Spanien: Quälerei von Kälbern in Algemesí

Weiterleitung eines Aufrufs des niederländischen Comité Anti Stiervechten

Kurz nach der der Stierhatz von Tordesillas findet ein paar Tage später ein weiteres grausames Folterfest statt, bei dem in der Stadt Algemesí (Valencia, Spanien) Kälber grausam gequält werden. Ungefähr 10 sehr junge Kälber werden von Tausenden mit Speeren ausgerüsteten Dorfbewohnern, von denen viele betrunken sind, durch die Strassen gejagt. Diese Leute wissen nicht was sie machen, sie sind außer Rand und Band. Die Kälber geraten dadurch völlig  in Panik. Sie werden mit  Speeren gestochen, brüllen vor Schmerz und flüchten vor ihren Peinigern. Viele Kinder sind Zeugen dieser Folter und lernen dadurch, dass es "normal" ist, so mit Tieren umzugehen. Eine Aufsichtsperson, die man besser Henker nennen sollte, passt auf, dass die „Regeln“ eingehalten werden und tötet die Kälber, wenn diese zusammenbrechen.

Schon vor einigen Jahren sollte diese „fiesta“ abgeschafft werden, weil Exzesse überhand nahmen. Die Behörden drängten darauf, gewisse Regeln einzuführen, um das Quälen und Töten der Kälber nicht verbieten zu müssen. Doch nichts geschieht! Die Veranstalter versuchen die Medien von diesem scheusslichen Volksfest fernzuhalten, denn sie fürchten die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Deshalb sollte alles getan werden, damit sich trotzdem die Schandtaten von Algemesi überall herumsprechen!

Jedes Jahr protestiert die lokale Tierschutzorganisation Collectiu Folgança, die uns auch bei der Demonstration in Tordesillas mitgewirkt hat,  zum gegen die Grausamkeiten in ihrer Gegend. Die Dorfbewohner sind darüber sehr erbost, doch unsere spanischen Freunde bleiben hartnäckig.  Wir finden es außerordentlich mutig von unseren Freunden, weil wir wissen, wie aggressiv die Leute werden, wenn gegen diese grausame fiesta protestiert wird.

Wir möchten Collectiu Folgança mit diesem Onlineprotest helfen. Unserer spanischen Kollegen von PACMA and The Bright Eyes haben für Proteste Adressen gesammelt und einen Musterbrief geschrieben.

Hier können Sie auch online protestieren. 

Tragen Sie bitte Ihren Namen (Naam), Wohnort (Woonplaats), Land und Emailadresse ( Emailadres) ein.

Die Übersetzung des spanischen Textes lautet: Ich werde Valencia und insbesondere Algemesí nicht besuchen solange Stiere und andere Tiere bei fiestas gequält werden. Algemesí und der Rest von Spanien muss mit diesen mittelalterlichen Praktiken  und der Folterung unschuldiger Tiere aufhören.

Klicken Sie bitte auf VERSTUREN und ab geht die Post.

 

Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung.

Quelle: Comité Anti Stiervechten

Das Comité Anti Stiervechten informiert Sie in deutscher Sprache über den Stierkampf.

 

 

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12.10.2009