
Die Gnade der Stiertöter
Stier Scandalito III wurde begnadigt
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In den Arenen des Horrors werden Stiere nicht nur getötet! Nachdem sie vorher grausam gefoltert wurden, und sich ihrem Folterer gegenüber besonders tapfer erwiesen haben, können sie auf Ersuchen des Toreros oder des Publikums begnadigt werden. Letztlich entscheidet der Präsident der Corrida über Tod oder Leben. Der Matador tötet dann den Stier symbolisch, indem er den Todesstoss mit der blossen Hand vollzieht. Nur sehr selten wird dieser Gnadenakt gewährt, denn das eigentliche Ziel der Corrida ist der Tod. Doch bevor der Gnade gewährt wird, werden die Tiere durch die Stecherei der Picadores und Banderilleros so blutig hergerichtet, dass sie obwohl begnadigt außerhalb der Arena erlöst werden müssen, wenn tierärztliche Hilfe nichts mehr ausrichten kann. Andalusische Stierzüchter machen sich oftmals überhaupt keine Mühe, ein schwerverletztes Tier aus Frankreich in den tiefen Süden Spaniens zurück zu transportieren und verabreichen dem begnadigten Tier gleich außerhalb der Arena den Gnadenstoss. Um die „Tierliebe“ der Stierzüchter
ins rechte Licht zu rücken, erschien in der Stierkampf
freundlichen südfranzösischen
Das "Vorurteil" , dass Stierkämpfer Tierquäler sind, wird mit diesem Zeitungsbericht relativiert: Stierkämpfe werden demnach von Tierfreunden ausgeübt! Der Artikel beweist es. Wir fordern, dass alle Stiere begnadigt werden und zwar wegen erwiesener Unschuld und schon vor den Torturen in der Arena! |
5.02.2008