
Vom Pranger befreit
Massive Proteste aufmerksamer Besucher unserer Webseite haben zum gewünschten Erfolg geführt. Die an den Pranger Gestellten sahen mehr oder weniger zögerlich ihren Irrtum ein, mit dem Leid gequälter Tiere Geschäfte zu machen und versprachen Besserung. Wir werden die Geläuterten weiterhin beobachten, um sie an ihren Taten zu messen und Rückfälle erneut an den Pranger zu stellen.
|
Langenscheidt: Werbung mit Stierkampf unerwünscht
Rechts sehen Sie die Werbung von T-Online, die nun verschwunden ist und einem friedfertigeren Bild Platz gemacht hat. |
|
ALDI: "Feines nach spanischer Art"
Der Discounter Aldi Süd bot in der Woche von 21. Mai mit einer Werbebroschüre in seinen Filialen "Feines nach spanischer Art" an und "zierte" fünf verschiedene Produkte mit dem Bild eines Toreros, der sich noch nicht mit Blut besudelt hatte. Mit der blutigen und brutalen Realität des Stierkampfs, mit dem Bild eines blutverschmierten Toreros, lässt sich auch schlecht für Produkte werben. Aldis Kundschaft
nahm die Werbung mit dem Stierkampf nicht hin. Zahlreiche Proteste bewirkten, dass Aldi
künftig keine
Stierkampfbilder mehr für die Verpackung seiner Produkte verwenden will. Lesen
bitte im Folgenden die Antworten des Discounters: Kommentar: Selbst in Spanien ist der Stierkampf keineswegs beliebt und wird von der Mehrheit der spanischen Bevölkerung abgelehnt. |
|
Air Lingus nimmt Abstand von Stierkämpfen Aufgrund von Protesten von Irish Council Against Blood Sports erklärte Air
Lingus sein Bedauern darüber, dass in Werbe-Emails der Stierkampf als
touristische Attraktion angepriesen wurde. Ein Sprecherin der Fluglinie erklärte
im Auftrag der Geschäftsleitung von Air Lingus, dass bei künftigen
Werbeaktionen Stierkämpfe nicht mehr vorkommen, und bedauerte, dass damit
Kunden verärgert wurden. |
|
British
Airways
warb für Stierkämpfe
Zahlreiche Protestbriefe veranlassten British Airways, zahlreiche Reisetipps für den Besuch von Stierkämpfen werbenden Artikel über die Stierhatz von Tordesillas aus seiner Webseite zu entfernen. |
|
Die Bewunderung des Sprachmagazins écoute
für einen Torero wird bedauert
In der Juni-Ausgabe des französischen Sprachmagazins Écoute fanden wir einen Artikel über den französischen Torero Sébastian Castella mit dem Titel "König der Muleta". In dem Artikel wird beschrieben wie der Stierkämpfer "mit Eleganz die Gefahr und den Tod herausfordert". Die Zeitschrift verliert kein kritisches Wort gegenüber der fürchterlichen spanischen Importware, die immer mehr in Frankreich blutigen Boden gewinnt. Ein Leser war mit dieser einseitigen Darstellung nicht zufrieden und schrieb an die Redaktion: "Wie enttäuschend, dass Sie in der Juniausgabe ausgerechnet einem Stierkämpfer einen Beitrag widmen, ohne jegliche Kritik an diesem widerwärtigen „Beruf“. Ich kann nicht verstehen, was in einem Wesen (Mensch?) vorgeht, das Freude bei einer abartigen Tierquälerei empfindet. Ich wünsche jedenfalls von ganzem Herzen, dass dieses Ritual so schnell wie möglich der Vergangenheit angehört, dass Herr Castella auf die Hörner genommen wird und seine Berufsgenossen auch. Vielleicht können sie ja in einer der nächsten Ecoute-Ausgaben eine (n) Tierschützer/In vorstellen. Die gibt es ja zum Glück auch noch." Die
Redaktion erwiderte im August-Heft den Leserbrief:: "Der Stierkampf wird schon seit
langem in Südfrankreich ausgeübt und ist so Teil der französischen
Traditionen." Dann wurde ausweichend noch auf das Beispiel der
Gänsestopfleber hingewiesen, die auch eine Tradition in Frankreich
hat und dass dieses Thema in Écoute eine lebhafte Debatte
auslöste. Schließlich endet der Antwortbrief damit, dass der
Stierkampf "seine Anhänger in Frankreich hat, aber auch verbissene
Feinde". Wir hoffen, dass die Zeitschrift nun bald auch ihre Leser über den Schandfleck der Kulturnation Frankreich, den Stierkampf, informiert. |
| Wer wir sind |
26.02.2008