Neuigkeiten
Abschaffung der Corrida in Katalonien
Mehr als 180.000 Katalanen haben für die Abschaffung des Stierkampfs in ihrem Land gestimmt.  Nur 50.000 Stimmen waren erforderlich, um das in der katalonischen Verfassung vorgesehene Referendum dem katalonischen Parlament vorlegen zu können. Dieser großartige Erfolg wird die katalonischen Abgeordneten nicht unbeeindruckt lassen. Nun müssen sie entscheiden, ob der Auftrag der Bevölkerung, mit dem ritualisierten Stiermord endlich Schluss zu machen, in einem Gesetz verankert wird. Das katalonische Parlament sollte diese historisch einmalige Gelegenheit ergreifen und damit ein Zeichen für ganz Spanien setzen. Die Abschaffung des Massakers an Tausenden von Stieren wäre ein erster Schritt, Spanien vom Image als Land der Tierquälerei zu befreien und auch allen anderen Tieren ein würdiges Leben zu ermöglichen.
 
Information von PROU.CAT
04.07.2009 New York: Protestaktion gegen Stiermassaker in Pamplona
Mitten auf dem Times Square machten etwa 40 Mitstreiter von PETA die New Yorker Öffentlichkeit auf die Grausamkeiten während der Fiesta San Firmin in Pamplona aufmerksam. In bewährter Art legten die Demonstranten sich halbnackt und durch Banderilla-Atrappen scheinbar blutig verletzt den vorbeieilenden Passanten in den Weg. Diese vom amerikanischen Fernsehen begleitete Aktion erreichte Millionen von amerikanischen Zuschauern, die damit die scheußliche Kehrseite des von Hemingway hoch gepriesenen Sauffestivals kennen lernten. Die Aktion wurde rechtzeitig vor der im Juli stattfindenden Blutfiesta von Pamplona durchgeführt, um Touristen aus den USA vor dem Besuch des schrecklichen Ereignisses zu warnen. Unverbesserlichen Besuchern wird am kommenden Sonntag in Pamplona ebenfalls von Antistierkampfaktivisten deutlich demonstriert, mit welchen Mordwerkzeugen in der Arena Stiere zu Tode gequält werden.
Information von AnimaNaturalis
04.07.2009 Spanische Abgeordnete kritisieren sadistischen Tourismus
Die Parlamentarische Vereinigung APDDA zum Schutz der Rechte der Tiere, die sich aus Abgeordneten des spanischen Parlaments und Senats zusammensetzt, verlangt von der spanischen Regierung, Feste, in denen Tiere misshandelt werden, nicht mehr als Feste im Interesse des nationalen Tourismus zu bezeichnen. Die APDDA hat besonders die sadistischen Ferias von Tordesillas, bei dem ein Stier mit Lanzen verfolgt und niedergestochen wird und von Coria, wo ein Stier mit Dartpfeilen beschossen wird, im Visier.
Quellen: SOS-Galgos und público.es
03.07.2009 Frankreich: Fiasco einer Corrida
Es ist kein Geheimnis, dass die Quälerei an den Stieren schon im Vorfeld eines Stierkampfs stattfindet. Selbst in Stierkampfkreisen wird dieses zugegeben und heftig diskutiert. Einschränkungen der Verteidigungskraft der Stiere durch den Stierkämpfen vorangehende Misshandlungen, durch Erschöpfung von langen Transporten, durch Manipulation der Hörner und Augen und vieles mehr sind an der Tagesordnung. Kürzlich sind bei einem Stierkampf in dem südfranzösischen Mittelmeerbadeort Mauguio von sechs Stieren vier in letzter Minute von Tierärzten zurückgewiesen, weil ihre Hufe zerbrochen waren. Als Ursache wurde eine unausgewogene Ernährung oder die Aufweichung der Hufe durch feuchten Boden vermutet. Die Zuschauer, denen die vier Stierkämpfe aus der Nase gingen, sahen sich um ihr sadistisches Vergnügen betrogen.
Quelle (fr): Midi Libre
03.07.2009 Graffiti-Wettbewerb: Straßenkunst gegen Corrida
Die britische League Against Cruel Sports hat in  Zusammenarbeit mit Don’t Panic einen Graffiti-Wettbewerb ausgeschrieben. Das Thema ist ‘Love Spain, Hate Bullfighting’. Als erster Preis lockt eine Wochenendreise nach Barcelona. Zudem wird die beste Arbeit bei der diesjährigen Antistierkampf-Kampagne der League herausgestellt.
Weitere Infos und Teilnahmebedingungen finden Sie bei Leagues Against Cruel Sports.
03.07.2009 Aer Lingus verzichtet auf Stierkampfwerbung
Die irische Fluggesellschaft Aer Lingus löschte auf dringendes Anraten von Irish Council Against Blood Sports ICABS auf ihrer Webseite Stierkampfbilder, die in den USA für Flüge nach Europa werben sollten und entschuldigte sich dafür. Das Herausnehmen der Bilder wird sicherlich die Buchung von Flügen zu Stierkämpfen in Spanien reduzieren.
Quelle: Nachricht von ICABS
03.07.2009 Peru: 110 Verletzte bei Einsturz einer Stierkampfarena
Mindesten 110 Menschen wurden in der peruanischen Stadt Nueva Cajamarca beim Einsturz einer Stierkampfarena verletzt, davon 10 schwer. Das örtliche Krankenhaus mit 18 Betten konnte nur einen kleinen Teil der Verletzten aufnehmen. Die Stierkampfmafia geht nicht nur über Stierleichen, sondern gefährdet auch noch aus Profitgier eine unbedarfte Bevölkerung, die auf ihre verlogenen Verlockungen hereinfällt.
Quelle (en): Associated Press
26.06.2009 Proteste gegen Stierkampf-Ballermann auf Mallorca
Tierschützer laufen Sturm: Unter ihrem lautstarken Protest begann am Wochenende die „Corrida”-Saison in Muros Stierkampfarena. Unter den Spaniern werden Gegenstimmen immer lauter – dennoch wird es auch in diesem Sommer noch weitere Stierkämpfe in Palma, Inca und Felanitx geben.“ Wir warnen alle Mallorca-Touristen vor diesen lebensverachtenden Veranstaltungen. Lesen Sie bitte hier weiter.
26.06.2009 Klarstellung zum Stierkampf als Kulturerbe
Die Aufnahme des Fiesta San Fermin von Pamplona und der Feria da bestas in das UNESCO Weltkulturerbe steht gegenwärtig nicht zur Diskussion. Es geht um das spanische Kulturerbe (nicht Weltkulturerbe!), mit der sich die spanische Organisation IBOCC zurzeit beschäftigt. Von dem Schritt, die beiden Tierquälereien als Weltkulturerbe zu erklären, ist offiziell noch nicht die Rede. Wenn jedoch die Anerkennung als spanisches Kulturerbe erreicht ist, wird der Antrag  für das Weltkulturerbe der UNESCO sicherlich bald folgen. Um den Anfängen zu wehren, bitten wir Sie, weiterhin zu protestieren .
 
Die zurzeit in Sevilla tagende UNESCO-Kommission, die gerade über neue zu schützende materielle Kulturgüter berät, ist übrigens nicht für die immateriellen Kulturgüter zuständig, denen Pamplona und Bestas zuzuordnen wären. Dafür gibt es eine besondere Kommission, bei der neue Vorschläge bis zum 1. März 2010 eingereicht werden müssen. Gegenwärtig ist dort eine Liste von Vorschlägen für immaterielle Kulturgüter in Arbeit, die bereits abgeschlossen ist und die keine Stierkampfprojekte enthält.
 
Die große Gefahr ist, dass die weltweit organisierte Stierkampfmafia daran arbeitet, die Corrida an sich als immaterielles Kulturerbe der UNESCO erklären zu lassen. Die Stierquäler sind sehr gut organisiert und haben ausgezeichnete Verbindungen zu Regierungen und einflussreichen Politikern. Darüber, wie sich die Stierkampflobby weltweit formiert, berichtet SOS Galgos ausführlich .
26.06.2009 Spanien: Erfolgreiche Demo in Coria
Am 20.Juni fand in der spanischen Stadt Coria erstmalig eine Demonstration gegen die brutale Stierfiesta des Ortes statt. Dabei wird traditionell ein Stier mit Pfeilen beschossen, mit banderillas gestochen und seit Neuestem sogar mit Laserstrahlen gequält. 150 Stierkampfgegner aus ganz Europa , darunter Vertreter der britischen Organisation Fight Against Animal Cruelty in Europe (FAACE) und der deutschen Initiative Anti-Corrida, kamen in Coria zusammen, die sich nicht von den Beschimpfungen durch die Bevölkerung abschrecken ließen. Kurz nach der Demo gab der Bürgermeister ein Verbot der Pfeile und der Laser bekannt. Auch banderillas durften auch nicht mehr nach Belieben von "Unbefugten" dem Stier in den Rücken gestoßen werden. Die Anweisungen sollen befolgt  worden sein.
Augenzeugenbericht von Initiative Anti-Corrida, siehe auch unsere Vorankündigung.
26.06.2009 Jean-Luc Godard fordert die Abschaffung des Stierkampfs
Der bekannte französische Filmregisseur Jean-Luc Godard  hat mit der Unterzeichnung des Antistierkampf-Manifests der französischen Anticorrida-Organisation CRAC die Abschaffung des Stierkampfs gefordert. 769 prominente Persönlichkeiten aller Nationen und aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens haben sich bereits mit diesem Manifest gegen eine der niederträchtigsten Formen der Tierquälerei ausgesprochen. Auch seine Lebensgefährtin Anne-Marie Miéville, die ebenfalls als Filmschaffende bekannt ist, hat sich dem Manifest angeschlossen.
20.06.2009 Coria, Martyrium eines Stiers und einer mutigen Tierschützerin
Heute wird in der spanischen Stadt Coria wieder ein Stier von einem widerlichen Pöbel durch die Strassen gehetzt und von ihm über und über mit spitzen Dartpfeilen bespickt. Nach stundenlanger Hatz mit enormen Blutverlust werden dem entkräfteten Tier schließlich, bevor er mit einem Schuss von den Qualen erlöst wird, die Hoden abgeschnitten.
An dem heutigen Tag jährt sich auch das entsetzliche Unglück, bei dem die englische Schaupielerin und Tierschützerin Vicky Moore 1995 lebensgefährlich verletzt wurde, als sie im Juni 1995 „undercover“ die entsetzliche Quälerei des Stiers von Coria filmte. Sie wurde von einem Stier mehrmals Mal in die Luft geworfen und von seinen Hörner schwer verletzt. Vicky lag ein Jahr im Koma und starb schließlich an den schweren Verletzungen.
 
Die spanischen Tierschutzorganisationen LIBERA , CACMA, PACMA und FEPAEX werden heute gemeinsam in Coria im Gedenken an Vicky Moore gegen dieses grausame Spektakel protestieren.
Weitere Infos:
SOS Galgos
Auszug aus der Biografie von Vicky Moore bei books.google.de
20.06.2009 Polen: Proteste gegen Stierkampf vor der spanischen Botschaft
Obwohl es in Polen keine Stierkämpfe gibt, protestierten am 29. Mai Tierschützer zum ersten Mal vor der spanischen Botschaft in Warschau gegen das „fiesta nacional“ genannte Massaker in den spanischen Arenen. Sechs Demonstranten legten sich, wie ihre Vorbilder aus Spanien und Frankreich, halbnackt mit Banderilla-Attrappen und blutverschmierten Rücken vor dem Botschaftsgebäude auf die Strasse. Diese Art von Veranstaltung ist sehr wichtig, weil heute viele Touristen aus Osteuropa und der ehemaligen Sowjetunion, zusammen mit den japanischen, am häufigsten Stierkämpfe besuchen. Es darf auch nicht vergessen werden, dass Polen ein wichtiger Akteur in der Europäischen Union ist und dass die polnischen Steuerzahler, wie alle anderen Europäer, unwissentlich die EU-Subventionen für den Stierkampf in Spanien, Portugal und Frankreich finanzieren.
Quelle (nl): CAS-International
Medienbericht (pl): Gazeta.pl Warszawa
19.06.2009 Anticorrida-Aktivisten simulierten Stierkampf-Massaker vor dem Eiffel-Turm
Die Proteste gegen den Stierkampf haben nun auch Paris erreicht. Unmittelbar vor dem Eiffel-Turm stellten mehrere Mitstreiter von PETA symbolisch das Massaker an den Stieren in den südfranzösischen Arenen dar und klagten damit den in Frankreich immer noch vom Gesetz tolerierten Stierkampf an. Wie tot lagen die Aktivisten mit Blut verschmierten Rücken, in denen Attrappen von Spießen, banderillas genannt, „steckten“, auf dem Straßenpflaster. Vorbei flanierende Touristen waren schockiert und fragten sich, wieso eine Kulturnation wie Frankreich solch eine Tierquälerei zulassen kann.
Bildbericht von letelegramme.com
Reportage von lexpress.fr
19.06.2009 Michelito, mexikanischer Kindertorero, darf in Portugal nicht auftreten
In dieser Woche sollte das elfjährige Stierkampfmonster Michelito Lagravére in der Lissabonner Stierkampfarena Campo Pequeno bei einem Stierkampf mit einem ein- bis zweijährigen Kalb auftreten. Daraus wird nun nichts! Nach einer Intervention der portugiesischen Tierschutzorganisation ANIMAL verboten die Behörden die schreckliche Show des Miniaturtoreros. Auch alle anderen in Portugal vorgesehenen Auftritte des stierquälenden Knaben wurden ebenfalls unterbunden.
Quelle: Mitteilung von ANIMAL
Medienbericht:  Südkurier
16.06.2009 Zum ersten Mal Proteste in Granada
Zum ersten Mal n Granada veranstalteten die spanische Tierschutzpartei CACMA und die örtliche Tierschutzorganisation RESCATE ANIMAL GRANADA  in der südspanischen Stadt Granada eine sehr eindrucksvolle Demo gegen den Stierkampf. Etwa 350 äußerst motivierte Personen kamen am 13. Juni dem Aufruf nach, in den Strassen der Stadt die Abschaffung der Corrida zu fordern.
Quelle: SOS Galgos
13.06.2009

Kalifornien: Sheriff und Tierschützer von Stierkampffanatikern brutal zusammengeschlagen

Für die Stierkampfmafia ist Kalifornien ein bevorzugtes Ziel, blutige Stierkämpfe in den USA einzuführen, die dort strikt verboten sind. Es gab bereits unblutige Stierkämpfe, bei denen banderillas geduldet wurden, die mit ungefährlichen Haftmitteln versehen sind und die Tiere nicht verletzen. In der letzten Zeit werden jedoch häufig mit Nägel bestückte banderillas benutzt, die den Tieren in den Rücken gerammt werden und ihnen erhebliche Wunden zufügen.
Auf einen solchen Stierkampf in der Nähe von Sacramento aufmerksam gemacht, schritten ein Sheriff und ein Kontrolleur der kalifornischen Tierschutzorganisation  Animal Cruelty Investigations ein, um dem grausamen Schauspiel ein Ende zu bereiten. Daraufhin wurden die Beiden von zwei Stierkampffanatikern, aufgestachelt durch den johlenden Mob, brutal zusammengeschlagen. Mit Hilfe weiterer Polizisten gelang es, zwei Aggressoren festzunehmen. Ihnen droht nun eine Anklage wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt, Anstiftung zum Aufruhr und Angriff mit tödlichen Waffen.
Die kalifornische Tierschutzorganisation Animal Cruelty Investigations (ACI) entdeckt immer wieder, dass die Stierkampfmafia mexikanischen und iberischen Ursprungs gegen die Tierschutzgesetze verstößt. Das Spektakel in Sacramento war schon das dritte in dieser Woche. Über einen anderen Vorfall in Kalifornien berichteten wir schon vor ein paar Tagen.
Quelle: Bericht einer kalifornischen Webseite
09.06.2009 EU-Wahl: Starkes Ergebnis für den Kampf gegen die Corrida
Rund 20 % der Stimmen haben die beiden französischen Öko-Parteien, deren Kandidaten für die Abschaffung des Stierkampfs eintreten, zusammen bei der Wahl zum EU-Parlament erhalten. Auch wenn die kleinere der beiden Parteien Alliance Ecologiste Indépendante (AEI) in Brüssel nicht vertreten ist, so werden doch die 14 Abgeordneten von Europe Ecologie mit 16 % der Stimmen ihr Gewicht zusammen mit anderen europäischen Grünen für die gequälten Stiere zur Geltung bringen. In den Grünen liegt unsere Hoffnung!
Siehe Wahlergebnis in Frankreich
09.06.2009 Stierquälerei ist nicht nur Männersache
Sie hat keinen Freund, lebt nur für den Stier“, so steht es in einem Artikel über „Frauen im Stierkampf“ - treffender ausgedrückt: „lebt für den elendigen Tod des Stieres“. Die „bemitleidenswerten“ Toreras kämpfen nicht nur „tapfer“ gegen Stiere, sondern auch gegen die ihnen nicht freundlich gesinnten Machos, die das Mordspektakel dominieren.
Lesen Sie bitte weiter bei www.planet-bpm.com und kommentieren Sie vor allem diesen Mitleid erregenden Artikel.
09.06.2009 Pamplona: Proteste gegen potentielles Weltkulturerbe
Das Stiertreiben von Pamplona ist eines der berühmtesten und umstrittensten Ereignisse der Stierkampfwelt. Jedes Jahr werden zum Vergnügen einer von Alkohol berauschten Menschenmenge mehrere Stiere durch die Strassen der Stadt zur Stierkampfarena getrieben, um dort schon sehr gestresst ihren Folterknechten ausgeliefert zu werden.
Am 5. Juli veranstalten dort PETA und AnimaNaturalis eine Demonstration gegen das grausame Ereignis, das die Stierquäler gern von der UNESCO als Immaterielles Weltkulturerbe erklärt haben möchten. Damit die Demo, wie schon am 25. Mai in Madrid, ein voller Erfolg wird, suchen die Veranstalter noch Aktivisten, die mitmachen möchten. Hier können Sie sich anmelden.
09.06.2009 Spanien: Agressiver Stierkämpfer verletzte Stierkampfgegnerin
Unter der Schirmherrschaft der Stadt Madrid traf sich in der vergangenen Woche in einem Saal der Stierkampfarena Las Ventas die Crème de la Crème der Stierquäler aus acht Stierkampfländern, um ihr rissiges Lügengebäude zusammenzukitten. Die Verfechter der Stierkampf-Barbarei beschworen ihre Unkultur und riefen zur Einheit aller Stierquäler auf, um überall massiv Druck auszuüben, wo ihr ekelhaftes Spektakel bedroht ist.
Ihr „edelstes“ Ziel bleibt die Registrierung des Stierkampfs als Immaterielles Kulturerbe durch die UNESCO, der ihrer Meinung nach alle Kriterien erfüllt.  Eindringlich verkündeten sie, „keinesfalls das Terrain den Fanatikern zu überlassen“.
Quelle: Terres Taurines (französische Stierkampfseite)
06.06.2009 Spanien: Agressiver Stierkämpfer verletzte Stierkampfgegnerin
Vor einem Hotel in der spanischen Stadt Leon vergriff sich ein subalterner Torero, der für den berüchtigten Stiertöter EL CID als banderillero blutige Hilfsdienste leistet, an einer Stierkampfgegnerin und fügte ihr Verletzungen im Gesicht und am Hals zu. Es dauerte einige Tage bis die Verletzungen ausgeheilt waren und die Aktivistin wieder arbeiten konnte. Der nicht nur in der Arena hemmungslose Angreifer wurde nur zu sechs Tagen Hausarrest, zu geringfügigem Schmerzensgeld und Kostenerstattung verurteilt.
Quellen: SOS Galgos und www.publico.es

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Wichtiger Link: SOS Galgos - Tierschutz in Spanien

 

Darüber berichteten wir in unseren vorherigen Newsletters:

05.06.2009 Schweiz: 24.000 Unterschriften gegen den Stierkampf - Super!
24.000 Unterschriften gegen den Stierkampf hat VETO -Verband Tierschutz-Organisationen Schweiz - gesammelt und am 28. Mai der Spanischen Botschaft in Bern übergeben. Das ist ein phantastisches Ergebnis!
Die Sekretärin der Botschaft war völlig überrascht, als ihr zwei Mitstreiterinnen von VETO vier Kisten gefüllt mit Unterschriften überbrachten. Sie nahm die Petitionen in Empfang und versprach dafür zu sorgen, dass die spanische Regierung von der Meinung  über die „fiesta nacional“ genannte Barbarei in der Schweiz informiert wird.
Das große Interesse, das die Unterschriftensammlung von VETO bei der Bevölkerung in kurzer Zeit gefunden hat, zeigt deutlich, dass immer mehr Schweizer vor dem Gemetzel in den Arenen Abscheu empfinden. Eine Entwicklung, die auch der Tourismusbranche zu denken geben müsste!
Nach der Übergabe verschickte VETO einen vorbereiteten Pressetext an die Schweizer Presse und an verschiedene Reisebüros mit der Bitte, ihre Kunden über die Zustände in den Stierkampfarenen und allen Nebenveranstaltungen dieser traurigen Tradition zu informieren. Die Reaktionen waren durchaus positiv und die Hoffnung ist groß, dass die Stimme der 24.000 Schweizerinnen und Schweizer, welche sich explizit gegen den Stierkampf ausgesprochen haben, gehört wird. Mit der spanischen Botschaft wird VETO in Kontakt bleiben, um zu erfahren, welchen Weg die Petition geht und wie die Reaktionen darauf sind. VETO verspricht „nicht locker zu lassen, bis eines Tages der Weg für ein Spanien ohne Stierkämpfe frei ist“!
Presseerklärung von VETO-Schweiz
05.06.2009 Referendum in Katalonien: Wie geht es weiter?
Erinnern wir uns: Innerhalb von 120 Tagen haben 180.163 Personen das von der katalonischen Plattform PROU initiierte Referendum zur Abschaffung des Stierkampfs in Katalonien unterzeichnet. 50.000 Unterschriften waren eigentlich nur notwendig, damit sich das katalonische Parlament mit dem gesetzlich verpflichtenden Antrag beschäftigen muss. Um dort hinzugelangen braucht es noch einige Zeit, bis die erforderlichen administrativen Schritte bewältigt sind. So lange müssen wir uns noch in sehr viel Geduld üben.
Derweil hat die spanische Webseite www.publico.es die Stimmenverhältnisse im katalonischen Parlament abgeschätzt: Drei Parteien haben sich positiv zu dem Referendum geäußert. Rechnerisch wäre damit eine Mehrheit von 81 (darunter 48 katalonische Nationalisten) der 136 Abgeordneten gesichert. Da jedoch die Fraktion der katalonischen Nationalisten ihren Abgeordneten die Wahl freistellt, hängt das Ergebnis sehr von den Sozialisten ab, die sich bisher nicht geäußert haben und ebenfalls die Stimmabgabe freistellen wollen. Klar gegen die Abschaffung des Stierkampfs haben sich nur 14 Abgeordnete der konservativen Partei gestellt.
Aus diesen Verhältnissen lässt sich ein optimistisches Bild ableiten, obwohl noch große Vorsicht geboten ist.
05.06.2009 Barcelona: Benefizkonzert für die Stiere
Als Dank für den großartigen Erfolg des Referendums gegen den Stierkampf in Katalonien veranstaltet am 15. Juni PROU, die für das Referendum verantwortliche Organisation, ein Benefizkonzert. Der Erlös soll dem Kampf gegen die Corrida zugute kommen. Das Konzert findet im Rahmen des 20. Festivals der kreativen Musik und des Jazz statt.
Nähere Informationen bei PROU
04.06.2009 Nîmes: Lee Cooper zieht Werbung mit Stierkampf zurück
Die Jeansfirma Lee Cooper warb auf ihrer Webseite kurz für die Pfingstferia in Nîmes. Nach einem energischen Protest von Alliance Anticorrida zog Lee Cooper die Werbung unverzüglich zurück.
Quelle (fr): Presseerklärung von Alliance Anticorrida
03.06.2009 Madrid: Antistierkampfaktivisten riskieren saftige Geldstrafen
60.000 € könnte es jeden der sechs Aktivisten von Equanimal kosten, wenn sie für ihre mutige Störung des Stierkampfspektakels  am 6. Mai 2008 wegen Verstoß gegen das gesetzliche Reglement des Stierkampfs bestraft werden. Am 4. Mai 2008 sprangen diese sechs Aktivisten während eines Stierkampfes in die Arena Las Ventas in Madrid und zeigten den verblüfften Zuschauern Plakate, die die Abschaffung des Stierkampfes forderten. Offensichtlich will die Stadt Madrid, aufgestachelt von den Stierquälern, als Kläger ein Exempel statuieren. Die Kosten für das Verfahren sind auch nicht von Pappe. Equanimal lanciert einen Spendenaufruf , um die betroffenen Aktivisten vor diesen enormen finanziellen Belastungen zu bewahren. Bitte beteiligen Sie sich daran!
Weitere Infos über die spektakuläre Aktion bei SOS Galgos.
03.06.2009 Wichtige Demos
Mehrere Demonstrationen gegen die Barbarei in den Stierkampfarenen sind angekündigt: Vier in Spanien und drei in Südfrankreich. Falls Sie sich in der Nähe dieser Städte aufhalten, wäre Ihre Teilnahme sehr willkommen. EinigeVeranstaltungsorte sind von Ihren Heimatländern aus auch mit Billigfliegern zu erreichen.
Näheres über Ort, Zeit und Veranstalter finden Sie auf unsere Seite Demonstationen.
03.06.2009 Grobe Fahrlässigkeit: Französische Stierzüchter auf der Anklagebank
Drei Züchter von Camargue-Stieren aus Mauguio bei Montpellier hatten die Tuberkulose, von der ihre Rinder angesteckt waren, im April 2007 bei einer tierärztlichen Kontrolle vertuscht. Ihnen gelang es, die Blutproben der kontrollierten Rinder mit denen ihrer Pferde zu vertauschen. Damit wollten sie hohe Strafen und die Notschlachtung ihrer ganzen Herde vermeiden. Im August 2007, nach Aufdeckung des Betrugs, wurden die armen Tiere dennoch abgeschlachtet, da eine Übertragung der Krankheit auf Menschen nicht auszuschließen war. Von der Katastrophe für die Tiere abgesehen, betrug der finanzielle Verlust bei einem Stierzüchter 600.000 €. Dazu kommen nun von Staatsanwalt geforderte Gefängnis- und Geldstrafen, über die das Gericht am 24. Juni zu befinden hat.
Quelle (fr): Midi Libre
29.05.2009 “Ban Bullfighting News” in neuer Form
Die Sommerausgabe 2009 des Anticorrida-Magazins "Ban Bullfighting News" von Irish Council Against Blood Sports ist jetzt online erschienen. Das Magazin können Sie im Web lesen oder es sich herunterladen. Der Herausgeber bittet darum, sich an den im Magazin veröffentlichten Aktionen zu beteiligen. Wir schließen uns dieser Bitte an.
29.05.2009 Madrid: Blutige Rache eines Stiers
Dramatische Szenen in Spanien: Der Torero Israel Lancho will in der Arena „Las Ventas“ (Madrid) bei einem Stierkampf den letzten Stier töten, doch der dreht den Spieß im wahrsten Sinne des Wortes einfach um...
Lesen Sie bitte weiter bei der BILD-Zeitung und kommentieren Sie den Artikel.
27.05.2009 Spanien will Tierquälerei als UNESCO-Weltkulturerbe erklären
Das in Barcelona ansässige International Bureau of Cultural Capitals beabsichtigt zwei barbarische spanische Festivals, bei denen brutal Tiere gequält werden, zum Immateriellen Weltkulturerbe erklären zu lassen. Vorgeschlagen werden die Fiesta San Fermin in der baskischen Stadt Pamplona, besonders wegen des brutalen Stiertreibens und der während der Fiesta veranstalteten Corrida berüchtigt, und in Galizien die Rapa das Bestas unter den Schutz der UNESCO zu stellen.
Die Orgie der Fiesta San Fermin in der baskischen Stadt Pamplona, wurde besonders durch Romane von Hemingway bekannt. Sie als Weltkulturerbe zu erklären, ist ein besonders hinterhältiger Trick, um auf diesem Weg den Stierkampf gleich mit als Weltkulturerbe unter Schutz zu stellen.
 
Die Rapa das Bestas ist eine Art Rodeo, bei der eingefangene Wildpferde mit brutalen Mitteln für die Zucht oder das Schlachthaus ausgesondert werden. Wie das vor sich geht, können Sie in einen verharmlosenden Artikel der Berliner Zeitung lesen und auf einem Video sehen. Auch bei der Rapa das Bestas besteht die Gefahr, allen anderen Rodeos den Weg zu bereiten.
 
Zur Zeit stehen weitere elf Vorschläge zur Auswahl, von denen am 31. Mai schließlich zehn ausgewählt und als offizielle spanische Vorschläge der UNESCO unterbreitet werden.
Es ist sehr wichtig, dieses Projekt zu stoppen, damit Tierquälerei nicht zum Weltkulturerbe erklärt wird. Vergessen Sie nicht, dass die Stierkampfmafia schon seit langer Zeit versucht, den Stierkampf  zum Immateriellen Weltkulturerbe zu erheben.
International Movement Against Bullfights ruft deshalb zu einem internationalen Protest auf. Bitte protestieren Sie mit allen Ihren Möglichkeiten - vorzugsweise in Englisch, aber auch in Ihrer eignen Sprache:
 
International Bureau of Cultural Capitals
Präsident Xavier Tudela
Ronda Universitat, 7
E - 08007 Barcelona
Spanien
Tel.: +34-934123294
Fax: +34-934126871
info@ibocc.org
www.ibocc.org
 
Bitten leiten Sie diesen Aufruf an Ihren Bekanntenkreis weiter.
Wir danken Ihnen im Voraus, dass Sie diesem so wichtigen Protestaufruf folgen
.
25.05.2009 Demo in Madrid: Nackte Wahrheit über den Stierkampf
Mit einer spektakulären Aktion demonstrierten etwa 250 Frauen und Männer über eine Stunde lang halbnackt vor der Madrider Stierkampfarena.  Mit blutroter Farbe beschmiert und mit banderillas bestückt legten sie sich etwa eine Stunde lang vor die Hochburg der spanischen Stiermörder. Zahlreiche Passanten und Freunde sympathisierten mit der Demonstration unter dem Motto Die Corrida ist weder Kunst noch Kultur, sie ist ein Massaker!
Das Medienecho auf diese bisher einmalige Aktion ist enorm und zeigt, dass die Medien über Spanien hinaus zunehmend den Protest gegen den Stierkampf ernst nehmen und ihm angemessenen Raum geben.
Die Demonstration wurde von Equanimal und CAS-International veranstaltet. Sehen Sie hier eine zusammenfassende Reportage mit viel Bild- und Filmmaterial. 
25.05.2009 Cordoba: Massiver Protest gegen Stiermassaker
Nach Katalonien verstärkt sich auch in Andalusien der Widerstand gegen das als Kultur verbrämte Gemetzel in den Stierkampfarenen. 600 Aktivisten forderten am 23. Mai in Cordoba mit einem Protestmarsch bis vor die Stierkampfarena die Abschaffung der Corrida, der nur noch eine Minderheit der Spanier als fiesta nacional frönen.
Einen ausführlichen Bericht lesen Sie bitte bei SOS Galgos .
25.05.2009 Amerikanische Tierschützer stoppen Stierkampf bei Los Angelos
Mit banderillas ähnlichen Stöcken, die mit Nagelspitzen bestückt waren, wurde in Artesia bei Los Angelos während eines Stierkampfs ein Stier malträtiert. Alarmiert durch die Tierschutzorganisation  Animal Cruelty Investigations (ACI) beendete ein Beamter (humane officer) das Spektakel, das von Personen portugiesischen Ursprungs organisiert wurde. Der Beamte stellte mehrere blutende Wunden auf dem Rücken des Stiers fest und konfiszierte mehr als 30 dieser abscheulichen Spieße. Die Misshandlung des Stiers stellt eine eindeutige Verletzung des kalifornischen Tierschutzgesetzes dar. ACI hofft, dass das Gesetz voll ausgeschöpft wird, um die Tierquäler zu betrafen.
Bericht mit Video: http://www.ktla.com/news/landing/ktla-bloody-bull-fight,0,2987317.story
Ermutigen Sie ACI in ihrem Bemühen zu verhindern, dass der Stierkampf in Kalifornien nicht Fuß fasst: Info@ACInvestigations.org
24.05.2009 Stierkampfunfall in Madrid: Pferd von Stier aufgespießt
Ein furchtbarer Unfall hat sich bei einem Stierkampf zu Pferde in der Stierkampfarena von Madrid ereignet. Bevor der Reitertorero Hermoso de Mendoza mit seinem Pferd Pata Negra dem als Opfer bestimmten Stier den ersten Lanzenstich versetzen wollte, gelang es dem Stier den Leib des Pferdes mit seinen spitzen Hörnern aufzuschlitzen. Der Stier warf das Pferd zu Boden und stieß noch mehrfach zu. Das verletze Tier wurde sofort zur Tierärztlichen Fakultät transportiert. Die letzten Nachrichten lassen das Schlimmste erwarten.
Stierkampfkommentatoren versuchen, den schrecklichen Unfall herunterzuspielen und verweisen auf die Seltenheit des Unfalls. Beim Betrachten des von www.abc.es veröffentlichten Videos zeigt sich deutlich, mit welcher Leichtsinnigkeit bei dieser perversen Art des Stierkampfs das Leben der Pferde aufs Spiel gesetzt wird. Laut beklagen sie den Verlust des Pferdes, der für sie in erster Linie ein Wertverlust ist.
 
Berichte über den Unfall in spanischer Sprache:
www.abc.es
www.elmundo.es
Informationen über den Stierkampf zu Pferde
18.05.2009 Spanische Städte drehen Stierkampf das Wasser ab
Zum ersten Mal in der 200jährigen Geschichte des Stierkampfs von Aranjuez wird es in diesem Jahr in dieser spanischen Stadt keine Stierkämpfe geben. Die Nationale Kommission zur Überwachung der Stierkampfregeln wollte die Stadt verpflichten, für die Schulden von 270.000 €  aufkommen, die der ehemalige Direktor der Stierkampfarena beim Engagement von Toreros eingegangen ist. Die Stadt weigerte sich und wird gegen den ehemaligen Direktor Strafanzeige wegen Betrugs erstatten. 40 andere spanische Städte sollen ebenfalls durch die finanziellen Machenschaften von Stierkampfveranstaltern in die Pflicht genommen werden, wie einem Bericht der spanischen Zeitung El Mundo zu entnehmen ist.
Auch die Stadt Coïn in der Nähe von Malaga weigert sich weiterhin den Stierkampf zu subventionieren. Von dieser erfreulichen Entscheidung berichtete PACMA, die einzige spanische Partei, die sich ausschließlich für Tiere einsetzt. Info: FLAC
Vor der Finanzkrise wurden die Defizite, die durch das Missmanagement der Stierkampfveranstalter entstanden sind, ohne großes Aufheben von den Städten übernommen. Mit dem von der Krise reduzierten finanziellen Spielraum können die Stadtväter diese Ausgaben gegenüber den Steuerzahlern nicht mehr rechtfertigen.
16.05.2009

EU-Parlament: Schriftliche Erklärungen zum Tierschutz - eine Bilanz

Die Wahl zum Europa-Parlament rückt näher. Um die Wahlentscheidung zu erleichern, gibt die Luxemburgische Gesellschaft für den Tierschutz (Association Luxembourgeoise pour la Protection des Animaux - ALPA) eine Übersicht  über die dem Parlament in der Legislaturperiode 2004-2009 vorgelegten „Schriftlichen Erklärungen“ zum Tierschutz – u.a. auch die Erklärung zum Verbot des Stierkampfs. ALPA hält mit ihrer Bilanz auch den luxemburgischen Abgeordneten mit ihren Abstimmungsverhalten einen Spiegel vor. Die schriftliche Erklärung, die das Verbot des Stierkampfs forderte, unterstützte nur einer der sieben Abgeordneten (MEP Turmes), der im Gegensatz zu den anderen alle sieben Tierschutz-Erklärungen mit unterzeichnet hat. Die österreichischen und deutschen Abgeordneten, die damals zusammen mit 211 EU-Parlamentariern das Verbot des Stierkampfs forderten, finden Sie auf dieser Liste . Denken Sie bitte daran, Wahltag ist Zahltag!
14.05.2009 Keine Stierkämpfe auf den Azoren
Gute Nachricht: Die Gesetzesvorlage, den Stierkampf auf den Azoren wieder einzuführen, wurde von dem regionalen Parlament abgelehnt. Das Resultat der Abstimmung ist wie folgt:
26 Stimmen für, 28 gegen und 2 Enthaltungen. Bravo!
Info von Mouvement International Anti Corridas www.iwab.org
14.05.2009 Mexikanische Staaten verbieten Kindern den Auftritt als Torero
Angesichts der Gefährdung von Kindern bei Stierkämpfen hat die Menschenrechtskommission des mexikanischen Staates Yucatan empfohlen, Kindern unter 18 Jahren Stierkämpfe zu untersagen. Die für Familien verantwortliche Abteilung der Regierung von Yucatan hat die Empfehlung akzeptiert und wird entsprechende Maßnahmen einleiten, um Jugendliche vor potentiellen physischen und psychologischen Schäden zu bewahren. Mit dieser Entscheidung ist auch die Schließung von Stierkampfschulen verbunden.
Ebenfalls in Mexiko appellierte die Antistierkampforganisation México Antitaurino an die Menschenrechtskommission des Staates Chiapas, den Auftritt des Kindertoreros Michelito in der Stadt Tuxtla Gutiérrez zu verhindern. Daraufhin empfahl die Kommission der zuständigen Behörde des Staates Chiapas und der Stadt Tuxtla Gutiérrez, die Stierquälerei des Minitoreros zu verbieten.
Quellen:
13.05.2009 Wie Professoren den Stiermord von Tordesillas rechtfertigen
An der Europa-Universität von Valladolid, nicht weit von Tordesillas entfernt, wo jährlich der „Toro de la Vega“ von einem entfesselten Mob zu Tode gehetzt wird, werden Vorlesungen gehalten, die den Opponenten des grausamen Spektakels „destruktive Ignoranz“ vorwerfen. Professoren verschiedener Fachbereiche - Philosophie, Kommunikation, Pharmakologie und Wirtschaftswissenschaften – bauen ein Lügenkonstrukt auf, mit dem die „Notwendigkeit von Riten“ und dem Erhalt von Traditionen und Bräuchen begründet wird. Lesen Sie bitte weiter bei SOS Galgos .
Quelle : findelmaltratoanimal.blogspot.com
08.05.2009 Spanien: Riesenverschwendung für Stierquälerei
Trotz Finanzkrise, Massenarbeitslosigkeit und Zusammenbruch der Sozialsysteme ,leistet sich Spanien mit Millionenbeträgen die Stierkampfindustrie zu subventionieren. Hauptprofiteure sind die Bauindustriellen, welche die wirtschaftliche Misere mitzuverantworten haben und zugleich Hauptstütze der Stierkampfmafia sind. Die spanische Webseite Reguero de dinero sangriento führt regelmäßig in einem Südenregister die Beträge auf, die den Stierquälern zufließen. Allein im April wurden fast 10 Millionen Euro an die Stierkampfindustrie als Subventionen ausgeschüttet, von denen wir hier nur die größten Beträge aufführen: Für das Stierkampfmuseum in Cordoba 2.700.000 €, für die Stierkampfarena in Segorbe 5.000.000 € und für die Arenen in Santoña und Torija je 1.000.000 €. Es wäre nicht verwunderlich, wenn Spanien auf verschlungenen Wegen Gelder aus den Töpfen der EU für die Stierquäler abgezweigt hat.
Weitere Infos bei sos-galgos.net
08.05.2009 Versicherungskonzern AEGON nimmt von Stierkampfwerbung Abstand
Mit einer unübersehbaren Werbebanderole warb eine Filiale des niederländischen Bank- und Versicherungskonzerns Aegon über dem Haupteingang der größten Stierkampfarena der Welt in Mexiko Stadt. Erst nach Tausenden von Protesten zeigte sich der Konzern einsichtig und versprach, dass solche Werbung nicht mehr vorgenommen wird. Weitere Firmen, die sich ebenfalls vom Stierkampf distanzierten, finden Sie bei uns auf einer besonderen Seite.
Quelle: League Against Cruel Sports
05.05.2009 Rock-Punk-Band unterstützt Antistierkampf in ganz Europa
Zum Jahresende 2008 erhielt die Band SKA-P  mit ihrem Song  Vergüenza  (Schande), mit dem sie den Stiermord musikalisch aufspießten, in einer vollbesetzten Arena die begeisterte Unterstützung ihres jungen Publikums. Im Februar dieses Jahres traten sie in Amsterdam auf. Während ihres ganzen Konzerts spielten sie vor dem Banner von CAS-International, der größten internationalen Anticorrida-Organisation, und demonstrierten wiederum ihre Abscheu vor der Stiermordorgie. Mit Wild Spain , einem neuen Song gegen die Corrida, gehen sie nun auf Europatour und treten auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf. Nicht nur den Stierkampf nimmt die Gruppe ins Visier, auch gegen alle anderen Tiermisshandlungen ist sie höchst allergisch. Vielleicht sollten Sie SKA-P einmal ansprechen.
 
Über das musikalische Feuerwerk, das SKA6P gegen die Corrida entfachten, berichteten wir zum Jahresende.
05.05.2009 Demos gegen den Stierkampf
Mit dem Beginn der Stierkampfsaison in Südeuropa rufen wir wieder zur Teilnahme an Demonstrationen auf, die in einigen Städten Spaniens und Südfrankreichs im Mai und Juni stattfinden. Falls Sie sich in dieser Zeit in der Nähe aufhalten oder Gelegenheit haben, mit einem Billigflieger günstig dorthin zu kommen, klicken Sie bitte hier, um sich über die Termine zu informieren. Ohne die massive Präsenz vor den Stierkampfarenen wäre der Erfolg unserer katalonischen Freunde nicht denkbar gewesen.
01.05.2009 Venezuela: Caracas wird Antistierkampfstadt

Auch in Lateinamerika kommt der Stierkampf in Bedrängnis, so in Caracas, der Hauptstadt von Venezuela, wo die Stierquälerei nicht mehr geduldet wird. Der Stadtrat hat den Antrag angenommen, Caracas als Antistierkampfstadt zu erklären. Die Entscheidung, bei der die Tierschutzorganisationen AnimaNaturalis und APROA  Pate standen, wird demnächst im Amtsblatt von Caracas veröffentlicht. Weitere Infos bei CAS-International  

01.05.2009 Portugal: Sintra verbietet Stierkämpfe
Die Stadt Sintra, in der Nähe von Lissabon, ist eines der touristischen Höhepunkte Portugals. Touristen, die dort die berühmten Sommerresidenzen der portugiesischen Könige besuchen, laufen jetzt nicht mehr Gefahr, sich von Stierkämpfen ihren Besuch vergällen zu lassen: Diese ekelhaften Schauspiele wurden vom Stadtrat schlichtweg verboten. Ebenso sind Zirkusdarbietungen mit Tieren und Rodeos nicht mehr erlaubt.
Info von  www.animal.org.pt
01.05.2009 Portugal: In Espinho wieder Stierkämpfe
Jahre lang gab es in Espinho keine Stierkämpfe mehr. Nun will der Badeort, südlich von Porto gelegen, seine Gäste wieder mit touradas, der portugiesischen Variante der Corrida, „erfreuen“. Bitte fordern Sie die verantwortlichen Behörden auf, diese perversen Veranstaltungen, die viele Touristen eher abschrecken als anziehen, zu streichen: expediente@cm-espinho.pt , turismo@cm-espinho.pt , dac.cultura@ cm-espinho.pt, mit Kopie an campanhas@animal.org.pt  Sie können davon ausgehen, dass die Behörden in einem internationalen Badeort deutsch oder englisch verstehen.
Info von www.animal.org.pt
01.05.2009 Panama verschleiert Stierquälerei
Immer noch umgibt Panama die Stierkämpfe, die in diesem Lande stattfinden sollen, mit einem dichten Nebel. Mit einer Desinformationskampagne versuchen die Behörden glauben zu machen, dass es noch ein anderes Panama gibt, wo diese Stierkämpfe angeblich stattfinden. Sicher ist, dass der Stierkampf, der am 25 April stattfinden sollte, verschoben wurde, weil der Veranstalter mit Bauarbeiten nicht fertig wurde. Wann das Spektakel nun stattfinden soll, steht in den Sternen. Währenddessen meldet eine kolumbianische Stierkampfwebseite (siehe Plaza en Panamá), dass demnächst in einem anderen Ort Panamas, in Chiriquí, Stierkämpfe stattfinden werden.
Panama hat allen Grund, seine Stierkampfaktivitäten zu verschleiern, denn sie sind nach den Gesetzen des Landes illegal. Die Stierkampfmafia versucht ungestört von der Weltöffentlichkeit ihre grausamen illegalen Veranstaltungen durchzuführen und in einem neuen Land Fuß zu fassen, um ihre Verluste in anderen Ländern wett zu machen.
International Movement Against Bullfights ruft deshalb auf, nicht mit Protesten an die panamesischen Behörde nachzulassen und stellt hierfür Adressen zur Verfügung. Lesen Sie bitte auch unseren Aufruf vom 5. März, von dem Sie einen Musterbrief kopieren können.
27.04.2009 Sensationell: 2000 Stierkampfgegner in den Strassen von Sevilla
So viel Menschen, die am 25.April in Sevilla gegen das Corridamassaker protestierten, haben die Bürger der andalusischen Stadt noch nicht gesehen. Höchst beeindruckend war der Einfallsreichtum, mit dem die Demonstranten dem Publikum die Scheußlichkeit der Corrida vor Augen führten, wie dieses Video zeigt.
Sevilla gilt als Wiege der Corrida, die an diesem Tag ganz schön heftig zum Schaukeln gebracht wurde. Die Demo endete vor der berüchtigten Stierkampfarena Maestranza, die mit einem enormen Polizeiaufgebot geschützt wurde. Ungestört von der Polizei seilte sich ein Aktivist von Igualdad Animal am Turm der Kathedrale von Sevilla ab und entfaltete eine riesige Banderole mit der Forderung zur Abschaffung des Stierkampfs. Nachdem er sich bis zum Vorplatz de Kathedrale herabgelassen hatte, wurde er von der Polizei verhaftet. Die mutige Aktion können Sie hier in einer Dia-Show ansehen.
Berichte von IgualdadAnimal, FLAC und SOS Galgos
27.04.2009 Corrida als Weltkulturerbe - Wunschträume oder konkretes Projekt?
Immer wieder träumen die Stierquäler davon, ihre schrecklichen Gemetzel als Weltkulturerbe bei der UNESCO eintragen zu lassen, um die Corrida gegenüber den weltweiten Protesten unangreifbar zu machen. Diese Wunschträume geistern wieder einmal durch die Stierkampfmedien und werden durch Angstträume hervorgerufen, die sie bei dem Gedanken an ein wahrscheinliches Verbot des Stierkampfs in Katalonien überkommen.
Die Gefahr ist nicht zu unterschätzen, doch es bedarf nach unserer Einschätzung eines Antrags der spanischen Regierung, um den Eintrag als Weltkulturerbe zu erreichen. In diesem Falle werden nicht nur wir zu einem weltweiten Proteststurm aufrufen. Bis dahin betrachten wir dahingehende Nachrichten als Versuche, unsere Reaktionen zu testen. Darin haben die Stierquäler große Erfahrungen, die sie bei so genannten tientas, bei denen sie Rinder mit Spießen auf ihre Stierkampftauglichkeit testen.
Die spanische Regierung wird sich in Zeiten der Krise, unter der Spanien mit einer ungewöhnlich hohen Arbeitslosigkeit leidet, hüten, den Subventionsschlund der Corrida gegen den Mehrheitswillen der Bevölkerung unter den Schutz der UNESCO zu stellen.
Große Wachsamkeit ist dennoch geboten!
Quelle: http://www.terrestaurines.com/forum/actus/01-04-09/21-04-092.php
27.04.2009 Blutlose Stierkämpfe in Las Vegas
Seitdem die Nachfrage in Europa und Lateinamerika nach dem Blut besudelten Produkt in den Keller geht, versuchen die Stierquäler Stierkämpfe, bei denen es angeblich ohne Blutvergießen abgeht, nach Nordamerika zu verkaufen. In Las Vegas sollen ab September dieses Jahres mehrere dieser Stierkämpfe stattfinden. Auf dem Programm stehen Toreros, die als Stiertöter international berüchtigt sind. Es besteht die Gefahr, dass sich eines Tages diese unblutigen Stierkämpfe schleichend zu blutigen Massakern entwickeln. Deshalb bitten wir alle, die Kontakte zu Tierschützern und Tierschutzorganisationen in den USA haben, diese zu warnen.
Quelle: http://www.toroslasvegas.com/en/index.php
27.04.2009 Präsident Sarkozy vom Stierkampf fasziniert
In einem Interview, das er der spanischen Zeitung El Pais vor seiner Reise nach Spanien gegeben hat, äußerte Sarkozy seine Bewunderung für Spanien, seine Begeisterung für die spanische Kultur und seine Faszination für die Corrida. Um seine perverse Leidenschaft gegenüber seinen Gastgebern noch zu betonen, lud er zu dem offiziellen Empfang in der französischen Botschaft die Toreros Juan Bautista, Sébastien Castella und den Direktor der Stierkampfarena in Nîmes Simon Casas ein. Auch bei einem Empfang beim königlichen Aficionado durften die Stiertöter nicht fehlen.
Quellen: El Pais, telecinco.es und Terres Taurines
23.04.2009 FAZ.NET: Gipfel der Unverschämtheit
Heute erschien ein Artikel bei FAZ.NET mit dem Titel www.stierkampf, welcher der Gipfel der Unverschämtheit ist und nichts mit journalistischer Ausgewogenheit zu tun hat. Die Leser werden darin eingeladen Stierkampfwebseiten zu besuchen, selbst Stierkämpfe zu veranstalten oder sie zu besuchen. Dass es auch einige deutschsprachige Antistierkampfwebseiten gibt, wird im letzten Absatz herablassend abgetan. Der Schreiber weiß offensichtlich nicht, dass beim Stierkampf sensible Lebewesen elendig zu Tode gequält werden und wendet sich an Sadisten, die nur ihre perverse Befriedigung suchen.
Bitte kommentieren Sie den Artikel!
18.04.2009 Tiere in Not erben Luxushotel an der Côte d’Azur
Jeanne Augier hätte ihr ganzes Vermögen auch an ihren Yorkshireterrier vererben können. Die Eigentümerin der Luxusherberge Negresco in Nizza wird statt dessen ihren ganzen Reichtum in einer Stiftung hinterlassen, die sich nach ihrem Ableben um die Not von aufgegebenen und gequälten Tieren kümmern wird.
Mit ihrem Testament sichert sie zugleich das Fortbestehen eines der schönsten und luxuriösesten Hotels der Welt vor den Klauen eines Investors: „Ich möchte sicher sein, dass für meine 260 Mitarbeiter das Leben weitergeht und dass sie nicht auf dem Altar der Rentabilität geopfert werden.“ 
Die Erträge der Stiftung, die den Namen ihres Vaters „Mesnage“ tragen wird, kommen dem Tierschutz zugute, den sie schon immer großzügig bedacht hat. Mit ihren Spenden wurden zahlreiche Tiere vor der Euthanasie bewahrt, Tierheime vor dem Ruin gerettet und tierversuchsfreie Forschung gefördert. Ihr Engagement gegen die Barbarei des Stierkampfs schlug an der Côte d’Azur hohe Wellen, als sie vor ihrem Hotel an der berühmten Promenade des Anglais ein Riesenplakat aufstellen ließ, das das Massaker in den südfranzösischen Arenen anklagte.
Madame Augier ist mit ihren 86 Jahren erleichtert, dass mit ihrem Entschluss eines Tages ihre Arbeit fortgeführt wird und kann nun „mit leichtem Herzen diese Welt verlassen“.
Artikel Nice Matin
15.04.2009 Europa-Wahl: Cohn-Bendit gegen Corrida!
Bei einer Wahlkampfveranstaltung zur Europa-Wahl in Toulouse hat der EU-Abgeordnete Daniel Cohn-Bendit die Petition des Comité Radicalement Anti Corrida (CRAC) für die Abschaffung des Stierkampfs unterzeichnet. Cohn-Bendit ist für die kommende Europa-Wahl Spitzenkandidat der französischen Liste „Europe-Ecologie“.
Es gilt abzuwarten, ob seine Unterschrift für die CRAC-Petition, nun ihren Ausdruck im Wahlprogramm der Liste oder in einer ergänzenden Erklärung findet. Wir erinnern uns noch, dass die Fraktion der Grünen im EU-Parlament im Jahr 2007 mit 79% für die Schriftliche Erklärung 0002/2007 zur Abschaffung des Stierkampfs in Europa und die Streichung der Subventionen für die Züchter von „Kampfstieren“ gestimmt hat. Keine andere Fraktion hat so viel Stimmen zur Schriftlichen Erklärung beigetragen. Trotz vieler Aufforderungen war der Name Cohn-Bendit nicht unter den Unterzeichnern zu finden.
Umso mehr erwarten wir von dem deutsch-französischen Spitzenkandidat eine eindeutige Stellungnahme, um zu erfahren, ob sich die europäischen Grünen für die Abschaffung des Massakers in den Stierkampfarenen Südeuropas und die Streichung der Subventionen für Kampfstierzüchter einsetzen werden. Fragen Sie bitte Daniel Cohn-Bendit danach!
Quelle: CRAC – Newsletter
16.04.2009 Venezuela will Stierkampf verbieten
Der Unermütlichkeit von Astrid ist es zu verdanken, dass ihr Brief an die venuzuelanischen Botschafterin in Deutschland, der die Abschaffung des Stierkampfs in Venezuela fordert, an Präsident Chavez weitergeleitet wurde. Die Botschafterin schrieb weiterhin, "dass die Nationalversammlung Venezuela gegenwärtig den Entwurf eines Tierschutzgesetzes diskutiert. das vom venezolanischen Parlament bereits in erster Lesung beschlossen wurde". Bravo, Astrid!
16.04.2009 Spanisches Fernsehen: Einschaltquote für Stierkampf auf Tiefstand
Nur 11,6% der Zuschauer sahen sich am Ostersamstag Stierkämpfe an. Immer weniger Spanier sehen sich das blutige Spektakel im Fernsehen an. Damit wird eine positive Tendenz - wie auch zahlreiche Umfragen zeigen - bestätigt. Offensichtlich wird die Corrida als viel beschworenes nationales Kulturerbe von der spanischen Bevölkerung mit immer mehr Desinteresse bestraft.
Quelle: SOS Galgos, formula.tv
15.04.2009 Stierkampfsturm an der Biskaya
Gegen die Empfehlung des für Kultur verantwortlichen Stadtrats  hat der Gemeindrat von La Coruña im nordspanischen Galizien zugestimmt, mit 130.000 € Stierkämpfe zu subventionieren. Die umstrittene Entscheidung ließ die Wellen in der Stadt am Golf von Biskaya hochschlagen. Der Stadtrat, der die Streichung der Subvention vorgeschlagen hatte, trat ohnehin schon für die Abschaffung der Stierkämpfe in seiner Stadt ein, da diese seiner Meinung nach der galizischen Kultur fremd sind. Die Webseite lavozdegalicia.es gibt Ihnen die Gelegenheit, über den Stierkampf abzustimmen: Klicken Sie bitte auf "No"und "Vota", wenn Sie gegen Stierkämpfe in La Coruña sind.
Bericht von La Voz de Galicia
15.04.2009 Spanien: Vorstadt von Madrid streicht Stierkämpfe
Der wirtschaftlichen Krise ist zu verdanken, dass in Rivas, einer Sattelitenstadt Madrids, in diesem Jahr die Stierkämpfe ausfallen. Auf fast 100.000 € beliefen sich die jährlichen Kosten für zwei Corridas, die den gesamten Haushalt für Freizeitveranstaltungen aufgefressen hätten.
Außerdem rechtfertigte der schwache Besuch der Folterverantaltungen nicht mehr deren Finanzierung. Nur noch 300 Personen - bei 69.000 Einwohnern! - besuchten im letzten Jahr das Spektakel. Aufgrund heftiger Proteste von Stierkampfanhängern, die ein Referendum fordern, gab die Gemeinde beschwichtigend bekannt, dass die Entscheidung nicht immer gilt. Wie der Stadtrat die Verschwendung von Steuergeldern für wenige Sadisten in Zukunft rechtfertigen will, bleibt abzuwarten.
Bericht von 20minutos.es
11.04.2009 Auch Pferde sind Opfer der Stierkampfbarbarei
Wenig bekannt ist, dass nicht nur Stiere sondern auch Pferde bei Stierkämpfen qualvoll ums Leben kommen. Fast immer werden von den Tierschändern alte Pferde eingesetzt. Viele davon enden schwer verletzt in den Schlachthäusern oder tot in den Abdeckereien.
Lesen Sie bitte weiter bei SOS Galgos.
25.03.2009 Aufruf zur Anticorrida-Demo in Sevilla - Erinnerung!
Am 25. April findet die größte Antistierkampf-Demo statt, nicht nur gegen das Massaker in Sevilla sondern gegen alle Stierkämpfe in der ganzen Welt. Einen kleinen Vorgeschmack, was die Stierquäler in Sevilla erwartet, zeigt ein Video einer Demo von spanischen Stierkampfgegnern, die bereits in Sevilla stattgefunden hat.
Machen Sie am 25. April in Sevilla mit und demonstrieren Sie zusammen mit Stierkampfgegnern aus ganz Europa.
Die Demo beginnt um 16 Uhr am "Palacio de San Telmo" und führt bis zur Arena "Maestranza"
Preiswerte Flüge nach Sevilla finden Sie bei den Billigfliegern.
08.04.2009 Portugal: Eine dritte Stadt verweigert sich den Stierquälern
Nach Viana do Castelo und Braga hat das Seebad Cascais als dritte portugiesische Stadt sich geweigert, den Stierkämpfern Gelegenheit zu geben Stierkämpfe abzuhalten. Der Präsident des Stadtrates erklärte gegenüber der portugiesischen Tierschutzorganisation Animal: „Ich habe nicht die Absicht, eine neue Stierkampfarena zu bauen und ebenso nicht, Spektakel mit Tieren in einer mobilen Arena zu gestatten.“ Als Konsequenz kann ein am 20.Juni angekündigter Stierkampf in dem stark frequentierten Badeort in unmittelbarer Nähe von Lissabon nicht stattfinden.
Bitte danken Sie dem Stadtrat für die großartige Entscheidung mit dem folgenden Text oder mit Ihren eigenen Worten:
An: gab.municipe@cm-cascais.pt; provedor.municipal@cm-cascais.
I congratulate you and the Municipality of Cascais for the excellent decision not accepting bullfighting in your beautiful city. Portugal, Europe and the world certainly need more politicians like you who are capable of making such important and courageous decisions.
Yours, very respectfully,
(Name und Adresse)
08.04.2009 Corrida, Basta ! - Medienskandal in Frankreich
In Frankreich hat neues Buch über die Barbarei des Stierkampfs, das heute erschienen ist,  hohe Wellen geschlagen und die französischen Stiertöter in helle Aufregung versetzt: In einem Interview äußerte Christian Laborde, der Autor des Buches : „Ich habe das Buch mit einer Kalaschnikow und einem Tenorsaxophon geschrieben. Die Kalaschnikow ist für die Toreros und das Saxophon für den Stier.“ Seitdem versuchen die Stierquäler, den Autor mit allen Mitteln  zu disqualifizieren, indem sie ihn u.a. als Animalist und Ökoterrorist bezeichnen.
Den Stierkampfvertretern gelang es sogar, den französischen Fernsehsenders France 2 zu überzeugen, Christian Laborde für die Aufzeichnung einer kontroversen Sendung über den Stierkampf wieder auszuladen. Fünf hochrangigen aficionados standen schließlich nur drei sanfte Stierkampfgegner gegenüber, deren kritischsten Äußerungen dem Schnitt zum Opfer fielen. Bekannte Vertreter der Anticorrida-Organisationen wurden wohlweislich nicht eingeladen. Bildausschnitte, die zeigen, wie die Stierquäler ihre Abscheulichkeiten in der Sendung mit Salonatmosphäre präsentierten, können Sie auf deren Webseite  (Torero de Salon) sehen.
Das Buch CORRIDA, BASTA! kann bei www.amazon.fr für 15,20 € bestellt werden. Es ist leider nur als französische Ausgabe erhältlich.
07.04.2009 Andalusien: Stierhatz zum Osterfest
Am Ostersonntag werden in der andalusischen Stadt Arcos de la Frontera Stiere unter dem Gejohle von Tausenden von Zuschauern durch die Gassen gejagt. Toro del Aleluya nennt sich das Fest und offenbart den religiösen Bezug dieser Hetzjagd, der schon Hemingway in seinem Buch Gefährlicher Sommer seine zweifelhaften „Weihen“ gab.
Die Webseite www.andaluciainformacion.es fragt ihre Besucher Glauben Sie, dass das Fest des Halleluja-Stiers immer noch gefeiert werden muss oder dass es seinen Sinn verloren hat? Dazu gibt es nur eine passende Antwort:  Debe suspenderse - Es muss abgeschafft werden. Die Umfrage steht bei www.andaluciainformacion.es auf der rechten Seite mit einem großen Fragezeichen. Es kann sein, dass die Umfrage zeitlich limitiert ist. In jedem Falle können Sie der Stadt Arcos de la Frontera  Ihre Meinung unter contacto ins Stammbuch schreiben. Über das abscheuliche Fest können Sie sich hier informieren: http://www.casacampana.com/torodealeluya.htm
05.04.2009 Spanischer Matador: Opfer der Wirtschaftskrise
400.000 € als Gage für den spanischen Startorero José Tomás, das ist selbst der prestigeträchtigen Madrider Stierkampfarena Las Ventas zu viel und sie gab ihm folglich eine Abfuhr. Für diese horrende Forderung wollte der Matador nicht einmal Fernsehübertragungen gestatten. Normalerweise garantiert  José Tomás volle Arenen. Dank der Wirtschaftskrise und der fallenden Popularität der Stierquälerei fürchten die Veranstalter ein erhebliches Defizit, für das die Stadt Madrid schon im letzten Jahr einspringen musste. Öffentliche Gelder in Zeiten der Krise für Tierquälerei zu verschwenden, wird von der Mehrheit der spanischen Bevölkerung angesichts einer hohen Arbeitslosigkeit nicht mehr akzeptiert.
www.telegraph.co.uk berichtet darüber.
05.04.2009 Anticorridastädte in Katalonien: Es werden immer mehr!
Im Umland von Barcelona haben sich sieben neue Städte mit einer Abstimmung im Stadtrat offiziell gegen den Stierkampf erklärt. Mit den Städten Vacarisses, Hostalric, Tagamanent, Santa Eulalia de Ronçana, Caldes de Montbui, Pallejà und Sant Pere de Vilamajor hat sich die Zahl der Anticorridastädte in Spanien auf 63 erhöht. Durch ihre mutige Entscheidung erhält das Volksbegehren zum Verbot des Stierkampfs in Katalonien wichtigen politischen Aufwind.
Quelle: PROU
02.04.2009 Cordoba : Protest gegen Stierkampf für Krebshilfe
Die spanische Krebshilfe-Organisation AECC hat am 29. März in der Stadt Cordoba eine Corrida veranstaltet, um Geld für den Kampf gegen die Krebskrankheit einzunehmen. Dagegen protestierten zahlreiche Tierschützer vor der Arena von Cordoba, denn der Kampf gegen den Krebs rechtfertigt nicht das öffentliche Massaker an Tieren. Es ist eine Schande, dass eine Wohltätigkeitsorganisation die Linderung menschlichen Leidens mit dem qualvollen Tod von Tieren erkauft. Auch für die Stadt Cordoba, die sich für 2016 als Europäische Kulturhauptstadt bewirbt, ist es eine Schande, dass in ihren Mauern - nicht nur bei Benefizveranstaltungen - regelmäßig Stierkämpfe stattfinden. Cordoba ist eines solchen Titels unwürdig!
Quellen:  SOS-Galgos, CACMA
02.04.2009 Grausame Hetzjagd durch die Strassen einer andalusischen Stadt
Im April findet alljährlich in den Strassen der andalusischen Stadt Beas de Segura ein grausames Stiertreiben zu Ehren des Schutzheiligen San Marcos statt. Von einer entfesselten Menge werden Stiere angeleint durch die Strassen gejagt, ins Wasser gehetzt, drangsaliert, brutal an den Schwänzen gezogen und aufeinander los gelassen. Besser als jede Beschreibung zeigt dieses Videos, was mit den armen Tieren geschieht. Seit Jahren versuchen die andalusischen Tierschützer von ASANDRA, die barbarische Hetzjagd mit Anzeigen aufzuhalten. Leider vergeblich!
Unterstützen Sie bitte ASANDRA mit derUnterzeichnung einer Petition!
Dazu füllen Sie bitte mindestens folgende Pflichtfelder* aus:
Nombre (Name), Email,  País (Land), Cómo mostrar el nombre en el listado: anonimo (anonym) oder nombre (mit Namen), ¿Eres persona o robot? (tippen Sie hier persona rein)
Schließlich klicken Sie auf Procesar (Abschicken)
Quellen: SOS-Galgos , ASANDRA
31.03.2009 Stierkampf - Europas undemokratisches Schauspiel
Alliance Anticorrida hat zur Europawahl  alle Europaabgeordneten aufgerufen, sich gegen den Stierkampf auszusprechen. Die Gründerin von Alliance Anticorrida macht ihren Standpunkt unmissverständlich klar: Zum Vergnügen einer Minderheit, ein Tier zu Tode zu quälen, ist ein Skandal. Lesen Sie bitte hier den vollen Text.
 
Beteiligen Sie sich bitte an der Debatte: Anschließend an dem Text können Sie bei "Vous avez quelque chose à dire ?" Ihren Beitrag schreiben.
30.03.2009 Spanien: Die Stadt Manzanares El Real stimmt gegen den Stierkampf
Die Bürger von Manzanares El Real , einer Kleinstadt in der Nähe von Madrid, haben angesichts der Wirtschaftskrise in einem Referendum entschieden, dass ihr Stadtrat kein Geld  mehr für Stierkämpfe ausgibt. 125.000 € gab die Stadt bisher jährlich für die Stierquälerei aus. Das sind 27,53 % aller Ausgaben für Kultur, Sport, Jugend und Soziales. Der Stadtrat sicherte zu, das Votum seiner Bürger zu respektieren.
Quellen:
* www.independent.co.uk
* www.animanaturalis.org
In letzter Minute erfuhren wir, dass der Bürgermeister der Stadt sich nicht an den Volksentscheid halten will. Jedoch wird die Subvention auf 60.000 € gekürzt.
28.03.2009 Südfrankreich : Stierkampf-Propaganda im Schulunterricht abgewehrt
In einer Schule der südfranzösischen Stadt Aire-sur-Adour sollte während des Unterrichts in Anwesenheit von zwei jungen Toreros ein Vortrag über die Corrida stattfinden. Nachdem die französische Alliance Anticorrida beim Erziehungsminister intervenierte, wurde der Schulleiter angewiesen, diese Propagandaveranstaltung außerhalb der offiziellen Schulzeit anzusetzen und nur Schüler, deren Eltern damit einverstanden sind, teilnehmen zu lassen. Von 185 Schülern waren nur 9 interessiert!
28.03.2009 Europäische Konsultationen : Abschaffung des Stierkampfs nicht berücksichtigt
Der Vorschlag von Alliance Anticorrida, in der EU den Stierkampf zu verbieten, erreichte im Internetforum nach dem Vorschlag zur Abschaffung der Kernenergie, mit 2434 Stimmen einen beachtlichen zweiten Rang. Bedauerlicherweise wurde der Vorschlag in der  Diskussionsrunde von 100 ausgewählten Franzosen nicht für die Finalrunde in Brüssel, an der im Mai 150 Bürger aus 27 EU-Ländern teilnehmen, empfohlen.
Quelle: http://www.consultations-europeennes-des-citoyens.eu/fr/news/22032009/les-dix-propositions-francaises-pour-lavenir-de-lunion-europeenne
26.03.2009 Petition und Aufkleber gegen den Stierkampf
Unterstützen Sie bitte die Privatinitiative eines Tierfreundes aus der Schweiz. Zum Download stellt er eine
Petition und Aufkleber zur Verfügung. Wir wünschen der Aktion einen vollen Erfolg, der nur erzielt werden kann, wenn Sie mitmachen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
25.03.2009 Österreich: Dancing Stars tanzen wieder Stierkampf
Wieder einmal wird im österreichischen Fernsehen der Tanzboden mit den Stierkampf verwechselt. Heißblütig und spanisch“ soll es in der „Tanzarena“ der Dancing Stars hergehen. Was soll man davon halten, dass sogar  Maggie Entenfellner, Moderatorin des ORF-Magazins „Tierzuliebe“, als Tänzerin zu dem Song Bring Me to Life „den Stierkampf in das ORF-Zentrum“ bringt. Dieser schrecklichen Ironie ist nichts hinzuzufügen!
Schreiben Sie bitte dem Sender: online@oe24.at , oesterreich@oe24.at
22.03.2009 Zwei neue Antistierkampfstädte in Spanien
Mit den katalonischen Städten Aiguafreda und Arenys de Mar hat sich die Zahl der Antistierkampfstädte in der Welt auf 65 erhöht. Klicken Sie hier, um die Liste mit allen Antistierkampfstädten zu sehen.
13.03.2009 Portugal: Die Stadt Braga verbietet Stierkämpfe
Nachdem die portugiesische Stadt Viana do Castelo die Veranstaltung von Stierkämpfen untersagt hat, informierte der Präsident des Stadtrats von Braga die Tierschutzorganisation Animal, dass Stierkämpfe anlässlich des Festes S. João am 20. Juni nicht mehr erlaubt werden. Damit reagierte der Stadtrat von Braga in kürzester Zeit auf eine entsprechende Forderung von Animal, die auch den dringenden Wunsch einschließt, Braga zur Antistierkampfstadt zu erklären. Wenn Braga diesen Schritt unternimmt und damit alle Gewaltakte und Quälereien an Tieren verurteilt, ist die Stadt nach Viana do Castelo eine wichtige Etappe auf dem Weg, Stierkämpfe in ganz Portugal zu verbieten. Animal erinnert daran, dass nach einer Meinungsumfrage 61,1% der Einwohner von Nordportugal ein gesetzliches Verbot von Stierkämpfen unterstützen und 64,5% wünschen, dass sich ihr Wohnort zur Antistierkampfstadt erklärt. Ermutigen Sie bitte die Stadt Braga, dem Wunsch der Bevölkerung nachzukommen.
Quelle (pt):
Jornal de Noticias
12.03.2009 Dublin: Stierkampfszenen bei Andrea Bocelli-Konzert 
Bei einem Konzert von Andrea Bocelli in Dublin wurden als Hintergrund Filmausschnitte vom Stierkampf projiziert. Die grausamen Szenen wurden gezeigt, während der blinde Tenor das Lied Granada mit der Textstelle „Granada, du Blut getränkte Erde an Nachmittagen der Stiere“ sang. Davon geschockt verließen einige Zuschauer entrüstet das Konzert und empörten sich darüber in einer Liveshow des irischen Rundfunks. Daraufhin forderten die irischen Tierschützer des Irish Council Against Blood Sports vom Veranstalter, die beanstandeten Filmausschnitte zu entfernen. Unverzüglich sagte dieser zu, beim zweiten Bocelli-Konzert diese Szenen nicht mehr zu zeigen und distanzierte sich vom Stierkampf als „sinnlose Darstellung von Grausamkeit“.
Mehr bei Irish Council Against Blood Sports
09.03.2009 Spanische Stierkampfgegner in der Hölle des Löwens
Mit Plakaten bewaffnet unterbrachen die Aktivisten der spanischen Anticorridaorganisation Igualdad Animal die Eröffnungsrede zur 11. Welt-Stierkampf-Messe in Madrid. SOS Galgos berichtet darüber mit einem Video.
05.03.2009 Panama: Der Stierkampf-Hydra wächst ein neuer Kopf

Während in allen anderen Stierkampfländern die Stierquäler an Boden verlieren, versuchen sie nun, in Panama Fuß zu fassen. Laut Informationen von Stierkampf-Webseiten wird in Panama City, der Hauptstadt von Panama, am 28. März eine Stierkampf-Arena mit einer Kapazität für 5.000 Zuschauer eingeweiht. Die Folterstätte wird mit einer internationalen Corrida, an der Toreros aus Spanien, Peru, Frankreich und Mexiko teilnehmen, eröffnet. Als besonderer Star wird dem Publikum Michelito, das mexikanische Torero-"Wunderkind", präsentiert.

Richtige Stierkämpfe, bei denen die Tiere verletzt und getötet werden, sind eigentlich seit 1990 in Panama gesetzlich verboten. Erlaubt sind nur Scheinstierkämpfe, bei denen die Stiere ausschließlich mit dem Torerotuch gereizt werden. Das Verbot war das Ergebnis von heftigen Protesten der Tierschützer von "Sociedad Panamena Protectora de Animales", deren Kampagne besonders in den USA ein großes Medienecho fand. Darüber können sie bei Initiative Anticorrida mehr erfahren.

Da sehr zu befürchten ist, dass die Stierkampfmafia das Verbot missachtet, bitten wir Sie, an einer internationalen Protestaktion teilzunehmen. Bitte senden Sie den folgenden spanischen Text an den panamaischen Präsidenten, Erziehungsminister, Justizminister und an den Bürgermeister von Panama City. Kopien des Schreibens senden Sie bitte an ausgewählte Medien und an die diplomatischen Vertretungen Ihres Landes:

An: Politiker und Behörden
despachopd@presidencia.gob.pa , ministro@meduca.gob.pa , contactenos@Gobiernoyjusticia.gob.pa , info@visitpanama.com , alcalde@municipio.gob.pa
CC:
Medien
editor.pa@epasa.com , internet@prensa.com , redaccion@elsiglo.com , online@laestrella.com.pa , tvn@tvn-2.com
CC : Deutschland
info@botschaft-panama.de , dierkmews@konsulatpanama.de , mh@konsulat-panama.de , tour@konsulat-panama.de , presse@konsulat-panama.de , ihkpanam@sinfo.net
CC : Österreich
von.panama.botschaft@chello.at , mail@empanvienna.co.at , cons.ferstl@utanet.at
CC : Schweiz
panaemba@worldnet.fr , info@panaconsulate.ch , Panama.consulado@ties.itu.int , bn@bernard-nicod.ch , consolato.panama@bluewin.ch
 
Excmos.Señore(a)s,
Fue con grande estupefacción que tuve conocimiento que el 28 de Marzo se va inaugurar una plaza de toros, en Panamá City, con una corrida internacional mixta.
Panamá es un hermoso país que hace muchos años que no tiene corridas de toros al estilo español.
Las corridas son crueldad, enseñan violencia, vuestro país no necesita de importar violencia, al contrario debe enseñar a los niños que los animales deben ser respectados y no torturados y muertos.
Les pido que no autoricen esta corrida, no dejen la violencia regresar a vuestro país. En todo el mundo se lucha en contra las corridas y muchos países prohibirán las mismas, como por ejemplo Cuba y Argentina.
Siempre que programo mis vacaciones lo hago teniendo en cuenta no visitar países en los cuales los animales son maltratados por lo tanto espero no tener que añadir Panamá a mí lista de países a no visitar.
Sinceramente
Name/País
Deutsche Übersetzung:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Mit großer Enttäuschung habe ich erfahren, dass am 28. März in Panama City eine Stierkampfarena mit einer internationalen Corrida eingeweiht wird.
Panama ist ein schönes Land, und es gab in Ihrem Land seit vielen Jahren keine Stierkämpfe nach spanischer Art.
Stierkämpfe sind grausam und verführen zur Gewalt. Ihr Land hat es nicht nötig, Gewalt zu importieren und sollte im Gegenteil Kindern lehren, dass Tiere respektiert und nicht zu Tode gequält werden sollen.
Ich bitte Sie, diese Stierkämpfe nicht zu genehmigen und zu verhindern, dass die Gewalt in Ihr Land zurückkehrt.
Überall in der Welt werden Stierkämpfe zurückgedrängt, und viele Länder, wie Kuba und Argentinien, haben sie verboten
Bei der Planung meiner Ferien berücksichtige ich immer, Länder nicht zu besuchen, in denen Tiere misshandelt werden und ich hoffe deshalb, Ihr Land nicht in die Liste der Länder aufnehmen zu müssen, die Tiere nicht respektieren.
Hochachtungsvoll
Name und Land
Vielen Dank für Ihre Unterstützung !
05.03.2009 Bild am Sonntag bewundert Kindertorero Michelito
250 Jungstiere hat Michelito, das elfjährige Toreromonster aus Mexiko, bisher in seinem Leben brutal umgebracht. Bild am Sonntag widmete dem Kindertorero einen Artikel, der unkritisch das Leben des von seinen Eltern missbrauchten Kindes beleuchtet und dem Leid der von ihm qualvoll getöteten Jungstiere völlig ignoriert.
Der Verfasser „stellt die Corrida und ganz besonders den Kampf mit Jungstieren und Jungstierkämpfer wie ein Fußballspiel der A-Jugend vor 2500 Zuschauern dar. Es wird der Anschein erweckt, dass das Spektakel nicht grausam, blutrünstig oder gar unfair wäre. Es wird eher auf den beschwerlichen und anstrengenden Tag eines Jungstierkämpfers verwiesen, der sich dann voller Inbrunst der höchst gefährlichen Bestie entgegenstellt. Dem ganzen Stierkampf wird eine Haube der Verniedlichung übergestülpt.“ (Zitat aus Protestmail)
Wir bitten Bild am Sonntag Leserbriefe zu schreiben.
05.03.2009 Schweiz: Kammerorchester präsentiert spanische Stierkampfmusik in der Kirche
Das Zuger Orchester Sinfonietta präsentiert morgen in der Kirche St. Peter spanische Orchestermusik, "mitsamt Stier und Torero". Auf dem Programm steht Joaquín Turinas Orchesterstück «La Oración del Torero», das vom Gebet eines Toreros handelt.
Ihre Meinung zu diesem Konzert wird das Orchester sicherlich interessieren: pedrozim@zugersinfonietta.ch
Ouellen:
http://www.zueritipp.ch/dyn/musik/?eid=339784&aid=1046986
http://www.zugersinfonietta.ch/
04.03.2009 Sevilla: Demo zur Abschaffung der Stierkämpfe
Das Andalusische Kollektiv gegen die Misshandlung von Tieren CACMA ruft zu einer Demo für die Abschaffung der Corrida in Sevilla auf. Die Demo beginnt am Samstag den 25. April 2009 um 16 Uhr am Palacio de San Telmo und endet an der Stierkampfarena Maestranza. Einzelheiten finden Sie bei SOS Galgos. Mehr als 1500 Tierfreunde nahmen im letzten Jahr an der Demo teil. In diesem Jahr sollten es noch mehr werden! Billigflüge aus ganz Europa erleichtern die Teilnahme.
Weitere Antistierkampf-Termine
04.03.2009 Beliebter französischer Chansonsänger in der Corridastadt Carcassonne unerwünscht
Wenn Francis Cabrel, einer der beliebtesten Chansonsänger Frankreichs, in einem Konzert auftritt, kann er sich kaum dem Wunsch des Publikums entziehen, das Lied La Corrida anzustimmen. Es erzählt von einem Stier, der bisher friedlich sein Leben auf der Weide verbrachte und plötzlich in eine Arena gestoßen wird und nun seinem Vollstrecker gegenüber steht.
Daran hatten die Veranstalter des Sommerfestivals in der südfranzösischen Stadt Carcassonne nicht mehr gedacht, als sie den Sänger vor einigen Wochen zu einem Konzert einluden. Jetzt will man davon nichts mehr wissen. Wahrscheinlich erschreckte sie der Gedanke, dass das Publikum das traurige Lied von dem zu Tode erschrockenen Stier einfordern könnte und die Stadt, in der jährlich mehrere Stiere bei Stierkämpfen qualvoll ihr Leben lassen, vor eigenem Publikum an den Pranger gestellt wird.
Quelle: Midi Libre vom 23.2.2009
01.03.2009 Erste Antistierkampfstadt in Portugal
Die nordportugiesische Stadt Viana do Castelo hat sich als erste Stadt des Landes offiziell gegen den Stierkampf erklärt. Schon vor einiger Zeit entschied der Stadtrat, die einzige private Stierkampfarena seiner Stadt zu erwerben, sie abzureißen und dort ein wissenschaftliches Zentrum zu errichten. Der Bürgermeister erklärte, dass Stierkampfveranstaltungen sowohl auf öffentlichen als auch privaten Plätzen nicht mehr erlaubt werden.
Mit Viana do Castelo gibt es jetzt 62 Antistierkampfstädte in der Welt.
Information von International Mouvement Against Bullfights
01.03.2009 Spanien: Schluss mit dem Feuerstier von Sueca
Der Bürgermeister von Sueca hat der schrecklichen Quälerei eines Stieres bei einem lokalen Fest ein Ende bereitet. In dem Touristenort  südlich von Valencia wurde noch im letzten Jahr einem Stier Feuerwerkskörper auf die Hörner gebunden und zur sadistischen Freude der Bevölkerung durch die Strassen der Stadt gejagt. Mit der Annullierung dieses „Festes“ hat der Bürgermeister von Sueca dem Drängen von Tierschutzorganisationen nachgegeben. Bei vielen Bürgern der Stadt traf die Entscheidung auf großes Unverständnis. Das Ergebnis einer Umfrage zeigt ebenfalls, dass sehr viele Leute mit der Entscheidung nicht einverstanden sind. Nehmen Sie bitte an der Umfrage teil, damit das Ergebnis eindeutig gegen diese brutale Veranstaltung ausfällt. Stimmen Sie mit NO und klicken Sie danach auf Votar. Vielen Dank im Namen des gequälten Feuerstiers!
Artikel (sp): levante-emv.com
01.03.2009 Stierkampf-Umfrage in spanischer Zeitung
Die spanische Zeitung « Publico » berichtet, dass sich immer weniger Spanier für den Stierkampf interessieren. Nur noch 9,7% der Spanier interessieren sich sehr, 21,4% ein wenig und 67.2% überhaupt nicht mehr für die „fiesta nacional“. Das Resumé der Zeitung: La 'fiesta' ya no es 'nacional' – Die Fiesta ist nicht mehr national
Auch wenn Sie den Artikel in spanischer Sprache, der darüber berichtet, nicht lesen können, haben Sie die Möglichkeit, am Ende Ihre Meinung zu äußern. Die Frage lautet ¿Hay que prohibir los toros? (Soll der Stierkampf verboten werden?) Drei Antworten stehen zur Auswahl. Klicken Sie bitte auf „Si“ (Ja).
Hier geht es zu dem Artikel: http://www.publico.es/espana/actualidad/204960/ventas/cobrara/vida/toro
27.02.2009 Europäische Bürgerkonferenzen: Stimmen Sie gegen die Corrida!
Bis zum 27. März 2009 können Sie an einer europaweiten Debatte der Frage „Wie kann die EU unsere wirtschaftliche und soziale Zukunft in einer globalisierten Welt gestalten?“ teilnehmen. Diese Online-Debatte wird in jedem EU-Land zehn Vorschläge hervorbringen, die von Bürgerinnen und Bürgern - ausgewählt nach dem Zufallsprinzip - ,die an der Europäischen Bürgerkonferenz am 28. und 29. März 2009 teilnehmen, diskutiert werden.
Die französische Alliance Anticorrida hat den Europäischen Bürgerkonferenzen drei Themen vorgeschlagen:

Stimmen Sie bitte für diese Vorschläge! Dazu klicken Sie oben auf den ersten Link und melden sich an, indem Sie oben links auf das Feld "Pas encore membre?...." klicken. In dem nächsten Fenster sind folgende Einträge erforderlich:

  • Nom d'utilisateur (Benutzername)
  • Adresse e-mail (Email-Adresse)
  • Mot de passe  (Passwort)
  • Confirmer le mot de passe (Bestätigung des Passworts)
  • Pays (Land: Bsp. Allemagne, Autriche, Suisse)
  • Ville ou code postal (Stadt oder Postleitzahl)
  • Sexe (Geschlecht)
  • Age (Alter)
  • Le test…. (Rechenaufgabe : Bsp 1+3, Eintrag 4)
Schliesslich klicken Sie darunter auf das Feld „Pas encore membre?...“. Sie erhalten dann sofort eine Bestätigungsmail. Danach können Sie einzeln die oben stehenden Links aufrufen und abstimmen, indem Sie jedes Mal auf Votez pour cette proposition klicken.
Vielen Dank für die Mühe, die Sie sich für die etwas komplizierte Prozedur genommen haben. Sie tragen damit wieder ein bisschen zur Abschaffung des Leidens der Stiere in den Arenen bei.
27.02.2009 Mexico City: Medienwirksamer Protest vor dem Präsidentenpalais
Mehr als 40 Antistierkampf-Aktivisten protestierten auf dem Hauptplatz der mexikanischen Hauptstadt vor dem Palacio Nacional, der Residenz des mexikanischen Präsidenten, gegen die  Ernennung der Stierkampfarena von Mexico City, der größten der Welt, als „Kunstdenkmal“ und „kulturelles Erbe der Nation“. Blutüberströmt und mit banderillas im Rücken legten sie sich mitten auf den berühmtesten Platz der mexikanischen Metropole. Die Aktion wurde von AnimaNaturalis unter großer Beachtung der Medien durchgeführt. Der mexikanische Präsident Felipe Calderón wurde aufgefordert, die Arena abreißen zu lassen, um dort ein Einkaufszentrum zu errichten.
Quellen (sp):
AnimaNaturalis
Bildinformation: http://discuss.flickrfan.org/2009/02/26/0684025.html
25.02.2009 Spanien: Auf der Spur des blutigen Geldes
Spanien befindet sich in einer tiefen Rezession und trotzdem werden noch Riesensummen von Steuergeldern für das Gemetzel in den Stierkampfarenen verschwendet. Mit der Stierkampfindustrie geht es finanziell bergab. Die teuren Eintrittskarten für das sadistische Vergnügen können wegen der steigenden Anzahl von Arbeitslosen nicht mehr bezahlt werden. Mit den schwindenden Umsätzen können sich die Promotoren keine berühmten Matadore mehr leisten. Die Krise hat sie also voll erwischt. Nun schreien sie schamlos nach noch mehr Geld, das für die Unterstützung der Ärmsten der Ärmsten des Landes dringend fehlt.
Lesen Sie bitte den Bericht von SOS Galgos, der aufzeigt, welche Unsummen in Spanien für die Stierquälerei verschwendet werden.
25.02.2009 Mazda und Eurostar gegen Stierkampf
  • Die Direktion des japanischen Autoherstellers MAZDA entschied, keine Stierkämpfe mehr zu sponsern und wies ihre ausländischen Niederlassungen an, die Unterstützung des Stierkampfs zu unterlassen. Damit hatte der Protest der niederländischen Antistierkampforganisation CAS International gegen die Werbung von MAZDA in der Stierkampfarena von Valencia (Venezuela) durchschlagenen Erfolg. Quelle: CAS International
  • EUROSTAR, der Betreiber der Eisenbahnlinie unter dem Ärmelkanal, warb auf seiner Internetseite, zu Stierkämpfen nach Nîmes in Südfrankreich zu reisen. Die englische Tierschutzorganisation League Against Cruel Sports protestierte dagegen. Daraufhin löschte EUROSTAR den unpassenden Reisevorschlag und erkannte damit an, dass die „öffentliche Meinung stark gegen Stierkämpfe ist“. Quelle: League Against Cruel Sports
20.02.2009 Französische Politik durch Stierkampf verpestet
Im französischen Senat, vergleichbar mit dem deutschen Bundesrat, hat sich vor ein paar Tagen eine Gruppe von Senatoren gebildet, die sich die Verteidigung des Stierkampfs auf die Fahnen geschrieben hat. Präsidiert wird das Stierkampf-Gremium, dem 30 Senatoren (von 330 insgesamt) angehören, von den Bürgermeistern der südfranzösischen Corridastädte Béziers und Nîmes. Die meisten der dieser Gruppe angehörenden Senatoren sind Schwergewichte in der französischen Politik und stehen Präsident Sarkozy nahe, der bekanntlich ein eingefleischter aficionado ist. Alarmiert durch das katalonische Referendum zur Abschaffung des Stierkampfs, das bereits weit mehr als die erforderlichen Unterschriften erreicht hat, sehen die französischen Stierkampf-Politiker die Gefahr, dass das katalonische Beispiel in Frankreich Schule machen könnte.
Die Stierkampflobby hat mit der Senatorengruppe ein zweites Standbein bekommen. In der französischen Nationalversammlung besteht bereits seit Langem ein Stierkampf-Arbeitskreis, dem Abgeordnete der Regierungspartei und der Opposition angehören. Wichtiger ist noch die Unterstützung, die die Stierkämpfer in der Regierung finden: Neben Premierminister François Fillon sind drei weitere Minister erklärte Stierkampfanhänger. Diesem Netzwerk aus Politikern aller politischer Farben und Ebenen steht nur eine kleine informelle Gruppe von Abgeordneten gegenüber, die bisher vergeblich die gesetzliche Abschaffung des Stierkampfs fordert.
Quellen fr/sp):
http://www.torofstf.com/infos2009/090219ctauromachiesenat.html
http://www.burladero.com/noticias/005207/francia/instala/fiesta/senado
20.02.2009 Gérard Depardieu beleidigt Tierfreunde
Während der Dreharbeiten von Bellamy, seines kürzlich erschienenen Films, erklärte Gérard Depardieu in Nîmes gegenüber der Zeitung Midi Libre: „Die Corrida ist ein überwältigendes Ritual. Man darf nicht die Argumente derjenigen anhören, die sich gegen den Stierkampf wenden, übrigens sind die Stierkampfgegner viel gewalttätiger als alle Matadore, die Stiere töten.“ 
Der Film wurde außerhalb des Wettbewerbs auf der Berlinale gezeigt und soll bald in allen Kinos erscheinen. Die französische Alliance Anticorrida ruft alle Tierfreunde auf, sich den Film nicht anzusehen und damit gegen die abschätzigen Äußerungen des Filmdarstellers zu protestieren. Sie können auch seiner Agentin Véronique Auriol v.auriol@artmedia.fr schreiben. Vergessen sie bitte dabei nicht - im Gegensatz zu Gérard Depardieu -, höflich zu bleiben.
Aufruf von Alliance Anticorrida : http://www.anticorrida.org/reagir.html
18.02.2009 Unterstützen Sie die Katalanen, den Stierkampf abzuschaffen!
Sind Sie für das Verbot des Stierkampfs?“ Diese Frage stellt die in Barcelona beheimatete Zeitung LA VANGUARDIA, eine der wichtigsten Zeitungen Spaniens. Beteiligen Sie sich bitte an dieser Umfrage! Bereits über 85.000 Personen haben die Frage beantwortet, von denen 63 % das Verbot forderten. Tragen Sie bitte dazu bei, dass sich dieser Anteil noch erhöht, indem Sie auf ( Ja) und danach auf votar (abstimmen) klicken.
Link: http://www.lavanguardia.es/lv24h/51260474815.htm
18.02.2009 Spanien: Ceuta wehrt sich erfolgreich gegen Stierkampf
Nicht nur in Katalonien wehrt sich die Bevölkerung gegen die Corrida, die von den spanischen Stierquälern als nationales Erbe angesehen wird. Selbst am südlichsten Rande ihres vermeintlichen Territoriums ist ihr blutiges Treiben nicht mehr erwünscht. In Ceuta, der kleinen spanischen Exklave auf dem afrikanischen Kontinent, wollen die Bürger nicht hinnehmen, dass anlässlich eines Festes zum Jubiläum der Autonomie ihrer Stadt  in einer mobilen Arena Stierkämpfe stattfinden sollen. Eine gemeinsame Plattform von Tierschützern, örtlichen Politikern und einer Jugendorganisation fordern den Stadtrat auf, Stierkämpfe in Ceuta nicht zuzulassen. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, wurde dem Stadtrat eine Petition mit 3000 Unterschriften übergeben. Der Stadtrat zögerte vorerst, der Forderung nachzukommen, da er erheblichem Druck der Stierkampflobby und der sie unterstützenden Geschäftsleute ausgesetzt war. Schließlich entschloss sich die Stadt unter dem Vorwand der momentanen wirtschaftlichen Krise, kein Geld für den Stierkampf zur Verfügung zu stellen. Damit wurde dem widerlichen Spektakel vorerst die finanzielle Grundlage entzogen. Nach 14jähriger Unterbrechung versuchte die Stierkampflobby, die Corrida in Ceuta wieder einzuführen. Die Gefahr ist nicht vorüber, denn die Stierquäler und die sie unterstützenden Geschäftemacher werden es beim nächsten Aufschwung wieder versuchen.
Quellen (sp):
http://www.ceutaldia.com/content/view/4610/31/
http://burladero.com/noticias/005179/conde/cordobes/rivera/llevaran/toros/ceuta/proximo/1/agosto
15.02.2009 Almeria/Spanien: Wohltätigkeitscorrida fällt ins Wasser
Das Leiden von Krebskranken mit dem Leiden von Stieren bei einer Corrida zu lindern, diese Verlogenheit ist nicht zu überbieten. Die Spanische Gesellschaft gegen den Krebs (Asociación Española Contra el Cáncer) veranstaltete seit 2002 in Almeria in eigener Regie Wohltätigkeitsstierkämpfe, deren Überschuss dem Kampf gegen die Krebskrankheit zufloss. In diesem Jahr wurde jedoch dieser Stierkampf, der bisher eine wichtige Rolle im spanischen Stierkampfkalender spielte, abgesagt, da das Publikumsinteresse stark nachließ und dadurch die Gefahr bestand, die Kosten nicht mehr zu decken.
Mit Wohltätigkeitsstierkämpfen versuchen die Stierkampfbetreiber ihr Image aufzupolieren. Doch das Publikum macht ihnen jetzt einen Strich durch die Rechnung. Zunehmend weigern sich auch Wohlfahrtsorganisationen, ihren Ruf mit dem Blutgeld zu ruinieren. So erklärte das Restaurant du Cœur, eine französische Organisation, die während der Wintermonate Nahrung und Kleidung an Bedürftige verteilt, den Stierquälern klar und deutlich eine Absage.
Quellen (sp,fr):
elalmeria.es
FLAC
15.02.2009 78% der Kolumbianer missbilligen die Corrida
Eine Umfrage des kolumbianischen Radiosenders Caracol, die in den Städten Medellín, Cali, Bogotá, Cartagena und Manizales durchgeführt wurde, ergab, dass die Mehrheit der Kolumbianer nichts vom Stierkampf halten. In Medellín haben sich 92%, in Cali 73%, in Bogotá 85%, in Cartagena 73% und in Manizales 67% der Befragten gegen den widerlichen kolonialen Import aus Spanien ausgesprochen. Die nur schwach besuchte Arena von Cartagena kämpft ums Überleben, was das Ergebnis der Umfrage nur bestätigt.
Quellen (sp):
Radio Caracol
AnimaNaturalis
12.02.2009 Niederländischer Konzern sponsert Stierkampf in Mexico City
Mit einer unübersehbaren Werbebanderole wirbt eine Filiale des niederländischen Bank- und Versicherungskonzerns Aegon um die Besucher der größten Stierkampfarena der Welt. Sicherlich musste der Konzern tief in die Kasse greifen, um solch eine Werbung über dem Haupteingang der 55.000 Zuschauer fassenden Arena anbringen zu können. Auf der Banderole posiert der berüchtigte mexikanische Torero Jeronimo, dem die Aegon-Filiale Argos mit dem anbiedernden Slogan „Argos und Jeronimo: Gewisse Gewinner“ ihre Sympathie bekundet.
Bitte äußern Sie Ihren Unmut darüber, dass eine niederländische Firma ihrer Tochtergesellschaft erlaubt, Geld für die Unterstützung von Stierkämpfen zu verschwenden und fragen Sie, ob dieses mit den ethischen Grundsätzen von Aegon  vereinbar ist: http://www.aegon.com/base/Templates/Standard.aspx?id=6623
Quelle (nl): http://frontpage.fok.nl/nieuws/106320/-Aegon-sponsort-stierenvechten.html
12.02.2009 Peru: Bevölkerung mehrheitlich gegen den Stierkampf
Auch in Südamerika verliert der Stierkampf immer mehr an Rückhalt. Eine Umfrage, die Ende 2008 im Auftrag vom Comité Antistiervechten International und der peruanischen Tierschutzorganisation UPA durchgeführt wurde, zeigte, dass sich überraschend viele Peruaner mehrheitlich gegen den Stierkampf ausgesprochen haben: 86% der Peruaner interessieren sich nicht für Stierkämpfe, darvon sind 68% strikt dagegen, 66% fordern ein Verbot und 64% möchten, dass sich ihre Gemeinde dagegen erklärt. Überraschend ist auch, dass sich nur 2% der Befragten als Stierkampfanhänger äußerten.
Quelle (nl): CAS International
11.02.2009 Spanien: Skandalöses Urteil wegen Morddrohung gegenüber Stierkampfgegnerin
Nach den Protesten im Jahre 2006 gegen die Hetzjagd von Tordesillas, bei der alljährlich ein Stier grausam niedergemetzelt wird, wurde die Präsidentin der spanischen Tierschutzpartei PACMA über ihr Handy von einem Stierkampffanatiker mit dem Tode bedroht: „Ich werde dir deinen Kopf spalten, ich werde dich töten, du Tochter einer Drecksau.“ Für diese Hasstirade verurteilte erst kürzlich ein Gericht in Bilbao den Anrufer zu einer lächerlich geringen Geldstrafe. Das Gericht nahm nicht zur Kenntnis, dass die Teilnehmer an den Protestmärschen in Tordesillas jedes Jahr nur mit Mühe von der Polizei vor den Übergriffen der einheimischen Bevölkerung, die ihre verbalen Drohungen gern in die Tat umsetzen möchten, geschützt werden müssen. Ein Sprecher von PACMA erklärte, dass man sich keineswegs von den Drohungen beeindrucken lässt und die Proteste auch im September dieses Jahres wieder stattfinden werden.
Quelle (sp) : http://www.nortecastilla.es/20090123/castilla_leon/condenado-amenazar-activista-opuesta-20090123.html
10.02.2009 Katalonien: Zwei neue Antistierkampfstädte
Les Franqueses und Castellar del Vallès sind die beiden katalonischen Städte, welche die Liste der spanischen Antistierkampfstädte auf 61 weltweit ansteigen ließ, davon 54 allein in Spanien. Die Liste kann hier aufgerufen werden.
02.02.2009 Kindertorero Michelito - Eine Schande für die mexikanische Stadt Merida
"Er hat ein Gesicht wie ein Engel - doch in der Arena tötet er eiskalt."  Wem läuft es dabei nicht eiskalt den Rücken herunter, und zu welchen Verwünschungen verleitet die schreckliche Bluttat des fehlgeleiteten elfjährigen Stiertöters? Die Verachtung sollte vielmehr die eiskalten Eltern des Kindertoreros treffen, die ihren Sohn zu einem eiskalt mordenden Monstrum erzogen haben.
Möglich wurde der traurige Rekord, den der Knirps mit sechs getöteten Stieren in einer Corrrida erzielt hat, nur dadurch, dass der Stadtrat Meridas keine Skrupel hatte, das blutige Spektakel in seiner Stadt zuzulassen.
Schreiben Sie bitte den Mitgliedern des Stadtrats  mit dem Betreff "Michelito - Vergüenza para Merida" (Schande für Merida) in der von Ihnen bevorzugten Sprache:
cesar.bojorquez@merida.gob.mx , luis.castillo@merida.gob.mx , jorge.puga@merida.gob.mx , carmen.gonzalez@merida.gob.mx , francisco.bernes@merida.gob.mx , gerardo.santamaria@merida.gob.mx , imelda.pacheco@merida.gob.mx , ligia.sosa@merida.gob.mx , mercedes.estrada@merida.gob.mx , renan.barrera@merida.gob.mx , tito.sanchez@merida.gob.mx , antonio.homa@merida.gob.mx , ariel.escalante@merida.gob.mx , flor.diaz@merida.gob.mx , luis.vela@merida.gob.mx , omar.pacho@merida.gob.mx , carlos.sarabia@merida.gob.mx , jorge.vallejo@merida.gob.mx , david.ramirez@merida.gob.mx , opinion@merida.gob.mx , turismo@merida.gob.mx , celia.rivas@yucatan.gob.mx
Schreiben Sie bitte nur in einfacher Schrift und ohne Bilder, um sicher zu gehen, dass der Server der Empfänger die Emails annimmt.
Leider konnten wir die Adresse der Eltern nicht herausfinden.
02.02.2009 Vor zwei Jahren: Die Rache eines mutigen Stieres
Alle Stiere, die bei Stierkämpfen ihr Leben lassen, verdienen unser tiefes Mitgefühl und große Hochachtung, wenn sie sich tapfer ihrer Haut wehren. Besonders hervorheben möchten wir den Stier Pajarito (Vögelchen), der heute vor zwei Jahren wie ein Vogel in die Zuschauertribüne der Arena von Mexiko-Stadt "flog" und die lüstern auf seinen Tod lauernden Zuschauer aufmischte. Das 500kg schwere Tier verletzte sieben aficionados, darunter zwei schwer. Pajarito blieb schließlich zwischen den Sitzreihen stecken, wo ihn die tödliche Rache der Stiertöter ereilte:
Sehen Sie sich hier zur Erinnerung an das tapfere Tier den mutigen Sprung in die Zuschauerränge an!
29.01.2009 Spanien: Neues Attentat auf Autos von Stierkampfgegnern
Wieder einmal hat die Stierkampfmafia in Colmenarejo (Spanien) zugeschlagen und Autos von Stierkampfgegnern stark beschädigt. Leidtragende sind die Tierschützer dieses Ortes, die forderten, öffentliche Gelder anstatt für Stierrennen für dringend benötigte Schulbücher auszugeben.
Quelle (sp): http://www.liberaong.org/nota_actualidad.php?id=850
28.01.2009 Venezuela: Menschenkette gegen den Stierkampf
In vier verschiedenen Städten Venezuelas protestierten mehr als tausend Tierfreunde mit einer Menschenkette gegen den Stiermord, der in ihrem Lande immer noch nicht verboten ist und forderten von ihrer Regierung, endlich etwas gegen das Massaker in den Arenen zu unternehmen.
Die Kette begann am 24. Januar in der Stadt Maracay und wurde ein paar Tage später hintereinander in San Cristobal, Caracas und San Antonio de Los Altos wieder aufgenommen. Am 31. Januar wird die Menschenkette schließlich in Maracaibo enden.
In San Cristobal war die Internationale Messe das Ziel der Menschenkette, die vor dem Messegelände gegen die während der Messe stattfindenden Stierkämpfe protestierte. Lautstark skandierten die Teilnehmer Parolen gegen die Folter und Misshandlung der Stiere, unterstützt durch lautes Hupen vorbei fahrender Fahrzeuge.
In Caracas, der venezuelanischen Hauptstadt, wurde die Menschenkette, der sich viele Passanten anschlossen, von Studenten und Professoren der katholischen Fakultät unterstützt. Innerhalb von zwei Stunden gelang es, mehr als tausend Unterschriften zu sammeln. In San Antonio de Los Altos hatte die Bevölkerung eine derartige Demonstration noch nicht erlebt. Die Forderung, die Stadt wie ihre Nachbarin Carrizal  als Antistierkampfstadt zu erklären, wurde von vielen Bürgern unterstützt.
In Maracaibo wird gegenüber der Stierkampfarena Ricardo Aguirre mit einer großen Kundgebung das Finale der Menschenkette, einer einzigartigen und viel beachteten Aktion der venezuelanischen Stierkampfgegner, stattfinden.
Quelle (sp): AnimaNaturalis
26.01.2009 Mexiko : Trauriger Rekord eines elfjährigen französisch-mexikanischen Stiermörders
Der elfjährige französisch-mexikanische Stierkämpfer Michelito hat in seiner Geburtsstadt Mérida in Mexiko einen traurigen Rekord errungen: Sechs Stiere, die nicht älter als zwei Jahre waren, quälte der Kinder-Torero am letzten Samstag zu Tode und bekam dafür zwei Ohren der toten Tiere als Trophäe zugesprochen. Damit nicht genug, die Eltern beantragten für diesen Meuchelmord die Aufnahme in das Guinness-Buch der Rekorde.
 
Mexikanische Kinderschutz- und Antistierkampf-Organisationen hatten zunächst erreicht, dass das Spektakel auf Méridas Plaza de Toros, deren Direktorin Michelitos mexikanische Mutter ist, von den Behörden abgesetzt wurde. Jedoch ein darauf angerufenes Gericht entschied, dass das blutige Spektakel stattfinden konnte.
 
In Frankreich wurde im letzten Jahr dem Mini-Torero der Auftritt bei einem richtigen Stierkampf in den Arenen von Fontvieille und Arles wegen unerlaubter  Kinderarbeit verboten. Daraufhin organisierten die Stierkampfveranstalter für ihn in einem südwestfranzösischen Provinznest eine unblutige Schau-Corrida, bei der keine Folterinstrumente eingesetzt werden durften. In diesem Jahr soll er wieder in Europa auftreten. Da ihm in Spanien gesetzlich verwehrt ist, als Minderjähriger Stiere zu töten, wird er nun in Portugal seinem perversen „Kinderspiel“ nachgehen. Dort darf er Jungstiere schlachthausreif quälen, sie aber nicht töten, da dieses in Portugal verboten ist.
 
Die Eltern des Mini-Stiertöters behaupten ständig, dass der Knabe unentgeltlich als Amateur-Torero auftritt und damit keine Kinderarbeit leistet. Auf das Salär des Kinder-Toreros können sie auch leicht verzichten, wenn ihr Sohn für die volle familieneigene Arena in Merida sorgt. Die Tourneen durch die europäischen Stierkampfarenen und deren Medienecho garantieren eine unbezahlbare Publizität. Auf den undurchschaubaren Kanälen der weltweiten Stierkampfmafia wird vermutlich „einiges“ nach Mexiko zurückfließen.
 
Auch in deutschsprachigen Medien fand die Tierquälerei des Mini-Toreros großes Aufsehen:
*Bitte Leserbriefe schreiben!
 
Überraschend schnell hat Guinness World Records das widerliche Ansinnen des Michelelito-Clans, den 6fachen Stiermord als Weltrekord anzuerkennen, scharf zurückgewiesen:  "Guinness World Records.....will not recognise the result. We do not accept records based on the killing or harming of animals."
Bitte schreiben Sie an Guinness, um Ihre Zufriedenheit über diese Absage auszudrücken:  http://www.guinnessworldrecords.com/corporate/contact_us.aspx und info@guinnessworldrecords.de
20.02.2009 Die Identität des Autors des Corrida-Films "Arena" ist geklärt
Die Austrian Film Commission kündigt auf ihrer Webseite das baldige Erscheinen des Films "Arena" an. Damit wird auch die Vermutung bestätigt, dass es sich bei dem Autor des Films um den in Spanien ansässigen Österreicher Günther Schwaiger handelt. Sobald bekannt ist, wo und wann der Film erscheint, werden wir darüber Weiteres berichten.
Wir berichteten am 4.1.2009 über den Film, der nach Berichten von Stierkampf freundlichen Webseiten die Corrida in den schönsten Farben darstellt, ohne auf das Leiden der gequälten Stiere hinzuweisen.
19.01.2009 Sensation: Andalusische Stierkampf-Front beginnt zu bröckeln

In der Stierkampf-Hochburg Andalusien hat die Stadt Dos Hermanas, Trabantenstadt von Sevilla mit 120.000 Einwohnern, den Stierkampfveranstaltern die finanzielle Unterstützung entzogen. Diese Neuigkeit gab ein Delegierter der Stadt bekannt, als er eine Abordnung des Anticorrida-Kollektivs Solidaridad Animal Nazarena (SAN) empfing, das die Stadt aufforderte, sich als Antistierkampfstadt zu erklären. Die Forderung des Kollektivs wird nun dem Stadtrat unterbreitet, der letztlich entscheidet, ob Dos Hermanas stierkampffrei wird. Die Stierkampf-Webseiten, denen wir diese Information entnehmen, sehen ihre Felle davon schwimmen. Sie fürchten, dass wie in Katalonien, wo sich bereits 48 Städte gegen die Corrida ausgesprochen haben, ein Erdrutsch erfolgt. Beschwichtigend betonen sie, dass die Streichung der Subventionen wegen Geldmangels erfolgte. Sie hoffen, dass die sozialistische Regionalregierung Andalusiens ihren Parteifreunden, die den Stadtrat von Dos Hermanas dominieren, schon den Kopf waschen wird.

Infos aus Stierkampf-Quellen:
http://www.burladero.com/noticias/004853/hermanas/retira/apoyo/festejos/taurinos/presion/antitaurina (sp)
http://www.torofiesta.com/afficher-chronique.php?chronique=182 (fr)
16.01.2009 Werbeagentur Toreros distanziert sich vom Stierkampf
„Zwar nennen wir uns Toreros, jedoch nehmen wir den Stierkampf auf die Hörner. Wir möchten uns klar vom Stierkampf distanzieren und verurteilen diese brutale Tierquälerei.“
Mit diesem Text stellt die Werbeagentur Toreros aus Lüneburg auf ihrer Webseite klar, dass sie den Stierkampf entschieden ablehnt. Wir danken der Agentur für die eindeutige Stellungnahme!
In unseren Meldungen vom 18.12.2008 und 21.12.2008 berichteten darüber, wie die Werbeagentur zu Missverständnissen Anlass gab.
Von dem korrigierten Text können Sie auf der Webseite http://www.die-toreros.de/ überzeugen.
04.01.2009 Spezial Österreich: Kennen Sie einen Filmer namens Güster Schwaiger ?    

Wir kennen ihn auch nicht. Es scheint so, dass sich dieser Mann in Stierquäler-Kreisen einen Namen machen will. Er soll ein österreichischer Dokumentarfilmer sein, der dabei ist, einen Film über die „hohe Kunst“ des Stiertötens zu drehen, wie spanische und französische Stierkampf-Webseiten (1) (2) (3) in die Welt posaunen. Auch im Internet haben wir nirgendwo sonst einen Güster Schwaiger entdeckt. Oder sollte es sich hier etwa um Günther Schwaiger, dem österreichischen Produzenten des umstrittenen Films Hafners Paradies  handeln? Dieser Film geriet in die Kritik, weil er ziemlich unreflektiert einem in Spanien lebenden unverbesserlichen Altnazi Gelegenheit gibt, seine Ansichten darzulegen. (4)

Mehr als 200 Stunden Filmaufnahmen soll Schwaiger bereits eingefangen haben, um „ein komplettes Panorama der Tauromachie“ darzustellen.  Obwohl der Film mit dem Titel „Arena“ noch nicht zu sehen war, sind die Stierkampf-Webseiten schon voll des Lobes. Sie feiern den Streifen im Hinblick auf die österreichische Herkunft des Autor als „neuen Beweis, dass der Stierkampf wirklich keine Grenzen kennt“ und erwähnen stolz, dass der Film von der österreichischen Regierung gefördert wird. „Die Idee des Films ist, die Stierkampfwelt zu würdigen, von der Leidenschaft des Publikums bis zur Symbolfigur, welche Toreros in dieser schwierigen Kunst darstellen.“ So wird Schwaiger zitiert, was Schlimmes befürchten lässt.
 
Bitte seien Sie wachsam! Der Film mit einer Dauer von eineinhalb Stunden soll im Januar heraus kommen. Ob im Kino oder im Fernsehen wird nicht verraten. Wenn der Film das hält, was die Stierquäler ankündigen, sollten alle Möglichkeiten des Protestes ausgeschöpft werden.
Informieren Sie uns bitte, wenn Ankündigungen, Rezensionen etc. auftauchen, damit wir darüber berichten können.

 Quellen:
(1) http://www.calibuenanota.com/GENTE/ver_nota.php?idn=132329&ids=159 (fr)
(2) http://elduquedecali.blogspot.com/2008/12/fiesta-brava.html (sp)
(3) http://www.torofiesta.com/afficher-chronique.php?chronique=163 (sp)
(4) http://www.kiez-ev.de/film/hafners-paradies (de)
 
Nachtrag: Die Austrian Film Commission kündigt auf ihrer Webseite das baldige Erscheinen des Films an. Damit wird auch die Vermutung bestätigt, dass es sich bei dem Autor des Films um den in Spanien ansässigen Österreicher Günther Schwaiger handelt.
04.01.2009 Kolumbien: Sturm auf die Arena von Cali
Am vorletzten Tag des alten Jahres sind drei Mitglieder der Tierschutzorganisation Federación de Comites de Liberación Animal in die vollbesetzte Stierkampfarena der kolumbianischen Stadt Cali gesprungen. Auf Banderolen, die sie mit sich führten, stand
„Wieviel Blut kann dein Gewissen ertragen?“.
 
Brutal wurden die Aktivisten ohne Gegenwehr aus der Arena getrieben. Einer von ihnen wurde sogar an den Haaren herausgezogen. Hier können Sie ein Video und einen Bericht von der Aktion sehen: http://www.equanimal.org/index.php?option=com_content&task=view&id=107&Itemid=74
04.01.2009 Spanien : In Paterna ging der Schuss nach hinten los
Neidvoll sah der Bürgermeister von Paterna, einer Trabantenstadt von Valencia, auf seinen großen Nachbarn und fragte sich: Warum sollten wir nicht auch bei uns Stierkämpfe abhalten, wie es in Valencia schon seit Langem üblich ist? Da er sicher war, dass auch sein Wahlvolk diesen „frommen“ Wunsch unterstützt, ließ er zur Bestätigung darüber abstimmen. Schon die Beteiligung an der Abstimmung zeigte, dass von 52.000 stimmberechtigten  Bürgern nur knapp 16 % sich für die Frage interessierte.  Der Rest von 8.305 Bürgern erteilte dem Bürgermeister mit 5.659 Stimmen (68 %) eine klare Abfuhr. Die Stierkampfanhänger zetern nun und möchten die Abstimmung am Liebsten wiederholen. Um nicht noch mehr an Glaubwürdigkeit zu verlieren, akzeptiert das enttäuschte Stadtoberhaupt das Ergebnis und fügt sich notgedrungen dem Willen seiner engagierten Bürger.
Quellen :
http://www.sos-galgos.net/2009-01-04/die-buerger-paternas-haben-gegen-den-bous-al-carrer-entschieden.html (de)
http://www.terrestaurines.com/forum/actus/edit.php (fr)
http://www.elmundo.es/elmundo/2009/01/02/valencia/1230891333.html (sp)
02.01.2009 Gedanken einer Schülerin zum Stierkampf
 
Eine Schülerin der Tierschutzgruppe „Schüler für Tiere“ des Rodenkirchner Gymnasiums in Köln machte sich Gedanken über den Stierkampf. Aus der Sicht eines Stieres beschreibt sie, wie es ihm in einer mitleidlosen Umgebung und seinen Folterern ausgesetzt zumute ist: http://www.schueler-fuer-tiere.de/stierkampf.htm
"SCHÜLER FÜR TIERE" hat sich zu einem Netzwerk entwickelt, das Schülern Informationen über den Tierschutz und Möglichkeiten zum aktiven Tierschutz  zugänglich macht. Ausgehend vom Rodenkirchner Gymnasium sind auch andere Schulen an dem Netzwerk beteiligt. Wir wünschen den beteiligten Schülern, dass ihr Projekt Schule macht!

Ein gutes Neues Jahr wünscht Ihnen Stop Corrida!

31.12.2008 Madrid: Musikalisches Feuerwerk gegen Corrida
Zum Jahresausklang brannte die spanische Rock-Gruppe SKA-P ein wahres Feuerwerk gegen die Corrida ab. So etwas hatte die spanische Hauptstadt und Stierkampf-Hochburg Madrid noch nicht erlebt.  Als die Rock-Musiker vor 10.000 Fans mit ihrem Song "Vergüenza" die Schande des Stierkampfs umgeben von schockierenden  Video-Projektionen anprangerten, tobte das von der Anklage des Songs leidenschaftlich mitgerissene Publikum , --  um so mehr, als Aktivisten von AnimalNaturalis inmitten des Trubels eine Banderole mit "STOP corridas de toros" ausrollten.
Mit dem Konzert in Madrid, das mit AnimalNaturalis organisiert wurde, stellte die Band ihr neues Album vor. Schon bei allen vorherigen Alben nahmen die Musiker einen Titel auf, bei dem es um das Leid von Tieren geht. Ebenso bei ihren Konzerten in Chile, Argentinien, Venezuela, Mexiko und anderen Städten Spaniens setzte sich SKA-P für den Tierschutz ein, und jedes Mal hatte AnimalNaturalis dabei Gelegenheit, auf brennende Probleme des Tierschutzes hinzuweisen.
Weiterführende Links (de,sp):
http://www.sos-galgos.net/2008-12-29/ska-p-gegen-den-stierkampf-cubierta-de-leganes-madrid.html
http://www.animanaturalis.org/post/20081228_AnimaNaturalis_con_SKA-P_en_Madrid
30.12.2008 Comité Anti Stierenvechten: Anti-Corrida-Kampagne in Südamerika
Das internationale Comité Anti Stierenvechten  (CAS International) , größte Antistierkampforganisation der Welt, schickte im Dezember seinen Kampagnen-Koordinator Jordi Casamitjana in die südamerikanischen Stierkampfländer Ecuador und Venezuela, um dort die einheimischen Stierkampfgegner bei ihren Aktionen zu unterstützen. Jordi Casamitjana, Katalane und Verhaltensbiologe, war 2004 im Auftrag der Born Free Foundation maßgeblich an der Kampagne beteiligt, die dazu führte, in England die Fuchsjagd zu verbieten.
 
In Quito, Hauptstadt von Ecuador, gab der Fernsehsender CRE Satellit ihm die Gelegenheit, sich in einem viel beachteten Interview über das Massaker an den Stieren zu äußern. Jordi Casamitjana hob hervor, dass sich in einer Umfrage 74 % der Bevölkerung Quitos nicht an Stierkämpfen interessiert sind und diese ablehnen. Selbst in Spanien, dem Mutterland der Corrida, ist diese unheilvolle Tradition nicht mehr beliebt. Er billigte Minderheiten das Recht zu, ihren Traditionen nachzugehen, jedoch nicht, wenn darunter Tiere leiden müssen.

In Caracas, der venezuleanischen Hauptstadt, hielt Jordi Casamitjana auf Einladung des Kultusministeriums einen Vortrag im Naturwissenschaftlichen Museum. Im Mittelpunkt des Vortrags, der im Rahmen einer Ausstellung über die Jagd und deren Auswirkung auf die Biodiversität des Planeten gehalten wurde, stand die Leidensfähigkeit von Tieren. Als Verhaltensbiologe legte Jordi Casamitjana dar, dass insbesondere Säugetiere sehr schmerzempfindlich sind und wies ausdrücklich auf das entsetzliche Leiden der Stiere bei Stierkämpfen hin. Zu diesem Thema hielt Jordi Casamitjana anlässlich des Prozess gegen die Corrida im Juni 2008 in Genf einen Vortrag mit dem Titel 'Suffering' in bullfighting bulls; An ethologist's perspective .

Quellen (sp.):
http://www.animanaturalis.org/post/8850
http://www.animanaturalis.org/post/8966
28.12.2008 Frankreich: Maulkorb für Abgeordneten der Nationalversammlung
Demokratische Werte scheinen bei der französischen Regierungspartei UMP nicht mehr zu gelten. Dem Abgeordneten Jean-Marc Roubaud, ebenfalls Bürgermeister von Villeneuve-lès-Avignon, wurde von seinen Parteigenossen im Departement Gard untersagt, sich weiterhin gegen den Stierkampf zu wenden. Sie beschlossen, dass "ein Abgeordneter eines Stierkampf-Departements entweder den Stierkampf unterstützen muss oder zumindest nichts gegen den Stierkampf, einer Tradition, die im Departement wohl verankert ist, unternehmen darf". Jean-Marc Roubaud, der seine Stadt bisher erfolgreich gegen den Stierkampf verteidigt hat, konnte zuletzt mit 58,79 % der abgegebenen Stimmen sein Mandat in der französischen Nationalversammlung wiedergewinnen. Seine der Stierquälerei zugetanenen Parteifreunde sollten sich fragen, ob eine Abstimmung über ihr perverses Vergnügen für sie ein ebenso gutes Ergebnis erzielen würde. Anstatt dessen versuchen sie, mit totalitären Methoden die Meinungsfreiheit eines mit überwältigender Mehrheit gewählten Abgeordneten zu beschneiden.
Skandalisiert durch eine solche Einschränkung von Grundrechten hat die Alliance Anticorrida gegenüber den Präsidenten der Nationalversammlung und des Senats, die beide ebenfalls der Regierungspartei UMP angehören, und dem Fraktionsvorsitzenden der UMP protestiert.
In der französischen Nationalversammlung gibt es sowohl in der Regierungspartei als auch bei der sozialistischen Opposition viele Abgeordnete, die erklärte Stierkampfanhänger sind. So war es möglich, dass im Januar 2005 dem Torero Stéphane Meca für seine "Verdienste" die Medaille der Nationalversammlung überreicht wurde.
http://bellaciao.org/fr/spip.php?article76769
26.12.2008 Colmenarejo, Spanien: Autos von Corrida-Gegnern beschädigt
ZERSTÖRUNGSWUT ODER SELBSTBILDNIS? - Das ist die Frage angesichts von Schmierereien und Beschädigungen, welche an Autos von Umweltschützern in der spanischen Stadt Colmenarejo vorgenommen wurden. Es fing damit an, dass die Grünen von Colmenarejo ihren Stadtrat aufforderten, Schulbücher anstatt Stierkämpfe zu subventionieren. Dazu initiierten sie ein Volksbegehren, für dessen Annahme nach den gesetzlichen Vorschriften mindestens 736 Unterschriften benötigt wurden. 925 Personen, 23% der Stimmberechtigten, unterzeichneten die Petition, die jedoch vom Rathaus als gesetzeswidrig zurückgewiesen wurde. Jetzt müssen die Gerichte über die Gültigkeit der Befragung entscheiden. Seitdem reißen die Attentate auf Autos der Umweltschützer nicht ab. Die Stierkampfanhänger bezeichnen ihre Gegner immer wieder als intolerant, da sie Folter und den Tod an Stieren nicht tolerieren. Wenn Sie sich die Fotos der beschädigten Autos ansehen, werden Sie feststellen, mit welchen Mitteln die Stierkampfadepten einer demokratischen Initiative von Umweltschützern entgegnen:
http://www.latortura.es/index.php?c=n.php&id=721&paraula=StopOurShame&paraula2=vandalismotaurino#noti
25.12.2008 Prinz Charles empfing Stierquäler im Clarence House
Am 8. Dezember wurde der spanische Torero Cayetano Rivera Ordoñez vom Prinz Charles im Clarence House zu einem Dinner empfangen. Seine Hoheit war sehr an der Karriere des Matadors interessiert und sorgte sich um dessen Gesundheit. Ein Stier hatte nämlich den Stiertöter bei seiner letzten Corrida unsanft auf die Hörner genommen. Der Prinz von Wales interessierte sich außerdem sehr für den derzeitigen Stand der Corrida in Spanien. Wir wissen nicht, ob der Stiertöter dem Prinzen erzählt hat, dass die Spanier mehrheitlich sein blutiges Handwerk verabscheuen. Ob der Torero seinem hochadeligen Gesprächspartner, der für sein ebenso hohen Intelligenzgrad bekannt ist, anvertraut hat, dass seine ferne Anverwandte aus dem spanischen Königshaus Königin Sofia ebenfalls den ritualisierten Stiermord ekelhaft findet, können wir uns nicht vorstellen.
Über den Empfang berichtet der Torero auf seiner Webseite und zeigt sich dort stolz mit Prinz Charles vor einem Weihnachtsbaum:
http://www.cayetanorivera.es/v_portal/informacion/informacionver.asp?cod=381&te=10&idage=461&vap=0
18.12.2008 Lichtblick: Spanischer Pfarrer wettert gegen Stierkampf
Über 400 Jahre  ist es her, dass Papst Pius V. in der Bulle De salute gregis mit ewiger Gültigkeit  Kämpfe gegen Tiere unter Androhung von Exkommunizierung verboten hat. Gleichermaßen untersagt die Bulle dem Klerus an diesen Kämpfen beizuwohnen. Heute ist dieses immer noch gültige Dokument vergessen und von Exkommunizierung keine Rede mehr. Die Befolgung des päpstlichen Dekrets würde die Kirchen in den Stierkampfländern empfindlich treffen, denn sie müssten alle Pfarrer schassen, die bei Stierfesten den Folterknechten ihren Segen geben.
Nur vereinzelt regt sich im Klerus der Widerstand gegen das Morden in den Arenen. Deshalb soll hier der Pfarrer José Martínez Rondán der beiden Orte Faura und Benifairó d'eux Valls erwähnt werden, der mit einem zweiseitigem Rundbrief seine Gemeinden aufruft, die Grausamkeiten an den Stieren anzuklagen und nicht mehr davor die Augen zu verschließen.
Der Titel "Die Tränen des Stieres" und ein unübersehbares Foto von einem Stier mit einem Spieß im Rücken lassen niemanden unberührt. Schonungslos fragt der Pfarrer seine Gemeinde "Haben Sie kein Mitleid, einen Stier anzusehen, dem mit einem Schwert die Lungen durchbohrt werden, dessen Arterien platzen  und der im Blut ertrinkt? Wie sieht er uns an? Was will er uns mit seinen intelligenten Augen sagen?"
 
Der Zeitpunkt der Veröffentlichung des Aufrufs war nicht zufällig gewählt. Er erschien wenige Tage vor dem traditionellen Jahrmarkt von Faura, der jährlich Anfang Dezember stattfindet und bei dem in der Arena mehrere Stiere zu Tode gemartert werden.
Wann wird die offizielle Kirche dem Beispiel des mutigen Pfarrers folgen und den von Papst Pius V. verordneten Ausschluss der Stierquäler und ihrer klerikalen Anhänger durchsetzen?
Quelle (sp): http://www.lasprovincias.es/valencia/20081128/morvedre/cura-faura-condena-bous-20081128.html
Lesen Sie bitte auch die folgenden Artikel, die sich mit der Rolle der Kirche beim Stierkampf befassen:
19.12.2008 Märchen entführt Kinder in die Stierkampfarena ...mit Happy End!
„Lied des Torero“ heißt das Märchen und hat überhaupt nichts mit dem "Auf in den Kampf....." aus der Oper Carmen von George Bizet zu tun. In der Ludwig-Steub-Grundschule von Aibach lauschten die Kinder dem musikalischen Märchen von Kim Märkl, das vom Nachrichtensprecher des Bayerischen Rundfunks Alex Dorow erzählt und vom Gitarren-Duo Gruber-Maklar begleitet wurde. Die Geschichte handelt von einem Großvater, der als Junge Torero werden sollte, was ihm gar nicht gefiel, und vorzog, Gitarre zu spielen. Bei seinem ersten Stierkampf gelang es ihm zusammen mit seinem Freund, den Stieren Melodien vorzuspielen und sie zum Lauschen zu bringen. Damit gerät dieser  Stierkampf "zum Triumph der Musik über Gewalt und Stärke".
Ermutigen Sie bitte die Autorin und die Darsteller, so oft wie möglich das "Lied des Torero" aufzuführen: k.maerkl@atlantic-crossing.com, post@alexdorow.de, info@gruber-maklar.de - Vielleicht auch bei Ihnen?
15.12.2008 Ekelhafte Weihnachtsgeschenke
Als Weihnachtsgeschenk bietet eine Corrida-Boutique im Web für Kinder einen Torero-Umhang an. Mit diesem roten Cape treibt "normalerweise" ein richtiger Torero mit dem Stier sein hinterhältiges "Spielchen", bevor er ihn heimtückisch umbringt. Damit "der junge Torero" sich nicht langweilt, regt die Folter-Boutique an, dieses widerliche Tuch zuhause an einem Hund oder einer Katze auszuprobieren. Können Sie sich vorstellen, was Kinder, die vom zarten Alter an in einer Stierkampf-Atmosphäre aufwachsen, in einem unbeobachteten Augenblick noch alles anstellen können? Besser nicht!
http://www.boutique-corrida.com/index.php?page=21&lg=2
09.12.2008 Spanische Königin ist gegen den Stierkampf
Sehen Sie sich bitte dieses Video an, das die spanische Königin Sofia bei der Übernahme einer Patenschaft für ein Eselbaby zeigt: http://es.youtube.com/watch?v=TbMiMOPV4Ek  Wenig bekannt ist, dass Königin Sofia Vegetarierin und engagierte Tierfreundin ist. Öffentlich erklärte sie sich gegen den Stierkampf und versucht, - leider vergeblich - ihre königliche Familie von der Scheußlichkeit der Corrida zu überzeugen. Wegen ihrer Einstellung wird sie oft in den Stierkampf freundlichen spanischen Medien angegriffen und ins Lächerliche gezogen. Die zunehmende Ablehnung des Stierkampfs in der spanischen Bevölkerung wird jedoch ihr Eintreten für die gequälten Kreaturen stärken. Ihrem unbelehrbaren Gatten Juan Carlos werden eines Tages die Augen aufgehen, wenn er merkt, dass seine perverse Leidenschaft nur noch vom Abschaum seines Volkes geteilt wird.
09.12.2008 Stierfleisch: Von der Arena frisch auf den Tisch
Der Fotograf Jerôme Lescure hat mit seiner Kamera festgehalten unter welchen katastrophalen hygienischen Verhältnissen die in den Stierkampfarenen getöteten Tiere für den Fleischmarkt präpariert werden. In primitiven Räumen, die für jedermann (auch für Kinder!) zugänglich sind, werden die Tierkadaver auseinander genommen und für den Handel konditioniert. Von dort gelangt das Fleisch direkt auf den Fleischmarkt, ohne dass der Konsument erfährt, dass das Fleisch von Tieren stammt, die vorher fürchterlich gequält wurden und deren Fleisch daher stark durch Stresshormone belastet ist. Außerdem besteht die Gefahr, dass das Fleisch durch die zahlreichen Verletzungen, die das Tier erleidet, durch Bakterien kontaminiert wird, zumal die Kadaver der Tiere nach ihrem Tod auf der Erde aus der Arena geschleift werden.
Der bekannte französische Genetiker Albert Jacquard, ebenfalls Mitglied des nationalen Ethikrates, hat sich nun an den französischen Landwirtschaftsminister Michel Barnier gewandt und ihn auf die skandalösen Verhältnisse hingewiesen. Er fordert eindringlich, den Verkauf von Stierfleisch aus Arenen zu verbieten. Am 11. November hatte schon die Abgeordnete der Nationalversammlung Geneviève Gaillard in ihrer Eigenschaft als Vorsitzende eines parlamentarischen Arbeitskreises für den Tierschutz die Regierung aufgefordert, die Vermarktung dieses Fleisches zu untersagen. Der Minister hat bisher nicht reagiert!
Quelle (fr): http://www.allianceanticorrida.fr/infos.html
01.12..2008 Portugal: Stierkampfarena wird in Museum umgewandelt                  
Mangelndes Interesse an der Stierquälerei veranlasste die Stadt Viana do Castelo im Norden Portugals, die Stierkampfarena in ihren Mauern für einen symbolischen Preis von 5000 € zu kaufen, um sie  in ein biologisches und ökologisches  Museum umzuwandeln. Es soll ein ähnliches Museum wie in der spanischen Stadt Coruña entstehen und ein besonderer Anziehungspunkt für Schüler und Studenten aus ganz Portugal werden. Die Stierkampfarena mit 4900 Sitzplätzen verlor immer mehr an Attraktivität, so dass schließlich dort nur noch einmal im Jahr Stierkämpfe stattfanden.
Quelle (pt): http://ww1.rtp.pt/noticias/?article=374589&visual=26&tema=1
26.11.2008 Stierkampfmafia: Spanische Toreros ließen Pferde eines Konkurrenten killen
Ein Gerichtsverfahren in Spanien bringt die dubiosen Praktiken der spanischen Stierkampfmafia zu Tage. Drei spanische Toreros stehen vor Gericht da sie drei kolumbianische Killer beauftragten, die Pferde eines Konkurrenten  umzubringen. Doch die Auftragsmörder  täuschten sich und folgten dem Pferdetransporter anderer Toreros. Während eines Zwischenstopps warfen sie Benzinbomben in die Boxen wobei sechs Pferde getötet wurden und sechs weitere überlebten. Die kolumbianischen Killer sind nicht mehr aufzufinden. Doch die Auftragsgeber, die gefasst wurden und mit einer Gefängnisstrafe sowie einer erheblichen Geldbusse rechnen müssen, leugnen die Tat.
Quelle(nl): http://www.nos.nl/nosjournaal/artikelen/2008/11/11/111108_paarden_matadors.html
(Information von Comite Anti Stierenvechten)
12.11.2008 Kicken Sie den Matador aus dem Monopoly-Spiel!
Dieses Video zeigt wie es gemacht wird: http://www.youtube.com/watch?v=tJnVWqXxJcU
Damit der Spielverlag Hasro ihn ganz aus dem Spiel nimmt, schreiben Sie ihm bitte eine Email, falls Sie noch nicht bei unserer Aktion im September mitgemacht haben: consumerservice@hasbro.de, priso@hasbro.com
Quelle: Irish Council Against Blood Sports
04.11.2008 Mutige Aktionen in der Stierkampfarena von Zaragoza
Beim letzten Stierkampf der Saison in Zaragoza, am 19. Oktober, erregte die spanische Tierschutzorganisation  Igualdad Animal mit zwei mutigen Aktionen, mit denen sie die Abschaffung der Corrida forderte, großes Aufsehen. Nachdem der erste Stier massakriert wurde, sprangen sieben Aktivisten "bewaffnet" mit Plakaten mit der Aufschrift “Abolicón” (Abschaffung) in die Arena. Einige Minuten darauf seilten sich zwei andere Mitstreiter an der Fassade des Gebäudes ab und entfalteten ein Transparent, mit dem ebenfalls die Abschaffung des Stierkampf gefordert wurde. Die anwesenden Reporter sorgten für eine entsprechende Verbreitung in den Medien.
Bildbericht: http://www.flickr.com/photos/igualdadanimal/sets/72157608207011209/show/
03.11.2008 Malerei: Corridada oder die Ästhetik der Aasgeier                            
Selten wird der Stierkampf in der Kunst von seiner grausamen Seite dargestellt. Solche Werke werden in Stierkampfregionen als entartet angesehen und Ausstellungen abgelehnt, wie es kürzlich im südfranzösischen Bayonne geschehen ist. Nun sind die Arbeiten der Malerin Juliet Vles, die im Stierkampf verpesteten Departement Gers beheimatet ist, weltweit im Web zu sehen.
Das erste Bild zeigt den Kadaver eines Stiers, dessen Rücken von Lanzen zerfetzt ist, umgeben von fünf Corrida geilen Aasgeiern mit menschlichen Köpfen, die Gemälden von Hieronymus Bosch und Leonardo da Vinci entlehnt sind. Jeder Geier stellt eine der typischen Eigenschaften eines aficionados dar: Feigheit, Geilheit, Dummheit, Verlogenheit und Grausamkeit (von links nach rechts).
Der Titel "Corridada" ist eine Anspielung auf die dadaistischen Argumente, mit denen die Stierkampffanatiker ihr sadistisches Vergnügen rechtfertigen.
Quelle:
http://www.flac-aquitania.org/artikel-22533862.html
27.10.2008 Spanien: Stiere sterben für Wohltätigkeit                           
Am 8. November werden in der Stierkampfarena von San Fernando (Cádiz) Stiere bei einer Benefizcorrida zugunsten einer Wohltätigkeitsorganisation zu Tode gequält. Die Asociación de Unión de Parálisis Cerebral (Vereinigung für Patienten mit Gehirnlähmung) von San Fernando akzeptiert das Geld, an dem das Blut von grausam umgebrachten Tieren klebt und begleitet sogar ihre Schutzbefohlenen zu diesem Massaker. Mehr als 1,5 Millionen € steckt die Regierung von Andalusien den Stierquälern als Subvention für deren widerliche Veranstaltungen und die Werbung dafür in die Taschen, während das Geld dringendst im sozialen Bereich benötigt wird.
Ausführliche Informationen über diesen Skandal und Adressen für Proteste finden bei http://www.sos-galgos.net/2008-10-27/einfach-widerlich.html .
26.10.2008 Torero im Monopoly-Spiel: Wachsam bleiben!                  
"Wir respektieren Ihre Meinung und schätzen Ihr Engagement in Sachen Tierschutz. Sie dürfen sicher sein, dass wir Ihre Anmerkungen sehr ernst nehmen und Ihre Überlegungen in die Entwicklung einer künftigen Neuauflage des Spiels mit einbezogen werden." Diese Antwort der Monopoly-Firma Hasbro lässt hoffen, dass der Torero als Spielfigur aus dem weit verbreiteten Spiel verbannt wird. Es fragt sich nur, wann Hasbro eine Neuauflage des Spiels herausgibt.
25.10.2008 Die spanische Provinz Asturien verbietet Stierkämpfe         
Im offiziellen Bulletin der autonomen Provinz Asturien im Nordwesten Spaniens wurde am 22. Oktober 2008 das Verbot von Stierkämpfen und anderen Kämpfen mit Hunden, Hähnen usw. bekannt gegeben. Die neue Vorschrift verbietet, lebende Tiere in Schauspielen, Kämpfen, Festen und anderen Veranstaltungen, bei denen Tiere leiden müssen, einzusetzen.
Quelle (sp): http://www.latortura.es/index.php?c=n.php&id=696&paraula=Asturias&paraula2=toros#noti
25.10.2008 Hohe Strafen für spanische Stierkampf-Störer                    
Eine Freiheitsstrafe von 6 bis 12 Monaten oder eine Geldstrafe bis zu 60000 € riskieren die Aktivisten von Equanimal, die im Juni dieses Jahres in Alicante in die Stierkampfarena stürmten und mit Banderolen die Abschaffung des Stierquälens forderten. Zur Unterstützung der mutigen "Störenfriede", die ihre Aktion in der voll besetzten Stierkampfarena durchführten und dabei keine Gewalt anwandten, können Sie eine Petition unterzeichnen, die in dem Bericht von SOS Galgos zu finden ist: http://www.sos-galgos.net/2008-10-23/unterstuetzung-fuer-die-aktivisten-von-equanimal.html
19.10.2008 Juan Carlos vergibt Goldmedaille für Kulturschande     
Der spanische König Juan Carlos zeichnete in La Coruña den “matador de toros” José Tomás, oft als bester Stierkämpfer aller Zeiten betitelt, mit der Goldmedaille der "schönen Künste" aus, obwohl er sicherlich weiß, dass sein Volk mehrheitlich die "Kunst" des Tötens als ekelhaftes Spektakel ablehnt.
Juan Carlos, als fanatischer Stierkampfanhänger bekannt, wohnte vor ein paar Wochen mit seiner Tochter Elena dem blutigen Spektakel in der Arena Las Ventas / Madrid bei, bei dem José Tomas eine besondere "Ehrung" durch einen Stier erfuhr, der ihn ordentlich auf die Hörner nahm. Nach einem Höhenflug mit anschließender Bauchlandung rächte sich der Stiertöter an dem tapferen Stier, indem er ihn mit letzter Kraft ins Jenseits beförderte, bevor er schwer verletzt ins Hospital eingeliefert wurde.
Mehr darüber schreibt http://www.sos-galgos.net/c/stierkampf und http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/06/18/star-torero/star-torereo.html
17.10.2008 Banderillas verschrecken Europa-Abgeordnete                              
Geschockt mussten am 9. Oktober die Abgeordneten des Europa-Parlaments in Brüssel vor ihrem Hohen Hause über blutende mit Banderillas gespickte Menschenleiber steigen, um ihrer Arbeit nachzugehen.  Comité Anti Stierenvechten International CAS und PETA bereiteten den EU-Parlamentariern diese "Unannehmlichkeit", um sie auf das Gemetzel, das in den südeuropäischen Arenen mit finanzieller Unterstützung Brüssels jährlich an Tausenden von Stieren verübt wird, drastischen aufmerksam zu machen.
Sehen Sie sich bitte den Bildbericht von CAS an:
http://www.stieren.net/index.php?id=394
16.10.2008 Spanische Tierärzte gegen den Stierkampf                    
In Spanien haben sich 121 Tierärzte zu einem Verein gegen den Stierkampf zusammengeschlossen. Insbesondere wendet sich diese Organisation gegen unverantwortliche Kollegen, die den Stierkampf trotz ihres Auftrags, leidenden  Tieren zu helfen, aktiv unterstützen Viele Veterinäre profitieren vom Stierkampf und sind begeisterte Stierkampfanhänger. Der Verband spanischer Tierärzte und andere Berufsorganisationen erhalten erhebliche finanzielle Zuwendungen von den Stierquälern. Außerdem verurteilen die Tierärzte gegen den Stierkampf, dass in zweifelhaften wissenschaftlichen Studien behauptet wird, dass Stiere bei Stierkämpfen keine Schmerzen empfinden und nicht im Geringsten leiden.
Nähere Informationen erhalten Sie in spanischer Sprache auf der Webseite http://www.avat.org.es
Zu den Mitglieder der Organisation gehören auch nichtspanische Tierärzte. Falls Sie als Tierarzt an der Mitgliedschaft interessiert sind, schreiben sie bitte an avat@avat.org.es .
09.10.2008 Gequälte Stiere rächen sich                                                                     
Wenn Stiere ihre Folterknechte auf die Hörner nehmen, ist man geneigt Schadenfreude zu empfinden. Es ist jedoch eine reine Freude zu sehen, wenn diese stolzen Tiere sich nicht durch Täuschungen ihrer Peiniger überrumpeln lassen, sondern sich ihrer Haut wehren und ihre feigen Gegner außer Gefecht setzen. So geschah es einem Torero in Valencia, wie die Bild-Zeitung berichtete: http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/10/09/rache-der-natur/gequaelter-stier-raecht-sich-an-torero.html
Ebenso erging es Männern, die bei einem Stiertreiben mit den spitzen Hörnern eines durch die Strassen gehetzten Stieres Bekanntschaft machen mussten: http://fr.youtube.com/watch?v=431uKHFNvUw&NR=1
08.10.2008 Spanien: Stier als lebendes Feuerwerk                                                       
Alljährlich erleidet in dem nordwestspanischen Ort Medinaceli im Rahmen eines religiösen Festes ein Stier unvorstellbare Leiden, indem  Teer getränkte Kugeln, die an seinen Hörnern auf einem Gestell befestigt sind, angezündet werden. Voller Panik wird das arme Tier zur Freude der Bewohner durch die Strassen der Stadt gejagt. Das Fest mit dem zynischen Namen El Toro Júbilo (Jubelstier) findet nicht weit von Tordesillas statt, wo erst vor wenigen Wochen der Toro de la Vega von einer bestialischen Menschenmenge zu Tode gehetzt wurde. Lesen Sie bitte den ausführlichen Bericht http://www.sos-galgos.net/2008-10-08/nach-dem-stier-von-tordesillas-der-von-medinaceli.html
03.10.2008 Monopoly-Spiel mit Stierquäler                                                                   
In der neuen Ausgabe von MONOPOLY WORLD des Spieleverlages HASBRO kommt als Repräsentant Spaniens ein Torero als Spielfigur zum Zuge. Es ist unglaublich, dass in dem beliebten Gesellschaftsspiel ein Symbol auftaucht, das eines der schlimmsten Beispiele für Tierquälerei ist und damit für Spieler in der ganzen Welt banalisiert wird.
Mit einem energischen Protest forderte die irische Tierschutzorganisation Irish Council Against Blood Sports die Firma HASBRO auf, die Spielfigur aus dem Verkehr zu ziehen und durch einen Flamencotänzer zu ersetzen. Die Firma antwortete beschwichtigend und erklärte, die Kritik bei einer Neuauflage des Spiels in Betracht zu ziehen. ICABS bittet, sich dem Protest anzuschließen und HASBRO aufzufordern, den Torero, Symbol der spanischen Barbarei,  zurückzuziehen:
Email: consumerservice@hasbro.de
          priso@hasbro.com
Quelle: http://www.banbloodsports.com/ln-0810a.htm
28.09.2008 Die "Ästhetik" des Stierkampfs
Die Riten des Stierkampfs, der "elegante" Tanz des Toreros, die glitzernden Kostüme der beteiligten Figuren, die rassigen Damen in sevillianischen Trachten auf feurigen Pferden und nicht zuletzt der "würdige" Todeskampf des Stieres sind die Elemente, mit denen die Stierkampfanhänger die Corrida als ein höchst ästhetisches Ereignis in den "Himmel" heben. Wer dem nicht folgen kann, wird nebulös auf den  Esprit verwiesen, der dem Stierkampf innewohnt und den nur ein Stierkampfadept fühlen und erleben kann.
Wie abscheulich und grausam der Stierkampf wirklich ist, können Sie sich in einem Video ansehen, das die Täuschungen der Stierquäler entlarvt. Der französische Titel LA FACE CACHEE DES CORRIDAS... lautet übersetzt DIE VERSTECKTE SEITE DES STIERKAMPFS...: http://www.youtube.com/watch?v=0bOu6z90564 
24.09.2008 Keine course camarguaise in Marseille
Der Bürgermeister von Marseille Jean-Claude Gaudin hat klipp und klar die Veranstaltung einer course camarguaise, der französischen Variante des unblutigen Stierkampfs,  in seiner Stadt untersagt. Er begründete dieses damit, dass es in Marseille nie eine Stierkampftradition gegeben hat. Immer wieder versuchen die Stierkampfpromotoren, "harmlose" Veranstaltungen mit Stieren dort einzuschmuggeln, wo es bisher noch keine Stierkampftradition gab, um dann eines Tages ihre Veranstaltungen immer mehr auf den blutigen Stierkampf umzupolen.
Da Marseille die Partnerstadt Hamburgs ist, bitten wir alle Hamburger Tierfreunde, ihre Marseiller Freunde zu bestärken, die ständigen Versuche der Stierquäler, den Stierkampf in der provenzalischen Metropole  einführen, abzuwehren. Gelegenheit dazu geben zahlreiche Veranstaltungen, die dieses Jahr zum 50jährigen Jubiläum der Partnerschaft zwischen den beiden Städten stattfinden.
Quelle in französischer Sprache: http://www.laprovence.com/articles/2008/09/24/573545-A-la-une-Jean-Claude-Gaudin-s-oppose-a-la-Course-camarguaise.php
23.09.2008 Coca Cola: Keine Werbung in der Stierkampfarena von Barcelona
ICABS (Irish Council Against Blood Sports) erreichte, dass die Firma Coca Cola ihre permanente Werbung in der „Monumental“, der einzigen noch in Barcelona existierenden Stierkampfarena, zurückzieht. In einem Brief an ICABS betonte Coca Cola Company, dass sie sich ihrer langfristigen Politik einer ethischen und humanen Behandlung von Tieren verpflichtet fühlt und weder Stierkämpfe noch andere damit verbundene Veranstaltungen in Spanien sponsert. Wir gratulieren ICABS zu diesem Erfolg.
Quelle: ICABS Newsletter vom 23.08.2008
18.09.2008 62,2% der Spanier interessiert sich nicht für die Fiesta
Seit den siebziger Jahren führt das Meinungsforschungsinstitut Verstiga (früher Gallup) regelmäßig Umfragen über die Corrida durch. Das Ergebnis der letzten Untersuchung ergab dass nur 9,7 % der Spanier großes Interesse daran haben, 21,4 % sind nur wenig interessiert und 67,2 % haben überhaupt kein Interesse am Stierkampf.
Trotz der hohen Quote des Desinteresses zeigt das Ergebnis eine Zunahme gegenüber 2006, als 72 % der Befragten sich uninteressiert zeigten. Die Analyse nach Geschlechtszugehörigkeit ergibt, dass Frauen mit 73,3 % im Vergleich zu Männern mit 61 % kein Interesse am Stierkampf zeigen. Nur 25,1 % der Frauen zeigen Interesse, während Männer sich mit 37,2 % dafür interessieren.
Das Ergebnis nach Altersklassen ergibt Folgendes: Zwischen 14 und 24 Jahren erklären 85,7 % kein Interesse, zwischen 25 und 34 noch 68,4 %, von 45 bis 54  Jahren 63 % und schließlich über 65 Jahre ergeben sich 56,8 % Uninteressierte.
Obwohl das Ergebnis das Interesse an der Corrida etwas zunimmt, was sicherlich auf die Auswahl der Befragten zurückzuführen ist, zeigt die Abnahme des Interesses mit jüngerem Alter eine positive Entwicklung. Doch bis der Stierkampf eines natürlichen Todes stirbt, sollten wir kräftig nachhelfen, damit das Leiden der gequälten Stiere früher aufhört.
Quelle: eine Stierkampfwebseite in spanischer Sprache
http://www.burladero.com/noticias/003685/67/2/sociedad/espanola/interes/fiesta/segun/gallup
18.09.2008 Tordesillas in aller Munde
Die Medien interessieren sich immer mehr für die widerwärtige Jagd auf den Stier in Tordesillas. Ein Beispiel dafür ist der "Stern", der ein Bild von der Hetzjagd als Bild des Tages ausgewählte: http://www.stern.de/bdt/614399.html?cp=24
Das verabscheuungswürdige Ereignis in der Stadt im Nordwesten Spanien wird zunehmend zu einem Symbol für das Leid, das den Stieren in Spanien und den angrenzenden Stierkampfländern zugefügt wird. Solange das schlimme Spektakel nicht beendet ist, sollte alles daran gesetzt werden, diese Blutorgie weiterhin in ganz Europa bekannt zu machen.
Lesen Sie bitte zwei Artikel, die dazu beitragen:
http://www.sos-galgos.net/2008-09-17/tordesillas-in-aller-munde.html
http://www.vgt.at/presse/news/2008/news20080917.php
14.09.2008 Frankreich: Erfolgreiche Demo in Nîmes
Fünf Tage vor der "feria de Vendange" (Feria der Weinlese) sind hunderte von Tierfreunden und Tierschutzorganisationen, die aus allen Ecken Frankreichs und Europas kamen, dem Aufruf der Alliance Anticorrida zu einem friedlichen Protestmarsch in den Strassen der südfranzösischen Stadt Nîmes gegen das Massaker in den Stierkampfarenen gefolgt. Angeführt von einer Gruppe unüberhörbarer Trommler defilierten fast 1000 Demonstranten durch die Innenstadt von Nîmes, um schließlich vor der antiken Arena, in der jährlich ein paar hundert Stiere bestialisch umgebracht werden, zu einer eindrucksvollen Kundgebung zusammen zu kommen. Nach einer Schweigeminute für die zu Tode gefolterten Stiere ergriffen die Vertreter beteiligter französischer und ausländischer Organisationen das Wort, um die Zuhörer zu ermuntern, im Kampf gegen die Barbarei nicht locker zu lassen und um die Öffentlichkeit, vertreten durch die Medien, aufzufordern, die Kulturschande der Corrida nicht zu tolerieren. Als Schlusspunkt wurden die mitgeführten Luftballons mit einem lauten Knall gleichzeitig zum Platzen gebracht.
Sehen Sie hier eine Fotoreportage der Tierfreunde von Aix les Bains
http://www.kizoa.fr/i-Contact/sflex.swf?fmode=5&did=216457&kc=6806998
und unsere eigene Videoreportage: http://de.youtube.com/watch?v=FbkcNkfadzY
Artikel in französischer Sprache: http://bellaciao.org/fr/spip.php?article71154
12.09.2008 Becerrada: Schlimmer als eine Corrida!
Nur wenige wissen, was eine "becerrada" ist. Während bei einer Corrida nur Matadore, Meister des Stierquälens, auftreten, ist die "becerrada" den Torero-Lehrlingen vorbehalten. Sie ist also der Stierkampf der Jugendlichen, die das Stiertöten erst erlernen wollen. Man darf sich gar nicht vorstellen, wenn schon manchen Meistern nicht alles gelingt, wie Lehrlinge am lebenden Objekt, nämlich jungen Stieren und Kühen, das Stechen und Töten üben. Oft finden solche schauerlichen Lehrstücke wohlweißlich unter dem Ausschluss der Öffentlichkeit statt; nur wenn die Folterlehrlinge das 16. Lebensjahr erreicht haben, dürfen sie in aller Öffentlichkeit morden. Im jüngeren Alter dürfen sie sich nur in Schaukämpfen ohne Todesstoss dem Publikum präsentieren.
In Spanien erfreuen sich die "becerradas" einer besonderen Beliebtheit, weil sie an manchen Orten mit armer Bevölkerung ein billiger Ersatz zum kostspieligen Auftritt von ausgewachsenen Toreros sind. In zwei Artikeln berichtet SOS Galgos über dieses abscheuliche Gemetzel:
http://www.sos-galgos.net/2008-09-11/kaelbermord-im-baskenland.html
http://www.sos-galgos.net/2008-09-12/becerrada-toeten-ist-nicht-leicht.html
Bericht von der Demo gegen die Becerrada von Algemesi:
http://www.sos-galgos.net/2008-09-22/becerradas-demonstration-in-algemesi.html
10.09.2008 Stierhatz in Spanien: Quälerei ohne Ende
Nicht nur in Tordesillas werden Stiere zu Tode gehetzt. Auch in Galapagos und El Casar, nördlich von Madrid, vergnügen sich die Einwohner, indem sie einen einzelnen Stier mit zahlreichen Geländewagen, Traktoren und Motorrädern bis zur Erschöpfung in die Enge treiben. Lesen Sie den erschütternden Bericht von SOS Galgos:
http://www.sos-galgos.net/2008-09-10/stierhatz.html
Protest-Adressen:
Galapagos: alcaldia@galapagos.es
El Casar: webmaster@elcasar.com
Wie in Tordesillas, der bekanntesten Folterstätte, der "toro de la Vega" gemartert wird, sehen Sie in diesem Video: http://es.youtube.com/watch?v=2qoj6C4q258

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