Was können Sie tun?

In Stierkampf-Ländern

In Ihrem Land

Oft wird empfohlen, Länder zu meiden, in denen Tierquälereien stattfinden. Müsste man dann nicht auch sein eigenes Land verlassen, und wo kann man sich dann noch hinbegeben? Boykottiert man damit nicht auch die Menschen, die Tierquälerei strikt ablehnen und dagegen kämpfen? Umfragen in Katalonien und Südfrankreich haben ergeben, dass die Mehrheit der Bürger gegen den Stierkampf ist. Diese Leute kann man doch nicht im Stich lassen! 

Wie Sie dort agieren können.

Auch in Ihrem Lande versucht die Stierkampflobby, ihr Image aufzupolieren und die Berichterstattung von Fernsehen und Presse zu beeinflussen. In vielen Berichten wird die Barbarei unreflektiert als Bestandteil nationaler Kultur und Folklore dargestellt. Auch Touristik, Industrie und Handel benutzen häufig Stierkampfszenen in der Werbung und Produktgestaltung. Auch bei folkloristischen Veranstaltungen schleicht sich die iberischen Unkultur ein und wird oft verharmlost.

Lassen Sie das nicht durchgehen.

 Protest im Internet

Protest mit Drucksachen

Über Suchmaschinen können Sie sich eingehend über den Stierkampf informieren. Sie werden sich wundern, mit welcher Dreistigkeit die Tierquäler im Internet den Stierkampf als kulturelles Erbe der Menschheit lobpreisen. Viele Internetseiten entlarven jedoch den Stierkampf als Kulturschande und übleste Tierquälerei. Diese Seiten geben Ihnen die Möglichkeit, sich darüber zu informieren und dagegen aktiv zu werden.   

Hier einigen Ideen für  Internauten, gegen den Stierkampf anzugehen.

  • Wir haben für Sie voradressierte Postkarten an  Bürgermeister von Stierkampfstädten vorbereitet, die Sie sich als JEPEG-Datei herunterladen können. Weiter zu den Postkarten.
  • Unser französischer Partner C.R.A.C.   bietet Postkarten  mit Bildern von bekannten französischen Karikaturisten und Malern an. Klicken Sie dort auf der unteren Linkleiste auf "la boutique".
  • Auch einen Handzettel von PETA können Sie hier herunterladen.

 

Aufruf an alle Künstler

Für manche Künstler ist es besonders reizvoll, einen Torero mit seiner eitlen Macho-Gestik vor dem angreifenden Stier in Szene zu setzen. Diese Bilder widersprechen der grausamen Realität. Sehr selten wird in der Kunst das Leiden der gequälten Stiere dargestellt. 

Wir bitten alle Künstler, die blutige Wirklichkeit des Stierkampfes darzustellen und das blutige Spektakel als Kulturschande zu entlarven. Gute Beispiele sind

  • die Flamenco-Tänzerin Alya Al-Kanani aus Braunschweig, die mit ihrem Tanzstück Antitaurinismo eindrucksvoll die Qual des Stieres darstellt und
  • der französische Maler Thierry Hély mit dem Pastell-Gemälde Pourquoi .

Für Anregungen zur Verbesserung und Ergänzung unserer Ratschläge sind wir Ihnen sehr dankbar. Schreiben Sie uns bitte auch, wenn Sie unsere Newsletter erhalten möchten: stop.corrida+aliceadsl.fr . (Ersetzen Sie bitte + durch @.)

Willkommen

Berichte & Artikel

Kontakt

Wer wir sind