Auf den Esel gekommen
Die Katalanen schaffen nach und nach den Stierkampf ab
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Wir
sind wieder auf den Esel gekommen! 20 Jahre haben wir mit ihnen verbracht hat
und es lässt uns nicht mehr los. Die Opposition gegenüber der Corrida gewinnt in Katalonien immer mehr an Boden. Gemeinsam mit Barcelona haben sich bisher 39 Städte Kataloniens gegen den Stierkampf ausgesprochen und sich als Antistierkampfstädte erklärt. Im Einklang mit der Mehrheit der katalanischen Bevölkerung möchten diese Städte den Stierkampf als "spanischen Import" am liebsten abschaffen, wenn sie die gesetzliche Möglichkeit dazu hätten. Ein Verbot dieses grausamen Schauspiels kann jedoch nur vom katalonischen Parlament ausgesprochen werden, und dazu liegt jetzt ein Gesetzesantrag vor. Ein
Verbot des Stierkampfes in Katalonien hätte eine ungeheure Signalwirkung auf
andere spanische Regionen und - was wir stark hoffen - auch auf Südfrankreich.
Eine Petition zur Unterstützung dieses Antrags ergab 453 000 Unterschriften.
Allein in Holland wurde der Aufruf von 15000 Leuten unterschrieben. In der katalonischen Hauptstadt Barcelona sollen ab 2008 keine Stierkämpfe mehr stattfinden. Wie die Zeitung "El País" am 15.12.2006 berichtete, soll die 93 Jahre alte Arena "Monumental" aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen werden. Die Einwohner der zweitgrößten Stadt Spaniens interessieren sich nicht mehr für die Corrida und lehnen die Tierquälerei in den Arenen ab. Barcelona hatte einst drei Stierkampf-Arenen, wovon eine schon vor Jahren abgerissen wurden und eine andere derzeit zu einem Einkaufszentrum umgebaut wird. Barcelonas Vizebürgermeister Jordi Portabella sprach sich dafür aus, die "Monumental" zu einem Markt umzubauen. * Da wir grundsätzlich keine automatischen Links auf kommerzielle Seiten machen und Ihnen trotzdem die Gelegenheit geben wollen, einen Esel-Aufkleber zu erwerben, geben wir Ihnen den Tipp, mit Ihrer Suchmaschine "Adhesiu plàstic Burro Català" zu suchen. |
16.12.2006