kann die Meldung auf seine Richtigkeit überprüfen und seine Kontakte zu amerikanischen Freunden nutzen, um vorzuwarnen?
12.09.2008 Becerrada: Schlimmer als eine Corrida!
Nur wenige wissen, was eine "becerrada" ist. Während bei einer Corrida nur Matadore, Meister des Stierquälens, auftreten, ist die "becerrada" den Torero-Lehrlingen vorbehalten. Sie ist also der Stierkampf der Jugendlichen, die das Stiertöten erst erlernen wollen. Man darf sich gar nicht vorstellen, wenn schon manchen Meistern nicht alles gelingt, wie Lehrlinge am lebenden Objekt, nämlich jungen Stieren und Kühen, das Stechen und Töten üben. Oft finden solche schauerlichen Lehrstücke wohlweißlich unter dem Ausschluss der Öffentlichkeit statt; nur wenn die Folterlehrlinge das 16. Lebensjahr erreicht haben, dürfen sie in aller Öffentlichkeit morden. Im jüngeren Alter dürfen sie sich nur in Schaukämpfen ohne Todesstoss dem Publikum präsentieren.
In Spanien erfreuen sich die "becerradas" einer besonderen Beliebtheit, weil sie an manchen Orten mit armer Bevölkerung ein billiger Ersatz zum kostspieligen Auftritt von ausgewachsenen Toreros sind. In zwei Artikeln berichtet SOS Galgos über dieses abscheuliche Gemetzel:
http://www.sos-galgos.net/2008-09-11/kaelbermord-im-baskenland.html
http://www.sos-galgos.net/2008-09-12/becerrada-toeten-ist-nicht-leicht.html
Bericht von der Demo gegen die Becerrada von Algemesi:
http://www.sos-galgos.net/2008-09-22/becerradas-demonstration-in-algemesi.html
10.09.2008