Auch in Ihrem Lande
versucht die Stierkampflobby, ihr Image aufzupolieren und Medien,
Werbung, Kunst und Veranstaltungen kultureller und folkloristischer Art zu
infiltrieren. Dagegen können Sie etwas unternehmen.
- Wenn in den Medien über den
Stierkampf unkritisch berichtet wird und Szenen aus Stierkämpfen
verharmlosend gezeigt werden, können Sie bei den Redaktionen protestieren.
- In der Werbung oder
auf Verpackungen ( z. Bsp. Schinken bei Lidl) werden häufig Stierkampfszenen dargestellt. Es wirkt! Die
Wochenzeitung
"Die Zeit" hat daraufhin lobenswerterweise ihren
Anzeigenvorspann für Ferienhäuser in Spanien geändert.
Ebenfalls
will VW nicht mehr für den Polo mit dem Stierrennen von Pamplona werben.
- Darstellende Künstler sind sehr
häufig von der "Ästhetik" des Stierkampfs fasziniert und
verschleiern in ihren Werken das abscheuliche Abschlachten der Tiere.
Dulden Sie das nicht!
- In folkloristischen und
kulturellen Veranstaltungen versucht der Stierkampf sich
einzuschleichen. Seien Sie wachsam!
- Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie
offene oder versteckte Werbung für den Stierkampf entdecken, damit
auch wir reagieren können.
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Als Bürger von Partnerstädten von
Stierkampfstädten sind Sie besonders gefordert. Häufig
wird ignoriert, dass in den Partnerstädten Stierkämpfe stattfinden, obwohl dort
diese Unkultur nicht zu übersehen ist.
- Bei Begegnungen mit Bürgern Ihrer
Partnerstädte könnten Sie Ihre Abscheu
vor dem Stierkampf-Gemetzel
äussern.
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Als Mitglied eines Partnerschaftskomitees
sollten Sie darauf dringen, dass Besuche Ihrer Partnerstadt nicht während einer Feria oder
Corrida durchgeführt werden. Sehr oft versuchen Ihre Gastgeber,
ihre Gäste in
die Arena zu locken, um dem scheußlichen Spektakel beizuwohnen, wie
es in Béziers beim Besuch einer Delegation aus Heilbronn geschehen
ist.
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Nehmen Sie mit den Tierfreunden und
Stierkampfgegnern Ihrer Partnerstädten Kontakt auf.
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Städte, die mit
französischen Stierkampfstädten verbunden sind, sind hier aufgeführt.
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Es gibt noch viele andere Möglichkeiten,
sich der Stierquälerei in Ihrem eigenen Lande entgegen zu stellen, von
denen wir Ihnen hier einige Beispiele nennen.
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Als Mitglied einer Tierschutzorganisation
könnten Sie darauf hinwirken, dass auch dem Kampf gegen die Corrida Beachtung geschenkt wird. Die Ausnahmenregelungen des
europäischen Verfassungsprojektes, die den Stierkampf als kulturelle
Tradition erlauben, könnten eines Tages auch Ihr Land betreffen. Nehmen
Sie Kontakt mit Tierschutzorganisationen in Stierkampfländern auf, um die
internationale Zusammenarbeit für die Tiere zu stärken.
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Als Einzelner
können Sie auch im Internet gegen den Stierkampf protestieren.
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Für Anregungen zur Verbesserung und
Ergänzung unserer Ratschläge sind wir Ihnen sehr dankbar. Schreiben Sie uns
bitte auch, wenn Sie unsere unregelmäßig erscheinenden Neuigkeiten
erhalten möchten:
stop.corrida+dbmail.com
. (Ersetzen Sie bitte + durch @.)
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